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Beitrag: Ein Schädel in Seronera. Myles Turner und das kolonialmilitärische Erbe des Naturschutzes in Ostafrika

Was lässt sich gegen Tier- und Naturschutz in Afrika einwenden? Und müssen nicht die letzten ihrer Art, etwa Nashörner, mit allen Mitteln gegen Wilderer verteidigt werden? Die Militanz der sogenannten „grünen Armeen“ blickt allerdings auf ein interessantes kolonialgeschichtliches Erbe zurück.

Dr. Felix Schürmann hat sich mit dieser Thematik kritisch auseinandergesetzt und dazu einen interessanten Beitrag für das Online-Magazin „Geschichte der Gegenwart“ verfasst. Ausgehend von der Frage, warum der Schutz bedrohter Tierarten überhaupt Züge eines Kriegs angenommen hat, wirft er dafür einen Blick auf das kolonialmilitärische Erbe der mit dem Naturschutz befassten Institutionen.

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Projektleiter und Koordinator des BMBF-Forschungsverbunds "Karten-Meere. Für eine Geschichte der Globalisierung vom Wasser aus"
(Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes)
Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes (Schloss Friedenstein, Pagenhaus) / Raum 1.05