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Master Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte: Informationen zum MA-Programm

Profil des Studiums

  • Abschluss: Master of Arts (M. A.)
  • Studienstart: Wintersemester
  • Studiendauer: 4 Semester (120 ECTS-Punkte)
  • Fakultät: Philosophische Fakultät sowie Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Katholisch-Theologische Fakultät und Staatswissenschaftliche Fakultät
  • Akkreditierung: Erstakkreditierung durch ACQUIN
  • Studienorientierung: konsekutiv und forschungsorientiert
  • Studiengebühren: keine (nur Semesterbeitrag)

Gegenstand des Studiums

Der Master-Studiengang Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte ist ein interdisziplinär und interfakultär ausgerichtetes M.A.-Programm, das sich dem Sammeln als kultureller Praxis widmet. Der Studiengang soll Studierende insbesondere für sammlungsbezogene Forschungen befähigen, gleichermaßen aber auch auf die wissenschaftliche Mitarbeit in Sammlungen z.B. in Museen, Bibliotheken oder Archiven sowie in Projekten zur Erschließung und Vermittlung von Sammlungen mit digitalen Medien vorbereiten. Die universitäre Lehre der Geschichte, Theorie und Praxis des Sammelns sowie der damit verbundenen Wissensräume wird mit unterschiedlichen Typen von Sammlungen verbunden.

Der Master-Studiengang bietet durch seine Ausrichtung auf die Sammlungen in Erfurt und Gotha die Möglichkeit, sowohl die Genese und Entwicklung von Sammlungen als auch die Spezifik einzelner Sammlungstypen interdisziplinär und fakultätsübergreifend zu studieren.

Den Kern der Lehrinhalte und -gegenstände des geplanten Master-Studiengangs bilden:

Die in den Studiengang einzubeziehenden Sammlungen sind im Schwerpunkt kunst-, natur-, buch- und kulturgeschichtlich ausgerichtet; hinzu kommen technikgeschichtliche Bestände. Sie decken vorgeschichtliche wie geschichtliche Zeiträume in großer Dichte und Vielfalt ab und vereinen exzeptionelle und prototypische Artificalia und Naturalia der europäischen und außereuropäischen Kultur-, Natur-, Wissens- und Wissenschaftsgeschichte.

Der Master-Studiengang zeichnet sich durch Methodenorientierung, Forschungsbezug, Lehre mit regionalen Sammlungen bzw. deren Objekten und durch Einbeziehung von Personal aus den Institutionen mit Sammlungsbezug aus.

Studieninhalte

Das Master-Programm Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte wird in einer dreisemestrigen Studienphase (90 LP) in fünf aus den neun folgenden Modulen mit jeweils 18 Leistungspunkten absolviert. Die Module setzen sich aus je zwei, drei oder vier Lehrveranstaltungen mit jeweils drei, sechs oder neun Leistungspunkten zusammen.

Aufgeteilt sind die Module in einen Pflichtbereich und einen Wahlpflichtbereich. Das Modul M 01 muss im ersten Studienjahr belegt werden. Im Wahlpflichtbereich muss Modul M 04 oder Modul M 05 belegt werden. Ein zweites Wahlpflicht-Modul kann frei gewählt werden, insofern kein Modul doppelt belegt wird. Der Wahlpflichtbereich ermöglicht auf struktureller Ebene eine Spezialisierung
auf bestimmte Sammlungen und Sammlungstypen.

Im vierten Semester wird eine Masterarbeit (30 LP) verfasst.

Module

Pflichtbereich:

Module Pflichtbereich
M 01Geschichte, Theorie und Praxis des Sammelns (18 LP)
M 02Propädeutik (18 LP)
M 03Praktikum (18 LP)

Wahlpflichtbereich:

Wahlpflichtbereich
M 04Kartographie- und Globalgeschichte (18 LP)
M 05Wissens- und Wissenschaftsgeschichte (18 LP)
M 15Wissensräume (18 LP)
M 16Kunstgeschichte und -theorie / Philosophie (18 LP)
M 17Geschichte und Theologie des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Christentums (18 LP)
M 18Verfassungs- und Verwaltungswissenschaft (18 LP)

Berufliche Tätigkeitsfelder

Das Studium bildet Experten aus, die theoretisch und praktisch mit Sammlungen arbeiten können. Absolventen des MA-Programms Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte verfolgen beispielsweise eine wissenschaftliche Laufbahn (z.B. Promotion), sind aber auch in Museen oder Digitalisierungsprojekten beruflich tätig.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung ist ein überdurchschnittlicher Abschluss eines fachlich einschlägigen Hochschulstudiengangs von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit. Als fachlich einschlägig gelten Studiengänge wie die der Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der Medizin, Pharmazie, Philosophie, Theologie, Geschichts-, Literatur-, Religions-, Natur-, Buch-, Kunst- und Kulturwissenschaft.

Die Immatrikulation setzt die erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren voraus. Der Antrag auf Teilnahme am Auswahlverfahren und der Antrag auf Feststellung der Zugangsvoraussetzungen sind bei der Abteilung Studium und Lehre bis jeweils zum 15. Juli einzureichen. Beizufügen sind ein Motivationsschreiben, eine offizielle Übersicht über die erbrachten Studienleistungen sowie das B.A.-Abschlusszeugnis.

Bewerbung

Informationen über Bewerbungsfristen und Bewerbungsmodalitäten, Zulassung, Einschreibung finden Sie unter: www.uni-erfurt.de/bewerbung

Bewerbungen nimmt die Universität Erfurt jeweils vom 1. April bis 15. Juli entgegen.

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