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Ausschreibung „Bachtin-Lefebvre Prize for Studies in SpatioTemporality“ 2020

Die Erfurter RaumZeit-Forschung schreibt zum zweiten Mal den Bachtin-Lefebvre Prize for Studies in SpatioTemporality für Forschungen zu RaumZeitlichkeit aus. 

Die Forschungsgruppe „Erfurter Raumzeit-Forschung“ beschäftigt sich intensiv mit der Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Konzeptualisierung einer interdisziplinären, transregionalen und transepochalen Erforschung von RaumZeitlichkeiten. Die Forschungsgruppe organisiert Workshops, führt eigene Forschungsprojekte durch, bietet einen inspirierenden Diskussionsrahmen für Promovierende und Post-Docs und betreibt aktive Vernetzung von Forschenden.

Der auszugebende Preis ist nach zwei Theoretikern benannt, die sich in ihrem Werk intensiv mit theoretischen Aspekten von Räumlichkeit, Zeitlichkeit und Raumzeitlichkeit beschäftigt haben und auch weiterhin für Sozial- und Kulturwissenschaften inspirierend sind. Mit dem Preis werden Publikationsprojekte gefördert. Er wird deshalb in Form eines Druckkostenzuschusses in Höhe von 2.500 EUR und der Aufnahme der preiswürdigen Publikation in die Reihe SpatioTemporality ausgegeben. Zur Reihe beim de Gruyter-Verlag vgl.: www.degruyter.com/view/serial/466365

Verfahren: Eingereicht werden können Monographien, vorzugsweise in Englisch, zu Themen der Raumzeitlichkeit aus allen Disziplinen. Angenommen werden auch Qualifikationsschriften, die in den Jahren 2019 oder 2020 abgeschlossen worden sind. (Ausschlaggebend ist das Datum der letzten Prüfung.) 

Einzureichen sind neben der Schrift selbst ein Abstract (ca. eine Seite), eine ein- bis max. zweiseitige Begründung für die Bewerbung, ein Lebenslauf, im Falle einer Qualifikationsschrift auch die Gutachten – alles in elektronischer Form (max. 5 MB) an: raumzeitforschung@uni-erfurt.de

Bewerbungsschluss ist der 31.12.2020. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Der oder die Gewinnerin des Preises wird spätestens Ende März 2021 bekanntgegeben.

Der Bachtin-Lefebvre Prize for Studies in SpatioTemporality wird von der Wissenschaftsförderung Erfurt gGmbH finanziert.

 

 

Buecher, Publikationen Uni Erfurt

Archiv

Workshop "Eigen-Sinn reloaded. Auseinandersetzung mit dem Denken Alf Lüdtkes

Die Erfurter RaumZeit Forschung freut sich am 30. und 31. Januar 2020 zum Workshop "Eigen-Sinn reloaded. Auseinandersetzung mit dem Denken Alf Lüdtkes" einladen zu können.

Der Workshop wird in der Kleinen Synagoge Erfurt (An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt) in Kooperation mit dem Historischen Seminar und der Forschungsgruppe "Freiwilligkeit" der Universität Erfurt stattfinden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an philfak.histsem@uni-erfurt.de.

ERZ-geförderter Forschungsaufenthalt von Nils Plath in Kalifornien

Der Literaturwissenschaftler Dr. Nils Plath hielt sich im Oktober 2019 zu einem Forschungsaufenthalt in Kalifornien auf. Als Mitglied der Erfurter RaumZeit-Forschung diente die Zeit im Großraum Los Angeles der Recherche und Kontaktplfege im Rahmen seines im Rahmen des Forschungsgruppe „Was ist westlich am Westen?“ verfolgten Projekts „How Western is California? The Promised Progress at the Other Coast and its Discontents“. Während des von der ERZ geförderten Aufenthalt ergaben sich Forschungsanbahnungen mit dem Urbanistik-Theoretiker Prof. Dr. Norman Klein (California Institute for the Arts) und dem Stadthistoriker D.J. Waldie, Verfasser der Studie „Holy Land. A Suburban Memoir“, den auf Land-Art und Kartographie spezialisierten  Künstler Dave Bailey und der zu Land-Aktivismus arbeitenden Künstlerin Andrea Bowers. Außerdem hielt Dr. Plath, angestellt am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende  Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, auf Einladung des Department for Rhetoric an der University of California in Berkeley und bei der Jahrestagung der German Studies Association in Portland/Oregon literaturwissenschaftliche Vorträge.

Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“

Die DFG unterstützt die von Mitgliedern der ERZ gegründete Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“ mit Fördergeldern in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie sich religiöse Praktiken und städtischer Raum in der Geschichte wechselseitig beeinflusst haben.

Link zum Forschungsprojekt (dt.)
Link zum Forschungsprojekt (engl.)
Link zum Wortmelder der Universität Erfurt
 

Mitglieder der Erfurter RaumZeit-Forschung haben gut 420.000 Euro für das Forschungsprojekt "Was ist westlich am Westen? Raum-zeitliches Aneignen und Ordnen der Welt von der Neuzeit an (Europa, Amerika)" eingeworben. Die Universität Erfurt unterstützt das Projekt mit der Ausschreibung eines Promotionsstipendiums. Die zugehörige Pressemitteilung finden Sie hier.

Im Sommer 2017 hat die Universität Erfurt die ERZ nach einem uni-weiten Auswahlverfahren als eine von vier universitären Forschungsgruppen und damit als eine der zentralen Forschungsakteure der UE anerkannt. Weiter zum Profil und zu den Forschungsakteuren der UE.