Neues aus der Graduiertenförderung

Hier finden Sie:

  • aktuelle Informationen des zentralen Graduiertenservice (Anmeldung für den Newsletter hier),
  • Ankündigungen externerFörder- und Unterstützungsangebote.

Newsletter des zentralen Graduiertenservice

aktueller Newsletter des zentralen Graduiertenservice

Der Newsletter der Graduiertenförderung erscheint regelmäßig einmal im Quartal. Hier finden Sie aktuelle Ausschreibungen sowie Neuigkeiten aus dem Akademischen Qualifizierungsprogramm, der Gleichstellung, aus den universitätsinternen Graduiertenkollegs und der Promovierendenvertretung. 

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Externe Förder- und Veranstaltungsangebote

Wissenschaftliche Karriere: Informationsveranstaltungen der DFG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet für promovierte Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten. In der Online-Gesprächsreihe "Prospects" informiert die DFG im regelmäßigen über diese Angebote. Dabei werden ganzjährig in verschiedenen Onlineseminaren spezifische Förderinstrumente und Programme für die Zeit nach der Promotion vorgestellt. Auch für Promovierende interessant!

Die nächsten Veranstaltungen der Prospects-Reihe sind:

  • 25.06.2026, 14:00 - 15:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
  • 31.08.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
  • 22.09.2026, 9:30 - 11:00 Uhr – DFG funding Opportunities for Postdocs (in English)
  • 07.10.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
  • 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Slides vergangener Vorträge der Prospects-Reihe finden Sie unter: https://www.dfg.de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/wissenschaftliche_karriere/veranstaltungen/index.html

Lunch Talk | Fake Papers, Real Damage: What Early-Career Researchers Should Know About Paper Mills

Paper mills – commercial companies that fabricate or manipulate scientific papers for profit – have grown into a global shadow industry. What once seemed like a marginal problem now affects major publishers, respected journals, and entire research fields. Recent studies suggest that fake publications are growing almost ten times faster than legitimate scientific output.

In this lunch talk, science journalist Anja Reiter shares insights from months of investigative reporting for DIE ZEIT. Drawing on conversations with researchers, journal editors, whistleblowers, and publishers, she explains how paper mills operate, why they thrive under today’s publication pressure, and how AI is accelerating both fraud and detection.

The talk will focus in particular on what this means for early-career researchers and postdocs:

  • How can you recognize red flags?

  • Why does this matter for research integrity, careers, and even patient safety?

  • And what forms of resistance are emerging – from “academic sleuths” to international initiatives such as the Stockholm Declaration?

The session will conclude with a discussion on risks, responsibilities, and possible futures of academic publishing in an ecosystem built around numbers, rankings, and efficiency.

Date: 26 June 2026, 1-2 pm
Location: Zoom

Sommeruniversität 2027 des Evangelischen Studienwerks Villigst

Das Evangelische Studienwerk gehört zu den 13 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt anerkannten und geförderten Begabtenförderungswerken in Deutschland.

Unter dem Jahresthema „grenzen!os“ bietet die Sommeruniversität 2027 Stipendiat*innen unterschiedlicher Fachrichtungen und Fachsemester die Möglichkeit, sich über disziplinäre Grenzen hinweg auszutauschen und gemeinsam außergewöhnliche Fragestellungen aus interdisziplinärer Perspektive zu bearbeiten.

Deadline für Exposés (Deutsch oder Englisch, max. 100 Wörter + biographische Angaben inklusive Lehrerfahrung, optional grober zeitlicher Verlaufsplan): 30.06.2026

Nähere Informationen finden Sie hier.

Lunch Talk | Science Communication as a Field of Work

Are you wondering what comes next after your postdoc? Our lunch talk series Career Perspectives: Beyond the Postdoc offers insights into diverse career opportunities beyond postdoctoral research.

In our next session, we are pleased to welcome Dr. Patrick Honecker, Chief Communication Officer at the extended Executive Board of the TU Darmstadt. He introduces participants to science communication not just as a skill, but as a diverse field of professional practice. 

Science communication is more than simply explaining research results – it is an evolving professional field at the intersection of science, society, media, and policy. As the public’s demand for reliable scientific information grows and institutions increasingly recognize the value of strategic outreach, opportunities in science communication are expanding across academia, research organisations, NGOs, and industry.

Join the lunch talk to discuss a broad range of topics with our guest, e.g.:

  • What science communication is – its goals, methods, and impact in bridging science and society,

  • core professional domains within science communication, from institutional outreach and media relations to engagement strategy, digital content, and public dialogue,

  • career trajectories and opportunities – roles within universities and research organisations,

challenges and emerging trends in the field, including the interplay between academic research and public engagement, and the evolving expectations for researchers to communicate beyond traditional scholarly audiences.

Date: 08 July 2026, 1-2 pm
Location: Zoom

Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages 2027

Der Deutsche Bundestag lädt ein, sich um den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages zu bewerben, der 2027 vergeben wird.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten aus allen Disziplinen, die zur Beschäftigung mit Fragen das Parlamentarismus anregen und zum vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen.

