Aktuelles

Gehörlosen- und Schwerhörigengeschichte

Am 1. Oktober 2025 startete unser neues Projekt: „Teach DEAF: Erfahrungen gehörloser und schwerhöriger Menschen im geteilten Deutschland. Erstellung barrierearmer Unterrichtsmaterialien für Gehörlosen- und Regelschulen". Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Jugend erinnert" bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Am 1. Februar 2026 startet unser neues Projekt: „Stumm gemacht". Dieses Interviewprojekt zielt darauf ab, die Erfahrungen tauber Schüler*innen in Gehörlosenschulen und -internaten zwischen den 1960er und 1990er Jahren in Sachsen und Thüringen der DDR zu erforschen.

 

Projektseite Deaf History

Historische Bildung für alle: Barrierefreie öffentliche Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich

Die Bundesvereinigung zur Kultur und Geschichte Gehörloser e.V. (KUGG) veranstaltet in Kooperation mit der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik und Aktion Mensch eine Veranstaltungsreihe Historische Bildung für alle: Barrierefreie öffentliche Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich. Es sind drei Online Veranstaltungen über Zoom Webinar. Jede Veranstaltung steht unter einen bestimmten Thema: 

19.02.2026: "Gebärdensprache im Schatten: Lebenslange Konsequenz der Unterdrückung" Vortragende: Paula Mund (Universität Erfurt) und Christian Ebmeyer (Belange der Opfer von Oralismus und Sprachentzug beim Gehörlosenverband Hamburg)

17.03.2026: "Die Situation der Deaf Community in der NS-Zeit in Österreich: Das GzVeN und die Euthanasiepraxis" Vortragende: Dr. Lisa-Maria Hofer (Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim) und Clara Kutsch (Universität Wien)

08.04.2026: Wie steht es um die Vermittlung und Forschung zu den Geschichten der Gehörlosen und Schwerhörigen (seit der Neuzeit)? Vom Forschungsstand bis zum Abbau von Barrieren. Vortragende: Juliane Wenke (Universität Erfurt) und Helmut Vogel (deaf history now)

Alle Veranstaltungen werden mittels Gebärdensprachdolmetscher (deutsch und österreichisch) und Schriftdolmetscher übersetzt. Die Vorträge finden in der Laut-, Gebärden- und Schriftsprache statt. 

Erzählcafé in Weimar: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 20. März von 15 bis 17 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im Frauenzentrum Weimar (Schopenhauerstraße 21) ein. Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden.

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien.  Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Anmeldung bei Nele Bübl: fz@frauenzentrum-weimar.de

Kontakt für Fragen zum Erzählcafé: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de

19. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 30. März 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 19. Online-Interpretationswerkstatt Oral History mit Amelie Uhlich ein. Amelie Uhlich studierte Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und führt nach Abschluss ihres Studiums im Juni 2025 ihre Dissertation zum Thema „Konversionstherapien für Homosexualität- Geschichte, psychische Folgen und deren Behandlung" am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der HHU fort. Für die Dissertation wurden Betroffene sogenannter „Konversionsmaßnahmen" (landläufig auch unter dem Begriff „Konversionstherapien" bekannt) ebenso wie psychotherapeutisches Personal interviewt. Ziel der Arbeit ist es, die Erfahrungen von Betroffenen samt erlebter psychischer Symptomatik und benötigter Unterstützung zu erfragen und dies mit dem Erfahrungsstand der Therapierenden und ihrer Einschätzung der Thematik abzugleichen. 

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.

Unsere nächsten Termine sind: 1. Juni 2026, 28. September 2026 und 23. November 2026.

Erzählcafé in Gera: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 13. Mai von 16 bis 18 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im Frauenkommunikationszentrum Gera (SOS-Kinderdorf Gera, Böttchergasse 36) ein. Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden. 

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien.  Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Anmeldung bei Vanessa Lux: ffz-gera@sos-kinderdorf.de

Kontakt für Fragen zum Erzählcafé: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de

Erzählcafé in Erfurt: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 21. Mai von 15 bis 16:30 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im FrauenZentrum Erfurt (Pergamentergasse 36) ein. Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden. 

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien.  Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Kontakt: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de oder info@frauenzentrum-erfurt.de

20. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 8. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 20. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

Annalena Koch, FSU Jena, berichtet im Rahmen ihrer Bachelorarbeit über ihre Interviewsarbeit in einem Dorf bei Jena. 

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.

Unsere nächsten Termine sind: 28. September 2026 und 23. November 2026.

21. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 28. September 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 21. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.

Unser nächster Termin ist: 23. November 2026.

22. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 23. November 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 22. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

KI und Oral History: Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie der FernUni in Hagen, beschäftigt sich mit der Anwendung von KI in hermeneutischen Arbeitsprozessen: kann KI bei der Interpretation lebensgeschichtlicher Interviews unterstützen oder sogar selbst Interpretationsansätze liefern? Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich aus der Anwendung von KI in der historischen und qualitativen Forschung? Auf Grundlage konkreter Interviewpassagen sollen verschiedene Szenarien vorgestellt und diskutiert werden. 

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.