Universität Erfurt

Willkommen auf der Homepage der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Aktuelles

Informationen Maßnahmen Corona

Liebe Studierenden,

aus aktuellem Anlass ist der Präsenzbetrieb an der Universität Erfurt eingestellt. Der Semesterbeginn wurde auf den 4. Mai verschoben. Alle Sprechstunden sind abgesagt. Abgabe- und Einschreibungsfristen sind, wenn nicht anders vereinbart, vorerst ausgesetzt. Informieren Sie sich über Neuigkeiten und Fristen auf der Informationshomepage der Universität Erfurt unter https://www.uni-erfurt.de/corona-info/ (FAQ)

Trotzdem sind ihre Dozenten und Dozentinnen der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik per Email jederzeit für Sie erreichbar (Antworten können sich aber in Einzelfällen verzögern). Bitte vereinbaren Sie per Email Sprechstunden (die dann zum Beispiel über Skype oder Telefon stattfinden können) und wenden Sie sich mit allen Fragen gerne an uns.

Für Fragen hinsichtlich Ihrer Abschlussarbeit und Prüfungsleistungen wenden sie sich bitte auch direkt an Ihre DozentInnen

Wir wünschen Ihnen allen, dass Sie bei bester Gesundheit bleiben!

Mit besten Grüßen,

Prof. Christiane Kuller

Das Team der Professur für Neuere, Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

 

 

Prof. Kuller in die Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt

Prof. Christiane Kuller ist in die Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt worden.

Die Historische Kommission, gegründet 1858, ist nicht nur eine Gelehrtengesellschaft, sondern gleichzeitig auch eine der größten außeruniversitären historischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das zeitliche Spektrum ihrer Projekte und Editionen reicht vom Spätmittelalter bis in die Zeitgeschichte. So ist dort beispielweise die Edition der Akten der Reichskanzlei unter der Regierung Hitler angesiedelt. Die Historische Kommission leistet Grundlagenforschung zur deutschen Geschichte. Ihr zweiter Arbeitsschwerpunkt ist die historisch-biografische Arbeit in Form von Deutscher Biografie und Repertorium Academicum Germanicum. Damit stellt sie Forschungsinformationsinfrastruktur für alle historisch arbeitenden Wissenschaften zur Verfügung.

Prof. Dr. Christiane Kuller: „Ich freue auch persönlich über diese Wahl in so ein altehrwürdiges Gremium, das gleichzeitig an zentralen Forschungs- und Digitalisierungsfeldern international führend beteiligt und vernetzt ist. Da die Historische Kommission in München angesiedelt ist, bedeutet die Wahl für mich auch eine Intensivierung der Arbeitskontakte dorthin.“ Die Erfurter Historikern erhofft sich darüber hinaus mögliche Kooperationen im Bereich der Quellenarbeit und der Digitalisierung: „Es wäre für mich, und damit auch für die Universität Erfurt, ein großer Gewinn, von den Erfahrungen aus bisherigen Projekten zu profitieren und in den Austausch mit Fachkolleginnen und -kollegen zu treten, die zentrale Arbeit in diesen Feldern leisten und federführend Neues dazu entwickeln.

Kolloquium: Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus, 5.-6. Februar 2020

Am 5. und 6. Februar 2020 findet im Festsaal des Rathauses Erfurt und in der kleinen Synagoge das Kolloquium "Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der Erinnerungskultur der beiden deutschen Staaten (1949–1990)" statt. Das Kolloquium wird von der Professsur für Zeitgeschichte mit organisiert. Zum Programm geht es hier