Bewerbungsschluss: 10. Juli 2026


Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen

Wilhelm-Liebknecht-Preis der Universitätsstadt Gießen

Zum Andenken an Wilhelm Liebknecht, den in Gießen geborenen Reichstagsabgeordneten und Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, vergibt die Universitätsstadt Gießen den „Wilhelm-Liebknecht-Preis“. Der Preis wird für hervorragende geschichtliche und sozialwissenschaftliche Publikationen verliehen, die sich den sozialen Grundlagen zum Aufbau und zur Sicherung demokratischer Gemeinwesen widmen. Ausgezeichnet werden selbstständige Arbeiten einzelner Wissenschaftler*innen. In Ausnahmefällen kann der
Preis an eine Arbeitsgruppe verliehen werden. Der „Wilhelm-Liebknecht-Preis“ ist mit 2.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Für den Wilhelm-Liebknecht-Preis 2027 können Arbeiten eingereicht werden, die in der Zeit vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2026 publiziert wurden. Einzureichen ist neben einem Anschreiben und möglichen Referenzschreiben eine digitale Version der Arbeit. 

Einreichfrist: 31.12.2026

Weitere Informationen

Förderprogramme der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)

Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt Sie als hochqualifizierte*n Postdoc aus Deutschland bei Ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung.

Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1-12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12-24 Monate. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung übernimmt für die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) die Auswahl der Bewerber*innen ab einer Förderdauer von sechs Monaten. Der DAAD wählt die Stipendiat*innen mit kürzerer Förderdauer im Short-Term-Programm aus. Es werden jährlich bis zu 17 JSPS Postdoctoral Fellowships (short-term) und bis zu 12 JSPS Postdoctoral Fellowships (standard) vergeben.

Weitere Informationen

DAAD Stipendienprogramme "Kongressreisen" und "Vortragsreisen"

Seit dem 01. März 2023 bietet der DAAD wieder Förderungen für die Teilnahme an Kongressen und Vorträgen an.

Im Kongressreisenprogramm wird die aktive Kongressteilnahme, im Vortragsreisenprogramm eine Vortragstätigkeit außerhalb von Kongressen und Konferenzen gefördert. Die Ausschreibungen finden Sie unter www.daad.de/kongressreisen und www.daad.de/vortragsreisen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an das DAAD-Infocenter wenden. Sie erreichen unsere Beraterinnen und Berater unter der Tel. 0228-882 180 zu den folgenden Zeiten: Montag bis Donnerstag 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr (MESZ), Freitag 9 – 14 Uhr (MESZ), oder via DAAD-Kontaktformular.

"Schreib-Freitag" für Promovierende

Das schreibzentrum.berlin bietet Promovierenden kostenlose Online-Schreibtage an. An jedem 1. Freitag im Monat, von 9:30 – 12:00 Uhr treffen sich Doktorand*innen mit Gleichgesinnten und werden beim Schreiben durch erfahrene Schreib-Coaches mit Hilfe von Moderationstechniken und Schreibübungen unterstützt.

Das Angebot richtet sich dabei an Promovierende aller Fächer und aller Schreibphasen. Der Teilnahmeeinstieg ist dabei individuell jederzeit möglich.

Anmeldung und weitere Informationen zum Angebot finden Sie hier.

DocColloq für Promovierende

Das "DocColloq", das 2018 an der Universität Trier von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Camilla Haake und Natalie Tröller gegründet wurde, ist ein interdisziplinäres Netzwerk für Promovierende aller Fachrichtungen und aller institutioneller Anbindungen.

In regelmäßigen, digitalen Treffen über Zoom werden Promovierende aller Fachrichtungen aus ganz Deutschland zusammengebracht, um den Austausch zwischen Promovierenden und deren Vernetzung untereinander zu fördern und zu stärken. Gerade in Zeiten starker Vereinzelung aufgrund der Corona-Maßnahmen und der Digitalisierung von Lehre und Forschung hat sich dieses Austauschformat als sehr hilfreich erwiesen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Promovierende immer wieder vor den gleichen Problemen stehen, ungeachtet des Faches in dem sie promovieren, so die beiden Gründerinnen. Während der Treffen präsentieren bis zu drei Promovierende in jeweils 15-minütigen Kurzvorträgen ihre aktuelle Forschung. Im Anschluss daran wird gemeinsam diskutiert. 

Eingeladen sind alle Promovierende, unabhängig davon, an welcher Universität oder Hochschule Sie promovieren, von Fachrichtung oder Stand der Promotion, und unabhängig davon, ob Sie Ihre Forschung selbst präsentieren, oder erst einmal nur zuhören möchten!

Interessierte werden gebeten, sich per Mail an doccolloq@uni-trier.de zu registieren. Ein Link für die Zoom-Veranstaltung wird zugesendet.

FAZIT-Stiftung

Die FAZIT-Stiftung ist eine gemeinnützige Verlagsgesellschaft, die durch die Vergabe von Promotionsstipendien sowie Zuschüsse für Druck- und Reisekosten Wissenschaft und Forschung gezielt fördert.

Bewerbungen auf ein zweijähriges Promotionsstipendium sowie auf Druckkosten- und Reisekostenzuschüsse sind jederzeit möglich.

Über weitere Voraussetzungen und einzureichende Unterlagen informiert die Stiftung auf ihrer Webseite.