Herzlich Willkommen!
7. Juni 2026 | Café Nerly, Marktstraße 6, 99084 Erfurt | Deadline: 30. April 2026
Trickster sind Figuren, die auf geschickte Weise eine gegebene Ordnung durcheinanderbringen können. Trickster begegnen uns in der Mythologie, in der Literatur, im Theater und auch Bereichen der medialisierten Öffentlichkeit wie der Politik. Sie wandeln zwischen Welten, provozieren, brechen Regeln. Wer gut und wer böse ist, ist oft nicht eindeutig zu bestimmen.
Im SalonTrickSTAR, zu dem das Exzellenzcluster „Imaginamics“ und die Professur für Wissenschaftsgeschichte der Universität Erfurt in Kooperation mit lokalen Aktuer:innen aus den Darstellenden Künsten einladen, treten verschiedene Tricksterfiguren auf und Historiker:innen und Kunstschaffende diskutieren zusammen mit dem Publikum das subversive Potenzial von Kunst in Zeiten einer karnevalesken Gegenwart. Wie verändern sich politische Spielräume und deren Analyse und Kritik, wenn sich Akteur:innen in Machtpositionen subversive Strategien zu eigen machen? Und wie kann die Kunst auf eine Situation reagieren, wo die Wirklichkeit häufig wie Satire scheint?
Der Salon TrickSTAR soll ein experimenteller Freiraum sein, in dem wissenschaftliche Gegenwartsanlayse und künstlerische Position aufeinander treffen. Dafür suchen wir künstlerische Beiträge aus den Darstellenden Künsten, die entweder konkret mit der Figur des Trickster operieren oder sich in anderer Weise als subversiver Beitrag zur Gegenwartskultur verstehen.
Die Beiträge sollten eine Länge von 5 bis 15 Minuten haben und mit geringem technischen Aufwand realisierbar sein (keine Lichtwechsel, adaptierbar für ein offenes Raumkonzept, keine großen Aufbauten). Die eingereichten Beiträge können Ausschnitte aus bestehenden Arbeiten oder für sich selbst stehende Formate sein. Darüber hinaus wünschen wir uns die Bereitschaft zur Beteiligung an den Diskussionen mit Wissenschaftler:innen und Publikum.
Wir bieten eine Abendgage von 350€ pro Beitrag sowie eine Pauschale für Reise- und Übernachtungskosten.
Einreichungen bitte bis 30. April 2026 an Sonja Kessner und Johanna Hügel unter der Adresse forschungsstelle.wahrheit@uni-erfurt.de - entweder in Form einer Videoaufzeichnung (bei Ausschnitten aus fertigen Arbeiten) oder als kurzen Pitch zusammen mit einer Vita und einem Link zu vergangenen Arbeiten.
03.-04. September 2026 | Internationales Begegnungszentrum IBZ der Universität Erfurt
Zum neunten Mal veranstaltet das Forum Geschichte der Humanwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Professur für Wissenschaftsgeschichte der Universität Erfurt, der Universität zu Lübeck sowie der Fachgruppe Geschichte der Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) eine Schreibwerkstatt. Die Schreibwerkstatt dient als themenoffenes Forum, das für alle Formen von laufenden Projekten zur Geschichte und Theorie der Psychologie und angrenzender Wissensbereiche (Psychotherapie, Psychiatrie, Anthropologie etc.) eine Austauschplattform bietet. Ziel ist die konstruktive Arbeit an Aufsätzen und Kapitelentwürfen zu Buchprojekten, Dissertationen oder Abschlussarbeiten, die im Rahmen der Werkstatt durch kollektives Feedback und den Austausch mit erfahrenen Wissenschaftler:innen weiterentwickelt werden.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bis zum 01. Juni 2026 mit einem Abstract von einer halben Seite und einem kurzen CV per mail an laurens.schlicht@khk.uni-saarland.de zu bewerben. Wir bitten die Manuskriptentwürfe nach Annahme der Abstracts bis zum 1. August 2026 einzureichen. Während des Workshops werden die Manuskripte kurz eingeführt und kommentiert und anschließend ausführlich diskutiert.
Die Reise- und Übernachtungskosten werden für alle aktiv Teilnehmenden (Vortragende und Kommentator:innen) übernommen.