Informationen zur Anmeldung von Masterarbeiten für das Sommersemester 2020

Im Vorfeld der Anmeldung für eine Masterarbeit im Sommersemester 2020 muss ein Exposé vorgelegt werden, in dem Leitfragen, Ansatz und Methode, Quellen und ein Zeit- und Arbeitsplan für die Erarbeitung der Masterarbeit dargelegt werden (ca. 5 Seiten). Bitte schicken Sie das Exposé per email an christiane.kuller@uni-erfurt.de und vereinbaren Sie für die Besprechung einen Termin in den Sprechstunden (Eintragung für die Sprechstunden am Büro LG 4/118):

die Anmeldung der Arbeit im Studiengang Master of Education muss bis 10.01.2020 erfolgen, bitte schicken sie noch vor Weihnachten ein Expose und melden sich für eine Sprechstunde an
die Anmeldung der Arbeit im Masterstudiengang Geschichtswissenschaft muss bis 15.3.2020 erfolgen, bitte schicken sie bis 15.2. ein Exposé und melden sich für eine Sprechstunde an.

Antrag auf Ausgabe des Themas der Masterarbeit (Link)

Kolloquium der Professur für Zeitgeschichte im WiSe 2019/20

Im Wintersemester bietet die Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik wieder ein Kolloquium an:Download Kolloquiumsprogramm. Frau Prof. Kuller lädt dazu herzlich ein. Weitere Informationen: florian.wagner@uni-erfurt.de

Archiv 2019

Blocktag Kolloquium Zeitgeschichte

Am 16.Dezember 2019 findet von 10.30-18.30 Uhr das Masterarbeits-kolloquium der Professur für Zeitgeschichte statt. Zum Download als PDF. Weitere Informationen bei: florian.wagner@uni-erfurt.com

Vortrag von Ringo Müller

Am 4. Dezember 2019 findet im Kolloquium der Vortrag von Ringo Müller zur Bildungsgeschichte junger Christ/innen in der sozialistischen Gesellschaft statt. Nähere Informationen finden Sie hier: Plakat Vortrag Ringo Müller

Tagung Biographieforschung zur DDR und Ostdeutschland nach 1990

Am 28. und 29. November findet in Erfurt die Tagung Biographieforschung zur DDR und Ostdeutschland nach 1990 statt. Die Anmeldung erfolgt bis 22. November unter: dut.info@uni-erfurt.de

Zum Programm geht es hier

 

 

Die ostdeutsche Volksmeinung: Wie demokratisch war die DDR-Bevölkerung? Vortrag und Diskussion mit Dr. Jens Gieseke

Was wollten die DDR-Bürgerinnen und -Bürger, die im Herbst 1989 auf die Straße gingen – und was wollten diejenigen, die zu Hause blieben? Inwiefern interessierten sie sich für Politik? Und was verstanden sie unter Demokratie? Diese Fragen beschäftigen die Debatten bis in die Gegenwart. Unter der SED-Diktatur war die unabhängige Artikulation von politischen Ansichten unmöglich. Doch aus Geheimdienstberichten und verdeckten Meinungsumfragen lässt sich rekonstruieren, was die DDR-Bevölkerung unter Politik verstand und an welchen Werten sie sich orientierte: Wie wichtig war ihnen persönliche Beteiligung? Was hielten sie vom westlichen Parteiensystem, von Pluralismus und liberaler Ordnung? Welche Politiker beeindruckten sie? Wie demokratisch war die DDR-Bevölkerung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Potsdamer Historiker und Politikwissenschaftler Dr. Jens Gieseke. Gieseke, der am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“ leitet, hat im Wintersemester 2019/2020 die Gastprofessur des Forschungsverbundes „Diktaturerfahrung und Transformation“ an der Universität Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne.

Eine Veranstaltung der Universität Erfurt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderschwerpunkt „DDR-Forschung“.

Zum Plakat als PDF geht es hier

 

 

Going Public! Synergien in Bildung und Forschung durch Kooperation zwischen Gedenkstätten und Universitäten

Sehr herzlich wollen wir Sie zum Workshop  "Going Public! Synergien in Bildung und Forschung durch Kooperation zwischen Gedenkstätten und Universitäten" am 26. Juni 2019 von 14.30 – 17.30 Uhr in Lehrgebäude 1, Raum 118 einladen.

