Universität Erfurt

Mittelalterliche Geschichte

Nici Gorff, M.A.

• seit August 2014 Sachbearbeiter für Stadtgeschichte bei der Stadtverwaltung Jena, zuständig v.a. für das Projekt "Jena. Lexikon zur Stadtgeschichte"

• November 2013 bis Juli 2014 wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Mittelalterliche Geschichte der Universität Erfurt

• März bis August 2013 Mitarbeiter der Klassik Stiftung Weimar im Projekt „Weimar 1914 – Krieg der Geister. Symbolort deutscher Kultur“

• seit 2010 Mitglied des „Interdisziplinären Forums Religion“ der Universität Erfurt

• Januar 2010 bis Dezember 2012 Stipendiat der Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ der Universität Erfurt

• März bis Dezember 2009 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Volker Leppin); Koordinator des Querschnittsbereichs „Grundlagen Europas. Religion und Kultur in Antike und Mittelalter“

• 2006 und 2007 studentischer Mitarbeiter der 3. Thüringer Landesausstellung „Elisabeth von Thüringen – Eine europäische Heilige“ auf der Wartburg und in Eisenach (2007)

• 2004 bis 2009 Tutor und studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Thüringische Landesgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. em. Matthias Werner, Prof. Dr. Stefan Tebruck)  

• Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Soziologie und Medienwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Magisterabschluss 2009

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Forschungsschwerpunkte

• Landesgeschichte

• Verfassungsgeschichte

• Sozialgeschichte des Mittelalters,Adelsforschung

• Frömmigkeits- und Mentalitätsgeschichte

• Geschichte der religiösen Bewegungen im Mittelalter, Ordensforschung

• Kulturtransfer im Mittelalter, Kreuzzugsforschung, Reisen

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Forschungsprojekt

„Die Formierung einer Adelsfamilie im Spannungsfeld politischen und religiösen Wandels. Das Beispiel der Grafen von Tonna-Gleichen“ (Arbeitstitel)

Die Familie der Grafen von Tonna-Gleichen kann als eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter des mittelalterlichen Thüringen gelten. Dieser hervorragenden Position steht bislang eine unzureichende wissenschaftliche Erforschung gegenüber. Für die Untersuchung der Geschichte des mittelalterlichen Thüringen hat darüber hinaus die Verknüpfung moderner adels-, verfassungs- und landesgeschichtlicher Fragestellungen und Methoden mit frömmigkeitsgeschichtlichen und religionswissenschaftlichen Perspektiven bis heute kaum Beachtung gefunden. Das Dissertationsprojekt fragt daher, neben den Grundlagen und Möglichkeiten adliger Herrschaft, in besonderer Weise nach dem Aspekt der Hinwendung einer Familie zu unterschiedlichsten religiösen Formen, wie etwa der Förderung junger religiöser Bewegungen und Orden, der Gründung von Klöstern und der Teilhabe an der Kreuzzugsbewegung. Nicht zuletzt in der Memorialpraxis der Familienmitglieder wird die Verschränkung von adligem Selbstverständnis, Frömmigkeit und Familienbewusstsein erkennbar.

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Mitgliedschaften

• Interdisziplinäres Forum Religion

• Verein für Thüringische Geschichte

• Mediävistenverband e.V.

• Verein für Jenaer Stadt- und Universitätsgeschichte e.V. (VJS)

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Veröffentlichungen

• Romanische Wege um Arnstadt und Gotha, hg. von Matthias Werner unter Mitarbeit von Nici Gorff und Ingrid Würth, Weimar 2007.   Darin die Beiträge:

    > Apfelstädt. Dorfkirche St. Walpurgis, S. 67-74;        

    > Arnstadt. Walpurgiskloster, Liebfrauenkirche (gemeinsam mit Ingrid Würth), S. 75-90;       

    > Burg Gleichen, S. 127-138;    

    > Wandersleben. Mittelalterlicher Wohnturm, S. 225-232.

• Register, in: Blume, Dieter/ Werner, Matthias (Hg.): Elisabeth von Thüringen – Eine europäische Heilige, Band: Aufsätze, Petersberg 2007, S. 611-623.

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