Rückfragen gerne an: laurens.schlicht@khk.uni-saarland.de
July 9–10, 2026 | Institute of Contemporary History, Ljubljana
Research on experts and expertise in state socialism has developed, in recent years, from national case studies embedded in overarching accounts of “Cold War expertise,” to transnational histories of knowledge production, to a renewed appreciation for thick descriptions of the political, social, and epistemological contexts of expertise as developed in and for the purposes of socialism. In particular, work in social history and the history of labor, the history of science, and intellectual history has been addressing the role of experts in the political economy and class structure of socialist countries in the region. This has also inspired efforts to revisit the conceptual and theoretical approaches to expertise with the insight of the historical legacies of anti-capitalist political epistemologies from East Central Europe. At the same time, new research has focused on the 1980s and 1990s as part of broader processes of transformation, combining perspectives on the shifts in global capitalism and the development of international expertise with accounts of political, economic, and social change on the semi-peripheries and theories of elite transformation. Taking stock of this scholarship and uniting approaches developed by the Marie Skłodowska-Curie research project “Trans/Socio: Transnational Sociology and Concepts of Social Expertise in Eastern Europe, 1970s–2000s” (Institute of Contemporary History, Ljubljana) and the project “Political Epistemologies of Central and Eastern Europe” (PECEE), the “Experts in Transition” conference explores expertise at the end of state socialism in East Central Europe from three interconnected perspectives. Focusing on socialist experts, the experts of transition, and expertise after the end of socialism, we examine different understandings of the expert and the role of expertise through periods of transformation.
19. Juni 2026 | 10:00–19:00 Uhr | MPI für Wissenschaftsgeschichte, Boltzmannstraße 22, 14195 Berlin
Der Studientag bietet allen am Themenbereich Literatur und Wissenschaftsgeschichte Interessierten ein offenes Forum zur Diskussion eigener Texte. Es werden vorläufige Ergebnisse noch nicht abgeschlossener Arbeiten vorgestellt und kommentiert. Die Respondenz liegt bei Expert:innen auf dem jeweiligen Gebiet. Damit möglichst intensiv diskutiert werden kann, werden die Beiträge (10–20 Seiten, deutsch oder englisch) vorab an alle verschickt, die sich zur Teilnahme angemeldet haben. Die Diskussion der Beiträge wird von einem Kommentar und einer Replik der Autorin/des Autors eingeleitet. Für jeden Beitrag wird etwa eine Stunde zur Verfügung stehen.
Wir bitten bei Interesse um Vorschläge für Beiträge zum 16. Februar 2026 mit einem Titel, einem kurzen Exposé (ca. eine Seite lang) und einer kurzen Angabe der institutionellen Anbindung. Nach der Zusammenstellung des Programms und der Verteilung der Kommentare müssen die Texte bis spätestens zum 21. Mai 2026 (als PDF-Datei) vorliegen, damit wir sie rechtzeitig verschicken können. Um Anmeldungen zur Teilnahme am Studientag bitten wir ebenfalls bis zum 21. Mai 2026.
Anmeldungen und Rückfragen bitte an: dgermanese@mpiwg-berlin.mpg.de |Vollständiger CfP
Ab sofort können Sie sich in unsere Mailingliste eintragen. Sie dient der Information über Neuigkeiten und Aktivitäten aus dem Bereich der (Erfurter) Wissenschaftsgeschichte.
Die Anmeldung zu Veranstaltungen im Sommersemester ist ab jetzt möglich. Wir freuen uns, Sie in unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Master of Arts
Bernhard Kleeberg: Emotionen, Affekte, Geschichte
Bernhard Kleeberg: Forschungskolloquium zur Wissenschaftsgeschichte
Bachelor of Arts
Meike Katzek: Grundlagen der Wissenschaftsgeschichte
Bernhard Kleeberg/ Astrid Ackermann: IPS-A Migration
Bernhard Kleeberg: Sozialdarwinismus vom 19. Jh. bis heute
Studium Fundamentale
Bernhard Kleeberg/ Dirk Schuck: Carl Schmitt und die Linke
Lehrveranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.
Universität Erfurt
Philosophische Fakultät
Wissenschaftsgeschichte
Postfach 90 02 21
99105 Erfurt