Universität Erfurt

Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Willkommen auf der Homepage der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Aktuelles

Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums

Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums bringt Interessierte, Fachleute und bei historischen Ereignissen Beteiligte zu Austausch und Diskussion zusammen. Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt ist eine gemeinsame halbjährliche Veranstaltungsreihe der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik und der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit.

In der Gründungsveranstaltung Christen in DDR - Fotografien als Quelle möchten wir uns in einem Podiumsgespräch mit ausgewählten Fotografien Harald Kirschners auseinandersetzen, der öffentliche Kirchenfeiern ebenso wie den Gemeindealltag in der DDR dokumentierte. Was können wir in den Fotografien (nicht) sehen? Wie wirken sie? Wollen sie etwas bewirken? Bieten sie Projektionsflächen für das, was Betrachter/innen interessiert?

Ab 18 Uhr eröffnen wir eine kleine Ausstellung mit Fotografien Harald Kirschners, bei der wir gern mit unseren Gästen ins Gespräch kommen wollen.

Um 19 Uhr laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Nach einem Grußwort von Dr. Babette Winter, Thüringer Staatssekretärin für Kultur und Europa, diskutieren:

  • Harald Kirschner (Leipzig)
  • Elena Demke (Berlin)
  • apl. Prof. Dr. Thomas Schneider (Koblenz)
  • Prof. Dr. Christiane Kuller (Erfurt)
  • Prof. Dr. Jörg Seiler (Erfurt)

Zur Gründungsveranstaltung unseres Colloquiums sind Sie herzlich eingeladen!

Ort und Zeit

13. Dezember 2018, 18 - 21 Uhr
Bildungshaus St. Ursula

(Trommsdorffstraße 29, 99084 Erfurt)

mehr zum Colloquium auf der Projektseite

Flyer zum Download

Das öffentliche Colloquium wird von einem wissenschaftlichen Workshop begleitet werden.

In diesem wollen die Veranstalter/innen mit auswärtigen Forschungspartner/innen Perspektiven und Potenziale der kirchlichen Zeitgeschichte des geteilten Deutschlands in den Blick nehmen und methodische wie quellenbezogene Probleme und Herausforderungen benennen. Zugleich sollen die Chancen des Wissenschaftsstandortes Erfurt ausgelotet werden.

Wie kann eine Zeitgeschichte des Christentums zwischen 1945 bis 1989 aussehen? Welche Herausforderungen und Hürden sind dabei zu beachten? Wie können bisher kaum beachtete Quellengattungen erschlossen werden?

Ort und Zeit

5. Februar 2019
Universität Erfurt

(Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt)

Mehr zum Workshop

Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik 2018/19

Der Lehrstuhl lädt Sie herzlich zur Teilnahme am Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik ein.

Das Programm zum Download

Publikationsankündigung des Tagungsband "Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle"

Pierre Smolarski, René Smolarski und Silke Vetter-Schultheiß (Hg.): Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle, Göttingen 2019. (verfügbar auch als open-access-Publikation)

Sich mit Briefmarken zu befassen, sie zu sammeln, zu sichten und zu besprechen, gilt auch heute noch als eines der Standardbeispiele für das, was im alltäglichen Sprachgebrauch als Hobby bezeichnet wird. Den Status einer anerkannten Hilfswissenschaft der Geschichtswissenschaft hat die Philatelie, im Gegensatz zur Numismatik oder Heraldik, nie erreicht. Und obgleich mehrere Turns der Wissenschaftslandschaft diese doch hätten erfassen müssen, man denke etwa an den Iconic Turn, den Material Turn oder auch die entstehende Visual History, blieb die Philatelie und insbesondere die Briefmarke und deren Wert für die Geschichtswissenschaft bis heute nahezu unbeleuchtet. Der vorliegende Band versucht, dies zu ändern und führt in exemplarischen Analysen vor, wovon diese Kommunikationsmittel Zeugnis ablegen.

Dealing with stamps, collecting, studying and discussing them is still one of the standard examples of what is called a hobby in everyday language; a somewhat old-fashioned, outdated hobby for older men. In contrast to numismatics or heraldry, philately has never achieved the status of a recognized ancillary science of historical science. And although several turns of the scientific landscape would have had to capture them, such as the iconic turn, the material turn or the slowly developing visual history, philately and especially stamps and their value for historical studies have remained almost ignored to this day. This volume attempts to change this and presents exemplary analyses of what these means of communication testify to.

Verlagsinformationen

Christiane Kuller, letzte Änderung: 4.12.2018

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl