Professur für Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums

Herzlich Willkommen auf der Website der Professur für Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums am Seminar für Religionswissenschaft an der Universität Erfurt!

Auf der Website erhalten Sie Informationen zu diesem Studienschwerpunkt, Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten, Publikationen, aktuellen Veranstaltungen sowie zum Team der Professur.

Die Professur existiert seit 1999 im Zuge der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs an der Universität Erfurt und wurde im Rahmen einer neuen Konzipierung der Religionswissenschaft mit Schwerpunkt „Europäische Religionsgeschichte“ eingerichtet. 

Ein Studium der Religionswissenschaft an der Universität Erfurt mit Schwerpunkt „Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums“ zeichnet sich durch eine systematische religions-, sozial- und kulturwissenschaftliche, nicht-konfessionell gebundene Erschließung des Orthodoxen Christentums aus. 

Hagia Sophia
Hagia Sophia (Istanbul)

Professur für Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums

Inhaber der Professur für Orthodoxes Christentum
(Philosophische Fakultät)
Lehrgebäude 4 / Raum E11
Sprechzeiten
nach Vereinbarung per E-Mail
zur Profilseite

Sekretariat

Sekretariat der Professur für Orthodoxes Christentum
(Philosophische Fakultät)
Lehrgebäude 4 / Raum E17

Verwaltung Drittmittel-Projekte und Stipendien

Ines Scheidt
M.A. Ines Scheidt
Verwaltung der Professur für Orthodoxes Christentum (Projekte)
(Philosophische Fakultät)
Lehrgebäude 4 / Raum E15
Sprechzeiten
Mo. 10.-12.00
Die. 14.-16.00
Mi. 09.-11.00, 14.00 -15.30
Do. 09.30-11.30, 13.30 - 15.30

Aktuelles und Verschiedenes

Publikationen-Neuerscheinungen

Brüning

Neuerscheinungen Erfurter Studien

Erfurter Studien zur Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums Band 21

Orthodoxy in Two Manifestations? - The Conflict in Ukraine as Expression of a Fault Line in World Orthodoxy (2022)

In 2018/19, the Ecumenical Patriarch of Constantinople initiated the establishment of an autocephalous (independent) Orthodox Church in Ukraine. This process was met with harsh criticism by the Russian Orthodox Church and eventually led to a split in the entire Orthodox world. The contributions to this volume examine this conflict and discuss the underlying causes for it in a broader perspective. They deal with several aspects of Orthodox theology, history, church life and culture, and show the existence of a serious rift in the broader Orthodox world. This became visible most recently in the conflict over the Ukrainian Church autocephaly, yet it has a longer, and more complex historical background.

 

Erfurter Studien zur Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums Band 20

Das Ordnungsdenken im christlich-orthodoxen Raum - Nation, Religion und Politik im öffentlichen Diskurs der Rumänisch-Orthodoxen Kirche Siebenbürgens in der Zwischenkriegszeit (1918–1940)

Das Buch rekonstruiert die Konzeption der Orthodoxen Kirche Siebenbürgens über die soziale Ordnung Rumäniens in der Zwischenkriegszeit. Der Autor fasst dieses regional geprägte Ordnungsdenken durch das Konzept der politischen Ethnotheologie zusammen. Dieser zufolge wäre die nationale Gemeinschaft mit der orthodoxen Gemeinschaft identisch, daher sollte der nationale Staat zugleich auch orthodox sein. Die soziale Ordnung, die er schafft, sollte eine legale Kodifizierung der moralischen Ordnung sein, die die Orthodoxie der Nation eingeprägt hat. Dieser Syllogismus erklärt die Haltung der Kirche gegenüber der ethnisch-religiösen Alterität und beleuchtet, warum sie die rechtsextremen politischen Bewegungen, die versprachen, den rumänischen Staat in einen christlichen Staat umzuwandeln, mit Sympathie betrachtete.

 

Neuerscheinungen sonstige Publikationen

News

Neues DFG-Forschungsprojekt

Die DFG bewilligt für eine Dauer von 3 Jahren ein neues Forschungsprojekt unter dem Titel 

Pseudo-Dionysius the Areopagite's Reception among Key Thinkers of the 20th Century Orthodox World

(Vl. Lossky, Fr. Sophrony, Chr. Yannaras, J. Zizioulas)