Kolloquium: Die Mauergesellschaft. Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration.

Der Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation" lädt zu seinem ersten Kolloquium im Sommersemester ein. PD Dr. Frank Wolff von der Universität Osnabrück spricht in seinem digitalen Vortrag am Donnerstag, 14. April, um 16 Uhr über "Die Mauergesellschaft. Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989".

Personen auf der Aussichtsplattform der Berliner Mauer an der Bernauer Straße/Brunnenstraße
Personen auf der Aussichtsplattform der Berliner Mauer an der Bernauer Straße/Brunnenstraße, © Stiftung Berliner Mauer (Foto: Edmund Kasperski)

Die deutsch-deutsche Grenze bestimmte weite Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR, sie trennte und verband gleichzeitig beide Staaten miteinander. Dieser These geht Frank Wolff in seiner Habilitationsschrift nach und analysiert die vielfältigen Verflechtungen, politischen Diskurse und die Steuerung der inner-deutschen Migration. Besonders die verschiedenen Versuche, die Grenze zu überwinden und sie zu legitimieren, stehen hier im Vordergrund. In seinem Vortrag wird er anhand einiger empirischer Schlaglichter die zentralen Linien der Arbeit skizzieren.

Frank Wolff studierte Allgemeine  und ost-europäische Geschichte, Anglistik und Germanistik an der Universität zu Köln und wurde an der Universität Bielefeld mit einer transnationalen Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung promoviert. Seit 2019 ist er Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und vertritt im Sommersemester 2022 die temporäre Leitung der Professur Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung.

Der Vortrag findet digital über die Plattform Cisco Webex statt  Es ist keine gesonderte Anmeldung bei Webex notwendig, Sie können dem Meeting direkt über Ihren Browser beitreten.

Für weitere Informationen können Sie sich per E-Mail an dut.info@uni-erfurt.de wenden.

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