Gesundheitskommunikation in Genf: Teilnahme an WHO-Simulation 2026

Studierende des Masterstudiengangs Gesundheitskommunikation nehmen im November an der Simulation der Weltgesundheitsversammlung der World Health Organization (WHO) in Genf teil.

Vom 9. bis 13. November 2026 setzen sich neun Studierende des Masters Gesundheitskommunikation mit globalen Gesundheitsthemen auseinander – darunter die Auswirkungen von Plastik auf die Gesundheit, kommerzielle Einflussfaktoren auf Gesundheit sowie ethische Fragen bei der Anwerbung internationalen Gesundheitspersonals. Begleitet von Prof. Dr. Cornelia Betsch und Hellen Temme nimmt damit erstmals eine vollständige Delegation  der Universität Erfurt an der Global Model WHO in Genf teil.

Ergänzend zur Simulation besucht die Gruppe das Global Model WHO Extension Program. Dort geht es darum, wie die WHO über formelle Sitzungen und Resolutionen hinaus arbeitet. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen und dabei institutionelle Perspektiven, Einblicke in berufliche Laufbahnen sowie ein vertieftes Verständnis globaler Gesundheitspolitik zu gewinnen.

Prof. Dr. Ilona Kickbusch

Zur Vorbereitung auf die Reise veranstaltete Prof. Betsch im Sommersemester 2026 ein Seminar zu globalen Gesundheitsherausforderungen und Gesundheitsdiplomatie. Erste Einblicke in die Arbeit der WHO erhielten die Studierenden dabei unter anderem in einem Gastvortrag von Prof. Dr. Ilona Kickbusch. Zudem übte das Seminar beim „Outbreak Dinner“ schon mal das Simulation-Setting und spielte verschiedene Phasen eines Pandemie-Ausbruchs mit zugewiesenen Rollen durch. 

Die Reise wird im November auf dem Instagram-Kanal des Studiengangs begleitet werden.

"Outbreak-Krisen-Dinner" im Seminar Global Model WHO (Sommersemester 2026)
Was ist die Global Model WHO?

Die Global Model WHO ist eine internationale, studentisch geleitete Simulation der Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA). Sie wird von der World Federation of United Nations Associations (WFUNA) in Zusammenarbeit mit der World Health Organization (WHO) organisiert und bringt Schüler:innen und Studierende aus aller Welt und verschiedenen Fachrichtungen zusammen.

In der Simulation übernehmen die Teilnehmenden die Rollen von Delegierten, diskutieren globale Gesundheitsthemen, verhandeln Resolutionen und versuchen, gemeinsam Konsens zu erreichen. Ziel ist die Verabschiedung einer eigenen Resolution zu einem Thema der WHA-Agenda.

Dabei erwerben die Teilnehmenden Einblicke in globale Gesundheitspolitik und multilaterale Entscheidungsprozesse und trainieren wichtige Fähigkeiten wie Verhandeln, Debattieren, Moderieren, öffentliches Sprechen und wissenschaftliches Recherchieren.

Die Global Model WHO versteht sich als inklusives und diverses Format, das jungen Menschen weltweit einen Zugang zur Arbeit der WHO und zur Bedeutung internationaler Zusammenarbeit eröffnet.

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Kontakt

Inhaberin der Professur für Gesundheitskommunikation
(Philosophische Fakultät)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.01.27

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