Über uns

Die zwei Blickwinkel – der sprachenpolitisch-soziolinguistische und der erwerbstheoretische bzw. psycholinguistische - gehören fest zusammen; die Forschungsstelle soll daher eine inhaltliche und methodologische Zusammenführung der zwei Perspektiven ermöglichen und daraus produktive Synergieeffekte generieren. Mehrsprachige Kinder und Familien leben in einem sprachenpolitisch und soziolinguistisch geprägten Umfeld; außerdem werden sprachpolitische Entscheidungen in Demokratien von Familien indirekt mitbestimmt bzw. auf jeden Fall beeinflusst. Soziolinguistische Gegebenheiten werden u.a. von Kindern und Familien mitgestaltet.

Leitung

Leiter des Fachgebiets Germanistische Sprachwissenschaft
(Seminar für Sprachwissenschaft)
Mitarbeitergebäude 1 / Raum 715
Sprechzeiten
dienstags 13-14 Uhr (ohne Anmeldung)
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Forschungsschwerpunkte

Deutsche Gegenwartssprache und Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache, insbesondere:

  • Interkulturelle Linguistik
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Mehrsprachigkeit
  • Sprachkontakte
  • Sprachenpolitik
  • deutsche Minderheiten
  • Phraseologie
  • Lexikologie

Im Fokus der Tätigkeit von Prof. Földes steht die (sprachliche) Interkulturalität. Er gehört im Bereich der Interkulturellen Linguistik zu den international bekannten Wissenschaftlern und erforscht Phänomene der Mehrsprachigkeit vor allem soziolinguistisch und sprachenpolitisch aus der Sicht der Sprachverwendung, also wie multilinguale Gemeinschaften mit ihren Sprach(varietät)en umgehen.

Mitglied

Gila A. Schauer
Prof. Dr. Gila A. Schauer
Inhaberin der Professur für Angewandte Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Anglistik
(Seminar für Sprachwissenschaft)
Mitarbeitergebäude 1 / Raum 608
Sprechzeiten
dienstags 15-16 Uhr

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Forschungssschwerpunkte

  • Interkulturelle Pragmatik & Unhöflichkeitsforschung (insbesondere konstrastive Studien zum Deutschen und Englischen)
  • Englisch als Fremdsprache/Zweitsprache
  • Lernersprachenpragmatik
  • Vermittlung und Messung interkultureller Kompetenz

Prof. Dr. Schauers Hautpforschungsschwerpunkt ist die linguistische Pragmatik. In ihrer Forschung widmet sie sich hauptsächlich der Frage wie Lernende unterschiedlicher Alterstufen (Schüler(innen) in Grundschulen, Sekundarschulen und Studierende in Universitäten) pragmatische Fähigkeiten und interkulturelle Kompetenz in der Fremd- bzw. Zweitsprache erwerben bzw. wie Lehrwerke und andere Materialien Lernende bei dem Erwerb der pragmatischen und interkulturellen Kompetenz unterstützen können. Des Weiteren hat sie als Mitglieder der internationalen intercultural impoliteness Projektgruppe um Prof. Culpeper (Universität Lancaster) die Unhöflichkeitsempfindungen von Menschen in unterschiedlichen Ländern (China, Deutschland, England, Finland, Türkei) erforscht.

Ko-Leitung

Inhaberin der Professur für Spracherwerb und Mehrsprachigkeit
(Seminar für Sprachwissenschaft)
Mitarbeitergebäude 1 / Raum 511
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
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Forschungsschwerpunkte

  • Frühe Mehrsprachigkeit
  • „Family Language Policy“
  • individuelle Mehrsprachigkeit
  • Methodiken zur Sprachstandserfassung
  • Entwicklung des Lexikons
  • Entwicklung von Morphosyntax und narrativen Fähigkeiten
  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kitas und Kindergärten

Prof. De Houwer ist eine international renommierte Wissenschaftlerin, die das Phänomen der Mehrsprachigkeit vor allem aus der Sicht des Spracherwerbs erforscht, also wie man mehrsprachig wird. Im Fokus steht bei ihr zurzeit die Frage, wie Kinder und Familien eine „harmonische Mehrsprachigkeit“ entwickeln können.


Sekretariat

Sekretariat des Fachgebiets Germanistische Sprachwissenschaft
(Seminar für Sprachwissenschaft)
Mitarbeitergebäude 1 / Raum 709
Sprechzeiten
montags bis donnerstags 9-11 Uhr und 14-15 Uhr
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