Universität Erfurt

Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Willkommen auf der Homepage der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Aktuelles

Jahresvorlesung des Historischen Seminars mit Professor Dr. Raphael Gross: „Geschichte und Verantwortung: Koloniale Objekte, historische Gerechtigkeit“

Die Erfurter Jahresvorlesung ist eine Initiative der Professur für Geschichte Westasiens und der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik mit dem Ziel, das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken und in diesem Sinne die Öffentlichkeit in Thüringen mit der Arbeit des Historischen Seminars an der Universität Erfurt vertraut zu machen.

Zur ersten Jahresvorlesung möchten wir die globale Debatte um die koloniale Vergangenheit Europas beleuchten. Dafür haben wir den renommierten Historiker und Präsidenten des Deutschen Historischen Museums Prof. Dr. Raphael Gross gewinnen können.

Das Historische Seminar der Universität Erfurt lädt Sie herzlich zur Jahresvorlesung ein. Sie findet am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, um 18.00 Uhr im Rathausfestsaal der Stadt Erfurt statt.

Gastredner ist Prof. Dr. Raphael Gross – Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum. Er spricht zum Thema „Geschichte und Verantwortung: Koloniale Objekte, historische Gerechtigkeit“.

Workshop: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“

Unter dem Titel: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland – zeitgeschichtliche, rechtshistorische, strafrechtlich-rechtsphilosophische und historisch-biografische Zugänge“ laden die Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt und der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie der Universität Regensburg vom 21. bis 23. Februar 2019 zu einem zeitgeschichtlichen Workshop nach Erfurt ein.

Alltag und Unrecht in der DDR sind in den Lebensgeschichten der ehemaligen Bürgerinnen und Bürger des untergegangenen deutschen Teilstaats oft auf komplexe Weise miteinander verwoben gewesen. Wie soll man, wie kann man die Diktaturerfahrung erinnern? Wie sind Systemgeschichte und Lebensgeschichte zu differenzieren, wie stehen sie in Beziehung zueinander? Welche verfassungs- und strafrechtlichen und welche geschichtskulturellen Probleme stellen sich bei der Aufarbeitung staatlichen Unrechts?

Der zeitgeschichtliche Workshop „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“ wendet sich an Studierende und Lehrkräfte der Fächer Recht, Geschichte und Politik und wird zeitgeschichtliche und juristische Perspektiven auf die Erfahrung und Verarbeitung von Unrecht in der ehemaligen DDR vorstellen und reflektieren. Im Rahmenprogramm findet auch ein Stadtspaziergang zu den „Orten der Friedlichen Revolution in Erfurt 1989“ statt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringens zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Ettersberg und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch sind die Plätze begrenzt, so dass um Anmeldung bis zum 8. Februar gebeten wird. Eine Teilnahme am gesamten Workshop ist nur nach dieser Anmeldung und erfolgter Bestätigung möglich.

Übrigens: Thüringer Lehrkräfte können sich in diesem Rahmen über das Fortbildungsportal des ThILLM für eine eintägige Fortbildung am Freitag, 22. Februar, anmelden (Programm von 8 Uhr bis 15.30 Uhr).

Download Programm

Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums

Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums bringt Interessierte, Fachleute und bei historischen Ereignissen Beteiligte zu Austausch und Diskussion zusammen. Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt ist eine gemeinsame halbjährliche Veranstaltungsreihe der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik und der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit.

In der Gründungsveranstaltung Christen in DDR - Fotografien als Quelle möchten wir uns in einem Podiumsgespräch mit ausgewählten Fotografien Harald Kirschners auseinandersetzen, der öffentliche Kirchenfeiern ebenso wie den Gemeindealltag in der DDR dokumentierte. Was können wir in den Fotografien (nicht) sehen? Wie wirken sie? Wollen sie etwas bewirken? Bieten sie Projektionsflächen für das, was Betrachter/innen interessiert?

Ab 18 Uhr eröffnen wir eine kleine Ausstellung mit Fotografien Harald Kirschners, bei der wir gern mit unseren Gästen ins Gespräch kommen wollen.

Um 19 Uhr laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Nach einem Grußwort von Dr. Babette Winter, Thüringer Staatssekretärin für Kultur und Europa, diskutieren:

  • Harald Kirschner (Leipzig)
  • Elena Demke (Berlin)
  • apl. Prof. Dr. Thomas Schneider (Koblenz)
  • Prof. Dr. Christiane Kuller (Erfurt)
  • Prof. Dr. Jörg Seiler (Erfurt)

Zur Gründungsveranstaltung unseres Colloquiums sind Sie herzlich eingeladen!

Ort und Zeit

13. Dezember 2018, 18 - 21 Uhr
Bildungshaus St. Ursula

(Trommsdorffstraße 29, 99084 Erfurt)

mehr zum Colloquium auf der Projektseite

Flyer zum Download

Das öffentliche Colloquium wird von einem wissenschaftlichen Workshop begleitet werden.

In diesem wollen die Veranstalter/innen mit auswärtigen Forschungspartner/innen Perspektiven und Potenziale der kirchlichen Zeitgeschichte des geteilten Deutschlands in den Blick nehmen und methodische wie quellenbezogene Probleme und Herausforderungen benennen. Zugleich sollen die Chancen des Wissenschaftsstandortes Erfurt ausgelotet werden.

Wie kann eine Zeitgeschichte des Christentums zwischen 1945 bis 1989 aussehen? Welche Herausforderungen und Hürden sind dabei zu beachten? Wie können bisher kaum beachtete Quellengattungen erschlossen werden?

Ort und Zeit

5. Februar 2019
Universität Erfurt

(Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt)

Mehr zum Workshop

Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik 2018/19

Der Lehrstuhl lädt Sie herzlich zur Teilnahme am Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik ein.

Das Programm zum Download

Christiane Kuller, letzte Änderung: 17.01.2019

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