Das Historische Seminar wird ab dem Wintersemester einen neuen Studienschwerpunkt „Public History“ ausweisen. Dieser Workshop ermöglicht, sowohl innerhalb des Historischen Seminars als auch mit unseren außeruniversitären Partnern, wie der Gedenkstätte Bergen-Belsen, in einen Diskussions- und Planungsprozess einzutreten, wie wir diesen Schwerpunkt gestalten möchten. Folgenden Fragen soll sich der Workshop widmen: Wie soll das Feld Public History zukünftig in Lehre und Forschung verankert werden? Welche Angebote kann die Universität schaffen, um Studierende für die spätere berufliche Praxis anschlussfähig zu machen? Welche Interessen haben außeruniversitäre Partner an einer Kooperation mit der Universität? Wie können gewinnbringende Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen geschlossen werden, die Synergien in den Feldern Forschung und Lehre hervorbringen? Um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail: karen.baehr@uni-erfurt.de.

Im Anschluss an den Workshop wird um 18.15 Uhr ein Abendvortrag von Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen) zum Thema „Erkenntnis statt Bekenntnis: Gedenkstätten und Public History“ in Lehrgebäude 4, Raum D07, stattfinden. Dafür ist keine Anmeldung nötig.

Kolloquium des Forschungsprojekts „Diktaturerfahrung und Transformation“

Am 12. Juni 2019 findet von 18-20 Uhr in Lehrgebäude 4 Raum D07 das Kolloquium des Forschungsprojekts „Diktaturerfahrung und Transformation“ an der Universität Erfurt statt. Es werden Christian Fischer und Sandra Tänzer zum "Vom Gesinnungsunterricht zur Demokratieerfahrung: Die DDR in der Grundschule vor und nach 1989" vortragen.

Workshop: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“

Unter dem Titel: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland – zeitgeschichtliche, rechtshistorische, strafrechtlich-rechtsphilosophische und historisch-biografische Zugänge“ laden die Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt und der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie der Universität Regensburg vom 21. bis 23. Februar 2019 zu einem zeitgeschichtlichen Workshop nach Erfurt ein.

Alltag und Unrecht in der DDR sind in den Lebensgeschichten der ehemaligen Bürgerinnen und Bürger des untergegangenen deutschen Teilstaats oft auf komplexe Weise miteinander verwoben gewesen. Wie soll man, wie kann man die Diktaturerfahrung erinnern? Wie sind Systemgeschichte und Lebensgeschichte zu differenzieren, wie stehen sie in Beziehung zueinander? Welche verfassungs- und strafrechtlichen und welche geschichtskulturellen Probleme stellen sich bei der Aufarbeitung staatlichen Unrechts?

Der zeitgeschichtliche Workshop „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“ wendet sich an Studierende und Lehrkräfte der Fächer Recht, Geschichte und Politik und wird zeitgeschichtliche und juristische Perspektiven auf die Erfahrung und Verarbeitung von Unrecht in der ehemaligen DDR vorstellen und reflektieren. Im Rahmenprogramm findet auch ein Stadtspaziergang zu den „Orten der Friedlichen Revolution in Erfurt 1989“ statt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringens zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Ettersberg und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch sind die Plätze begrenzt, so dass um Anmeldung bis zum 8. Februar gebeten wird. Eine Teilnahme am gesamten Workshop ist nur nach dieser Anmeldung und erfolgter Bestätigung möglich.

Übrigens: Thüringer Lehrkräfte können sich in diesem Rahmen über das Fortbildungsportal des ThILLM für eine eintägige Fortbildung am Freitag, 22. Februar, anmelden (Programm von 8 Uhr bis 15.30 Uhr).

Download Programm

Die Berichterstattung des MDR: Video

 

 

Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums

Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums bringt Interessierte, Fachleute und bei historischen Ereignissen Beteiligte zu Austausch und Diskussion zusammen. Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt ist eine gemeinsame halbjährliche Veranstaltungsreihe der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik und der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit.

In der Gründungsveranstaltung Christen in DDR - Fotografien als Quelle möchten wir uns in einem Podiumsgespräch mit ausgewählten Fotografien Harald Kirschners auseinandersetzen, der öffentliche Kirchenfeiern ebenso wie den Gemeindealltag in der DDR dokumentierte. Was können wir in den Fotografien (nicht) sehen? Wie wirken sie? Wollen sie etwas bewirken? Bieten sie Projektionsflächen für das, was Betrachter/innen interessiert?

Ab 18 Uhr eröffnen wir eine kleine Ausstellung mit Fotografien Harald Kirschners, bei der wir gern mit unseren Gästen ins Gespräch kommen wollen.

Um 19 Uhr laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Nach einem Grußwort von Dr. Babette Winter, Thüringer Staatssekretärin für Kultur und Europa, diskutieren:

  • Harald Kirschner (Leipzig)
  • Elena Demke (Berlin)
  • apl. Prof. Dr. Thomas Schneider (Koblenz)
  • Prof. Dr. Christiane Kuller (Erfurt)
  • Prof. Dr. Jörg Seiler (Erfurt)

Zur Gründungsveranstaltung unseres Colloquiums sind Sie herzlich eingeladen!

Ort und Zeit

13. Dezember 2018, 18 - 21 Uhr
Bildungshaus St. Ursula

(Trommsdorffstraße 29, 99084 Erfurt)

mehr zum Colloquium auf der Projektseite

Flyer zum Download

Das öffentliche Colloquium wird von einem wissenschaftlichen Workshop begleitet werden.

In diesem wollen die Veranstalter/innen mit auswärtigen Forschungspartner/innen Perspektiven und Potenziale der kirchlichen Zeitgeschichte des geteilten Deutschlands in den Blick nehmen und methodische wie quellenbezogene Probleme und Herausforderungen benennen. Zugleich sollen die Chancen des Wissenschaftsstandortes Erfurt ausgelotet werden.

Wie kann eine Zeitgeschichte des Christentums zwischen 1945 bis 1989 aussehen? Welche Herausforderungen und Hürden sind dabei zu beachten? Wie können bisher kaum beachtete Quellengattungen erschlossen werden?

Ort und Zeit

5. Februar 2019
Universität Erfurt

(Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt)

Mehr zum Workshop

Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik 2018/19

Der Lehrstuhl lädt Sie herzlich zur Teilnahme am Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik ein.

Das Programm zum Download

Publikationsankündigung des Tagungsband "Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle"

Pierre Smolarski, René Smolarski und Silke Vetter-Schultheiß (Hg.): Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle, Göttingen 2019. (verfügbar auch als open-access-Publikation)

Sich mit Briefmarken zu befassen, sie zu sammeln, zu sichten und zu besprechen, gilt auch heute noch als eines der Standardbeispiele für das, was im alltäglichen Sprachgebrauch als Hobby bezeichnet wird. Den Status einer anerkannten Hilfswissenschaft der Geschichtswissenschaft hat die Philatelie, im Gegensatz zur Numismatik oder Heraldik, nie erreicht. Und obgleich mehrere Turns der Wissenschaftslandschaft diese doch hätten erfassen müssen, man denke etwa an den Iconic Turn, den Material Turn oder auch die entstehende Visual History, blieb die Philatelie und insbesondere die Briefmarke und deren Wert für die Geschichtswissenschaft bis heute nahezu unbeleuchtet. Der vorliegende Band versucht, dies zu ändern und führt in exemplarischen Analysen vor, wovon diese Kommunikationsmittel Zeugnis ablegen.

Dealing with stamps, collecting, studying and discussing them is still one of the standard examples of what is called a hobby in everyday language; a somewhat old-fashioned, outdated hobby for older men. In contrast to numismatics or heraldry, philately has never achieved the status of a recognized ancillary science of historical science. And although several turns of the scientific landscape would have had to capture them, such as the iconic turn, the material turn or the slowly developing visual history, philately and especially stamps and their value for historical studies have remained almost ignored to this day. This volume attempts to change this and presents exemplary analyses of what these means of communication testify to.

Verlagsinformationen

Christiane Kuller, letzte Änderung: 25.03.2020

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