Aktuelles

Gehörlosen- und Schwerhörigengeschichte

Am 1. Oktober 2025 startete unser neues Projekt: „Teach DEAF: Erfahrungen gehörloser und schwerhöriger Menschen im geteilten Deutschland. Erstellung barrierearmer Unterrichtsmaterialien für Gehörlosen- und Regelschulen". Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Jugend erinnert" bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Am 1. Februar 2026 startet unser neues Projekt: „Stumm gemacht". Dieses Interviewprojekt zielt darauf ab, die Erfahrungen tauber Schüler*innen in Gehörlosenschulen und -internaten zwischen den 1960er und 1990er Jahren in Sachsen und Thüringen der DDR zu erforschen.

 

Projektseite Deaf History

Erzählcafé in Gera: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 13. Mai von 16 bis 18 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im Frauenkommunikationszentrum Gera (SOS-Kinderdorf Gera, Böttchergasse 36) ein. Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden. 

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien.  Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Anmeldung bei Vanessa Lux: ffz-gera@sos-kinderdorf.de

Kontakt für Fragen zum Erzählcafé: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de

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Erzählcafé in Erfurt: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 21. Mai von 15 bis 16:30 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im FrauenZentrum Erfurt (Pergamentergasse 36) ein. Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden. 

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien.  Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Kontakt: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de oder info@frauenzentrum-erfurt.de

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Erzählcafé in Weimar: Geschichten von Liebe, Freundschaften und Familien von und mit Migrant*innen in der DDR

Am 29. Mai ab 15 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erzählcafé im Frauenzentrum Weimar (Schopenhauerstraße 21) ein. 

Wenn heute über die DDR gesprochen wird, wird selten über und mit Migrant*innen gesprochen. Und wenn doch, dann vielleicht über deren Arbeitsstellen und teilweise auch über negative Erfahrungen, die in der DDR gemacht wurden.

Wir möchten gerne ins Gespräch kommen über zwischenmenschliche Beziehungen – die immer entstehen, wenn Menschen zusammenarbeiten oder in einem Ort zusammenleben: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Partnerschaften, Ehen, Familien. Dafür organisieren wir im Frühling 2026 in Kooperation mit mehreren Frauenzentren „Erzählcafés“ in Thüringen, in denen wir in vertrauter und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erzählen, austauschen und zuhören möchten. Gefördert wird das Projekt von der Amadeu Antonia Stiftung.

Anmeldung bei Nele Bübl: fz@frauenzentrum-weimar.de

Kontakt für Fragen zum Erzählcafé: anna-lisa.antz@uni-erfurt.de

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20. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 8. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 20. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

Annalena Koch, FSU Jena, interpretiert mit uns einen Interviewauszug im Rahmen ihrer Bachelorarbeit: "Arbeits- und Erwerbsperspektiven von Frauen auf einem thüringischen Dorf in der Transformationszeit. Ein Oral History-Projekt."

Die 1990er Jahre waren für viele Menschen in Ostdeutschland eine bewegte Zeit, die oft mit Veränderungen und Umbrüchen in der Erwerbsbiografie einhergingen. Im Rahmen eines gemeinsamen Seminars der Universität Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurden lebensgeschichtliche Interviews auf einem thüringischen Dorf zur „langen Wende“ geführt. Für viele Interviewpartnerinnen war Arbeit ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebenserzählung. Anhand von weiterführenden Kurzinterviews sollen folgende Aspekte vertiefend betrachtet werden: Wie sprechen die Interviewpartnerinnen über wechselnde Beschäftigungsverhältnisse? Welche Rolle spielt das eigene Einkommen in den Erzählungen? Inwiefern werden dabei Verständnisse von Arbeit im städtischen und im ländlichen Kontext erzählt? 

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.

Unsere nächsten Termine sind: 28. September 2026 und 23. November 2026.

21. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 28. September 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 21. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.

Unser nächster Termin ist: 23. November 2026.

22. Online-Interpretationswerkstatt Oral History

Am 23. November 2026 von 17 bis 19 Uhr s.t. laden wir Sie herzlich zu unserer 22. Online-Interpretationswerkstatt Oral History ein.

KI und Oral History: Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie der FernUni in Hagen, beschäftigt sich mit der Anwendung von KI in hermeneutischen Arbeitsprozessen: kann KI bei der Interpretation lebensgeschichtlicher Interviews unterstützen oder sogar selbst Interpretationsansätze liefern? Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich aus der Anwendung von KI in der historischen und qualitativen Forschung? Auf Grundlage konkreter Interviewpassagen sollen verschiedene Szenarien vorgestellt und diskutiert werden. 

Anmeldungen nehmen wir unter OH.Forschungsstelle@uni-erfurt.de bis eine Woche vor dem Termin entgegen.