Professur für Gesundheitskommunikation

Thüringer Forschungspreis 2022 für Prof. Dr. Cornelia Betsch

Mit dem Thüringer Forschungspreis ehrt der Freistaat seit 1995 einmal im Jahr wissenschaftliche Spitzenleistungen der Thüringer Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. 2022 geht die Auszeichnung in der Kategorie "Angewandte Forschung" u.a. an Prof. Dr. Cornelia Betsch und ihr Team für das Projekt „Infektionsschutzverhalten verstehen und verändern“.

Weitere Informationen

News

Mirjam Jenny, Jule Schmitz und Cornelia Betsch sind Co-Autorinnen eines Beitrags, der jetzt im Buch "Jetzt oder nie: Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen" erschienen ist.

Am 30.11.2022 besuchte Prof. Dr. med. Eckart von Hirschhausen Studierende der Gesundheitskommunikation auf dem Campus der Uni Erfurt.

Am 19. November 2022 trafen sich Studierende des Master-Studiengangs mit Ehemaligen, Lehrenden und Freund*innen der Professur für Gesundheitskommunikation. Die “2. GeKo-Reunion” bot den perfekten Rahmen zum Kennenlernen, Netzwerken und Austauschen…

Wie können Klimaschutzmaßnahmen vom Menschen her geplant und kommunikativ wirksam begleitet werden? Dr. Mirjam Jenny und Prof. Dr. Cornelia Betsch (Professur für Gesundheitskommunikation) beantworten diese Frage in einem Beitrag in der jetzt…

Kontakt

Inhaberin der DFG Heisenberg-Professur Gesundheitskommunikation
(Philosophische Fakultät)
Lehrgebäude 4 / Raum 220
Sprechzeiten
Montag 09-10 Uhr ausschließlich online unter
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Team- und Forschungsassistenz der Professur für Gesundheitskommunikation
(Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Lehrgebäude 4, Raum 222

Planung eines neues Institutes for Planetary Health Behaviour

World Hands

Die Bekämpfung des Klimawandels wird künftig weitreichende Maßnahmen erfordern. An der Universität Erfurt planen wir aktuell das Institute for Planetary Health Behaviour (Arbeitstitel), das den Verursacher und möglichen Bekämpfer des Klimawandels — den Menschen und sein Verhalten — in den Fokus rückt. Unter dem Begriff Planetary Health werden breit die Folgen für Mensch und Natur verstanden, die durch den menschlichen Eingriff in die Natur entstehen. Unsere wissenschaftliche Arbeit soll die gesellschaftliche, politische und individuelle Ebene betrachten und eine Transformation hin zu besserer planetarer und menschlicher Gesundheit anstoßen: denn unsere Gesundheit hängt von einem gesunden Planeten ab.

Das Institut befindet sich aktuell in der Gründung und vereint nach derzeitigem Planungsstand Wissenschaftler:innen aus der Gesundheitskommunikation (Prof. Cornelia Betsch und Dr. Mirjam Jenny), Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie (Prof. Tilmann Betsch), Bildungsforschung (Prof. Johannes Bauer), Empirischen Sozialforschung (Prof. Guido Mehlkop) und Kommunikationswissenschaft (Prof. Dr. Fabian Prochazka). Das fachliche Spektrum wird in Zukunft erweitert.

Dieses Institut wird die Brücke zu wissenschaftlichen Einrichtungen schlagen, die naturwissenschaftliche und biomedizinische Forschung zu Klima und Gesundheit betreiben, und Allianzen, die Klima- und Gesundheitsschutz politisch platzieren. Wir möchten verhaltenswissenschaftliche Werkzeuge sowie neue Konzepte für Wissenschaftskommunikation und -journalismus sowie Bildung bereitstellen, um zu einer gesunden Zukunft beizutragen.

Upcoming events

Corona Virus, Climate, World
Grafik: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / vencav - stock.adobe.com

Herrenhausen Conference
"Climate crisis and systemic risks: Lessons Learned from COVID-19"
21.-23. Juni 2023

Auf dieser Konferenz wollen wir diskutieren, ob das durch COVID-19 gewonnene systemische Risikobewusstsein auf systemische Klimarisiken übertragbar ist und umgekehrt. Welche Lehren und welche Schlussfolgerungen können wir in beiden Richtungen ziehen?

Cornelia Betsch und Mirjam Jenny organisieren die Konferenz mit. Das Steering Committee besteht außerdem aus Markus Reichstein (Max-Planck-Institute for Biogeochemistry, Jena), Kristie Ebi (Center for Health and the Global Environment, University of Washington, USA), Dorothea Frank (Max-Planck-Institute for Biogeochemistry, Jena), Debarati Guha-Sapir (University of Louvain, Belgium; previously Director CRED, Centre for Research on the Epidemiology of Disasters), Ilan Noy (University of Wellington, New Zeeland), Reinhard Mechler (International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Austria), und Ann-Sophie Stevance (International Science Council, Paris) 

Prof. Cornelia Betsch erhält den Deutschen Psychologie Preis 2021

Der Deutsche Psychologie Preis 2021 geht an Prof. Cornelia Betsch für ihre herausragende Forschung zu Verhalten und Wahrnehmung der Bevölkerung während der Corona-Pandemie. Aufgrund der Pandemie musste die für den 1. April 2022 in Berlin geplante feierliche Verleihung auf den Spätsommer verschoben werden. Am geplanten Tag der Vergabe fand das Rahmenprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen virtuell statt. 

Weitere Informationen

Von der Forschung in die Praxis

Nicola Kuhrt, Jan Oude-Aost und Cornelia Betsch: Fakten-Check Impfen: Pro & Contra auf den Grund gegangen (Gräfe und Unzer Verlag, 2021)
Aktualisierte Neuauflage des „Debunking Handbook“ von John Cook (Physiker), Stephan Lewandowsky (Psychologe) und 20 weiteren Autoren (darunter Philipp Schmid von der Uni Erfurt).
Ein evidenzbasierter Leitfaden, in dem mehr als 25 führenden Expert:innen praktische Tipps im Umgang mit Mythen rund um COVID-19 geben. (2021)

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