Cornelia Betsch wirkt am Positionspapier des Wissenschaftsrats zur Prävention mit

Der Wissenschaftsrat fordert einen Kurswechsel hin zu mehr Prävention im Gesundheitssystem. Prof. Dr. Cornelia Betsch war an der Erarbeitung des Positionspapiers in der Arbeitsgruppe „Prävention und Gesundheitsförderung“ beteiligt.

Der Wissenschaftsrat fordert in einem aktuellen Positionspapier einen grundlegenden Kurswechsel im deutschen Gesundheitssystem: Statt Krankheit zu behandeln, soll Prävention stärker in den Mittelpunkt rücken. Prof. Dr. Cornelia Betsch, Direktorin des Institute for Planetary Health Behaviour an der Universität Erfurt, war als Mitglied der Arbeitsgruppe „Prävention und Gesundheitsförderung“ an der Erarbeitung des Papiers beteiligt und brachte insbesondere Expertise zu Gesundheitskommunikation, Gesundheitskompetenz und verhaltenswissenschaftlichen Aspekten ein. 

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Der Wissenschaftsrat empfiehlt u. a. interdisziplinäre Präventionsforschung, bessere Datenzugänge, stärkere öffentliche Gesundheitsstrukturen sowie die Verankerung von Gesundheit als Ziel in allen Politikbereichen. Prävention soll zudem stärker in Ausbildung, Versorgung und gesellschaftliche Praxis integriert werden, um gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren und die Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems zu sichern.

Die Pressekonferenz zum neuen Positionspapier "Für Prävention handeln" ist abrufbar auf dem YouTube-Kanal des Wissenschaftsrats:

Publikation

Wissenschaftsrat (2026): Für Prävention und Gesundheitsförderung handeln in Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft | Positionspapier; Köln. doi.org/10.57674/7rvj-jy21

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Inhaberin der Professur für Gesundheitskommunikation
(Philosophische Fakultät)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.01.27

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