Universität Erfurt

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Unser Profil

Seminarsituation an der Universität Erfurtim Kreuzgang des DomsBlick auf den Campus, rechts AudimaxProfessor der Universität Erfurt im Gesptäch mit StudentinnenInternationale Studierende der Uni Erfurt in der BibliothekStudierende im HörsaalErdgeschoss Universitätsbibliothek ErfurtPfeilersaal Forschungsbibliothek GothaBlick auf das Campus-Café Hilgenfeld und Universitätsbibliothek ErfurtGruppenbild von Angehörigen des Fachbereichs Kunst im Atelier

Die staatliche Universität Erfurt ist eine geisteswissenschaftliche Hochschule mit kultur- und gesellschaftswissenschaftlichem Profil. 1379 als älteste Universität im heutigen Deutschland gegründet, ist sie nach ihrer Wiedergründung 1994 mit ihren drei Schwerpunktfeldern "Bildung. Schule. Verhalten.", "Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung." und "Wissen. Räume. Medien." fest etabliert. Alle Studiengänge einschließlich der Studiengänge für das Lehramt sind als „best practice“-Modelle für die Umsetzung des Bologna-System anerkannt.

Auf ihrem zentrumsnahen Campus in der Landeshauptstadt ermöglicht die Uni Erfurt durch ihre kurzen Wege die direkte Kommunikation und fördert ein intensives Studium sowie interdisziplinäre Forschung. Auch mit ihrem Mentoren-System, dem „Studium Fundamentale“ und einer Orientierung über Berufsfelder ist die Universität Erfurt Vorbild für andere Hochschulen.

Die universitären Schwerpunktfelder

Das Profil der Universität Erfurt spiegelt sich auch in ihren Forschungsaktivitäten innerhalb der drei Querschnitts- und Forschungsfelder "Bildung. Schule. Verhalten.", "Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung." sowie "Wissen. Räume. Medien." wider. Einen Überblick über die beteiligten Forschungsgruppen liefert unsere Forschungslandkarte.

Schwerpunktfeld "Bildung. Schule. Verhalten."

Der universitäre Schwerpunkt Bildung, wie er 2008 an der Universität Erfurt eingerichtet wurde, hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch weiterentwickelt. Medienforschung und Mikroökonomie haben sich durch den Wechsel von Hochschullehrenden eher separat vom zuvor geltenden Konzept des Schwerpunkts entwickelt, während durch entsprechende Forschungsprofile neuberufener Kollegen sowie durch die Einwerbung mehrjähriger Drittmittelprojekte in den Bereichen der Sprachentwicklung und Sprachbeherrschung, der Lehrerbildung und Schulentwicklung sowie der Gesundheitskommunikation neue Forschungskerne entstanden sind. Aufgrund ihrer hohen Spezifität arbeiten diese Forschungskerne eigenständig, stehen aber durch Forscher, die gleichzeitig mehreren dieser Kerne angehören, auch in enger Vernetzung.

Schwerpunktfeld "Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung."

In diesem Feld untersuchen die beteiligten Wissenschaftler Selbst- und Transzendenzbeziehungen, Beziehungen zwischen Gemeinschaft und Individuum, aber auch rituelle Kommunikation und deren Bedeutung. Im Blickpunkt stehen ebenso gesellschaftlich-institutionelle Ordnungen, Prozesse gesellschaftlichen Wandels, Wert- und Sinnvorstellungen sowie Pluralitätsmodelle, die „Religion“, „Gesellschaft“ und „Weltbeziehung“ miteinander vernetzen. Die Wissenschaftler widmen sich dabei historischen wie aktuellen Phänomenen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. An den Projekten sind alle Fakultäten, das Max-Weber-Kolleg sowie die Willy Brandt School und verschiedene EPPP-Gruppen wie das Center for Political Practices and Orders (C2PO) oder das Theologische Forschungskolleg beteiligt. Die Forschung zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an einer Nutzbarmachung der Forschungsergebnisse für Fragestellungen der Gegenwart aus.

Schwerpunktfeld "Wissen. Räume. Medien."

Im Geographiezimmer (Forschungsbibliothek, Schloss Friedenstein)

Das Schwerpunktfeld „Wissen. Räume. Medien“ hat sich 2017 neu konstituiert, um der (vor allem mit dem Forschungszentrum Gotha verbundenen) Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, der historisch-kulturwissenschaftlichen Raumforschung sowie der medienbezogenen Forschung eine gemeinsame Basis zu schaffen. Er untersucht die wechselseitigen Konstitutionsprozesse von Wissen, Räumen und Medien. Verbindende Fragestellungen ergeben sich aus jeder dieser drei Perspektiven, etwa: Wie wird Wissen in Praktiken, Medien und Objekten konstituiert, geordnet und historisiert? Wie wird Wissen verräumlicht und wie werden Räume durch Praktiken, Wissen und Medien hergestellt? Wie tragen Medien zur Erzeugung, Speicherung, Vermittlung und Transformation von Wissen bei? Und inwiefern konstituieren Medien Räume? Der Schwerpunktbereich „Wissen. Räume. Medien“ bildet damit im Kern eine spezifisch Erfurter Kulturwissenschaft, die auch sozialwissenschaftliche Herangehensweisen integriert.

Besondere Einrichtungen

Mit dem Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, der Forschungsbibliothek Gotha und dem Forschungszentrum Gotha verfügt die Universität Erfurt über renommierte Einrichtungen, die sich in ihrem jeweiligen Bereich ausschließlich Aufgaben in der Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung widmen.

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