Erzählcafés: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR
Projektbeschreibung
Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden.
Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien. Dafür suchen wir nach Menschen…
…die Liebesbeziehungen oder Freundschaften mit Migrant*innen geführt haben
…die selber vor 1989 oder deren Elternteil in die DDR migriert sind
…und die Lust haben, sich über diese Erfahrungen auszutauschen.
Wir organisieren im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Denn wir denken, dass diese Erfahrungen und Geschichten es wert sind, erzählt und gehört zu werden!
Melden Sie sich sehr gerne bei uns, wenn einer der Punkte oben auf Sie zutrifft. Zudem sind wir - über die Erzählcafés hinaus - auch auf der Suche nach Interviewpartner*innen mit Berührungspunkten mit binationalen Familien in der DDR und freuen uns über Kontakte.
Überblick Termine
| Wann? | Wo? |
| 13. Mai 2026, 16 bis 18 Uhr | SOS-Kinderdorf Gera Frauenkommunikationszentrum, Böttchergasse 1-3 |
| 21. Mai 2026, 15 Uhr | FrauenZentrum Erfurt, Pergamentergasse 36 |
| 29. Mai 2026, 15 Uhr | Frauenzentrum Weimar, Schopenhauerstraße 21 |
| 24. Juni 2026, 15 Uhr | Frauenzentrum TOWANDA Jena, Wagnergasse 25 |
Team
Dr. Agnès Arp
Anna-Lisa Antz

