Universität Erfurt

Germanistische Sprachwissenschaft

Internationales Forschungs- und Nachwuchsförderungsnetzwerk für Interkulturelle Germanistik (IFNIG)

Herzlich willkommen auf unseren Seiten!

Leiter: Prof. Dr. Dr. Csaba Földes (Erfurt) 

Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft
Universität Erfurt
Nordhäuser Straße 63, D-99089 Erfurt, Deutschland

Koordinatorin: Dr. Bianka Burka-Rauhut (Klein-Winternheim)
ifnig.netzwerk(at)gmail.com

Ziele des Internationalen Forschungs- und Nachwuchsförderungsnetzwerks für Interkulturelle Germanistik (IFNIG)

Das Internationale Forschungs- und Nachwuchsförderungsnetzwerk für Interkulturelle Germanistik ist 2007 entstanden und funktioniert nun als Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Erfurt und Frau Dr. Bianka Burka-Rauhut (Klein-Winternheim). Es hat das primäre Anliegen, zu Forschung und Dialog im Bereich der interkulturellen Linguistik/Germanistik auf internationaler Ebene beizutragen.

Das IFNIG versteht sich als Werkstatt für interkulturell-germanistische Forschungs-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Es verfolgt vorrangig das Ziel, auf dem Gebiet der interkulturell orientierten Germanistik mittels eines regelmäßigen internationalen Informationsaustausches über wissenschaftliche Projekte, Veröffentlichungen und Veranstaltungen einen Beitrag zur Vertiefung und damit zur Intensivierung dieser Forschungsorientierung zu leisten. Gleichzeitig soll in diesem Rahmen der Förderungen des internationalen akademischen Nachwuchses besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Wichtigste Aktivitäten:

1. Konzipierung und Ausrichtung von Tagungen, die auch als Forum für Projektpräsentationen von Doktoranden und Habilitanden und somit als offene Plattform für Konsultationen mit renommierten Germanisten dienen sollen.

Bisher fanden zu folgenden Themenbereichen Tagungen statt:

  • „Das Verhältnis von Theorie, Empirie und Methode in der Interkulturellen Linguistik“, 19.‒20. Februar 2010, Pannonische Universität Veszprém
  • „Interkulturalität aus der Sicht von Semantik und Pragmatik“, 26.‒27. Oktober 2012, Pannonische Universität Veszprém
  • „Sprach- und Textkulturen ‒ interkulturelle und vergleichende Konzepte“, 25.‒26. September 2015, Pannonische Universität Veszprém

2. Herausgabe einer Buchreihe unter dem Titel Beiträge zur Interkulturellen Germanistik (BIG). Zum einen wird hier eine Auswahl der im Punkt 1 genannten Tagungen publiziert. Zum anderen werden in die Reihe auch thematisch einschlägige Monographien aufgenommen.

3. Betreuung eines Online-Informationsportals mit der Hauptaufgabe, über Tagungen, Projekte und sonstige thematisch relevante Forschungsaktivitäten zu informieren, aktuelle Informationen zur Interkulturellen Germanistik bereitzustellen sowie einen Dialog zu ermöglichen. Aktuelle Hinweise nehmen wir unter der E-Mail-Adresse ifnig.netzwerk(at)gmail.com gerne entgegen und veröffentlichen sie auf unseren WWW-Seiten. Wir streben dabei eine Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG) an.

4. Erstellung einer Bibliographie zur Interkulturellen Germanistik und deren kontinuierliche Aktualisierung. Sie wird – als eine der Dienstleistungen des o.g. Internetportals – zu kostenlosen Recherchen zur Verfügung gestellt.

Unser Verständnis von Interkultureller Germanistik

Interkulturelle Germanistik verstehen wir primär als ein Ensemble von Forschungskonzepten und -orientierungen, die jeweils nicht bloße Unterschiede zwischen einzelnen Kulturprodukten (Sprache, Literatur etc.) thematisieren, sondern das produktive Besondere in spezifischen interkulturellen Kontexten untersuchen. D.h., das, was weder in der einen noch in der anderen 'Kultur' allein existiert, sondern nur durch eine Interaktion zweier oder mehrerer kultureller Systeme entsteht. Diese Lesart des Interkulturellen soll dabei nicht nur gegenstands- und blickwinkelbezogen relevant sein, sondern sich auch auf das Methodische erstrecken, also auf spezifisch interkulturelle Herangehensweisen an verschiedene Forschungsgegenstände.

Wirkungsbereiche

Das IFNIG schließt in sein Tätigkeitsfeld grundsätzlich die gesamte Bandbreite der Interkulturellen Germanistik ein. Gleichwohl konzentriert sich die Arbeit vorrangig auf linguistische und und z.T. auf sprachdidaktische Aspekte. Dafür gibt es einen inhaltlichen und einen logistischen Grund: Zum einen war in der Interkulturellen Germanistik bisher die Literaturwissenschaft ohnehin umfangreicher vertreten, sodass nun weitere Schwerpunkte auszubauen sind, zum anderen soll der organisatorische Arbeitsaufwand ein übersichtliches Maß nicht übersteigen.

Ein spezielles Anliegen des IFNIG ist es, zwischen Forschungsaktivitäten aus dem Westen und Osten Europas koordinierend zu vermitteln. Zudem begreift es sich als wissenschaftliches Forum auch für etablierte Forscher und junge Nachwuchswissenschaftler über Europas Grenzen hinweg, die auf die eine oder andere Weise an Interkultureller Germanistik interessiert sind. 

Die Dienstleistungen des IFNIG können sowohl von registrierten Netzwerk-Mitgliedern als auch von nicht-registrierten Interessenten kostenlos genutzt werden. Die registrierten Mitglieder erhalten regelmäßig den IFNIG-Rundbrief mit aktuellen Nachrichten. Hierzu sind Informationen und Hinweise seitens unserer Mitglieder unter der E-Mail-Adresse ifnig.netzwerk(at)gmail.com jederzeit willkommen.

Die Anmeldung (bzw. die Mitgliedschaft) ist gratis.

Zur Anmeldung erbitten wir eine kurze persönliche Vorstellung mit Ihrer Dienstadresse und Ihren Forschungsschwerpunkten bzw. -interessen an die E-Mail-Adresse ifnig.netzwerk(at)gmail.com.

Bisher haben sich 250 Mitglieder aus 43 Ländern angemeldet (Stand: 20. Februar 2016).

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