Warum wird Endometriose oft erst nach Jahren erkannt? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Sarah Eitze, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Gesundheitskommunikation und Mitglied am Institute for Planetary Health Behaviour. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Forschungsprojekt mit dem Titel „Diagnoseverzögerungen bei Endometriose: Soziopsychologische Determinanten der Normalisierung von Symptomen (END-DELAY)“ untersucht soziale und psychologische Faktoren, die dazu beitragen können, dass Symptome normalisiert und Diagnosen verzögert werden. Ziel ist es, besser zu verstehen, wo und warum Verzögerungen entstehen – und daraus Ansätze für eine frühzeitigere Diagnose und eine bessere Versorgung von Betroffenen zu entwickeln.
Das auf fünf Jahre angelegt Projekt startet am 1. Januar 2027.

