Module nach der PO B Stu 2011

Methodisch-theoretisches Grundlagen- und Vermittlungswissen (MTG)

MTG

Das methodisch-theoretische Grundlagen- und Vermittlungswissen wird exemplarisch in transdisziplinär angelegten Lehrveranstaltungen erworben, in denen in der Regel zwei Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen Probleme und Fragestellungen mit ihren jeweiligen fachspezifischen Methoden und Wissensbeständen gemeinsam mit den Studierenden bearbeiten. Als regulärer Veranstaltungstyp wird das Seminar angesehen, denn im Meinungsaustausch können die Teilnehmer sich am besten mit den Ansätzen verschiedener Disziplinen auseinandersetzen.

Aus diesem Modul können beliebig viele Veranstaltungen gewählt werden.

Interdisziplinäre Bildungswissenschaften (IBG)

IBG

Im Studium der interdisziplinären bildungswissenschaftlichen Grundlagen (IBG) setzen sich die Studieren-den mit den Grundlagen der Planung und Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen auseinander. Dabei erwerben sie Kompetenzen über Ziele von Lehren und Lernen auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen zu reflektieren und Lernprozesse zu planen und in Übungen umzusetzen. Neben diesen Bildungsschwerpunkten werden Kompetenzen in den Bereichen Erziehung, Gruppenführung und Konfliktbewältigung theoretisch fundiert und praktisch erworben.

Dieses Modul ist relevant für Lehramtsstudierende, es ist eine Zugangsvoraussetzung für den Master of Education.

Ästhetisches Wahrnehmungsvermögen (ÄWV)

ÄWV

Die Schulung des sinnlichen Wahrnehmungsvermögens sowie der ästhetischen Urteilskraft soll im zweiten Studienfeld gefördert werden. Durch die aktive Teilnahme an der künstlerischen Praxis sollen wissenschaftliche und künstlerische Zugangsweisen zur Wirklichkeit miteinander verglichen und ihre Unterschiede theoretisch reflektiert werden.
Als regulärer Veranstaltungstyp ist die künstlerische Übung vorgesehen, die neben dem im Vordergrund stehenden praktischen Teil auch theoretische und vor allem die künstlerische Praxis reflektierende Elemente mit umfassen soll.

Aus dem Modul ÄWV kann maximal eine Veranstaltung in den Bachelor-Abschluss einfließen.  Es muss nicht zwangsläufig gewählt werden.

Praktika (BIP oder SPS)

Praktika

Das Praktikum ist eine studienbegleitende Veranstaltungsform, die es ermöglicht theoretisch erworbenes Wissen in einem außeruniversitären Arbeitszusammenhang zu erproben. Die in der Regel teamorientierte Anwendung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Bearbeitung und Lösung von Fragestellungen in der beruflichen Praxis befördert die Berufsorientierung.

Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelor-Studiums muss ein Praktikum im Umfang von 6 LP nachgewiesen werden. Studierende auf Lehramt müssen das Modul SPS nachweisen. Studierende, die kein Lehramt anstreben, müssen das Modul BIP nachweisen.

Module nach der RPO 2019

Interdisziplinäre Studien (SFIS)

Interdisziplinäre Studien dienen insbesondere der Entwicklung der Urteils- und Vermittlungskompetenz und der Erweiterung des theoretischen und methodischen Horizonts durch interdisziplinäre Perspektivenübernahmen bei der Bearbeitung von gesellschaftlichen Fragestellungen und Problemlagen. Sie werden von Lehrenden mindestens zweier verschiedener Disziplinen angeboten.

Transdisziplinäre Studien (SFTS)

Transdisziplinäre Studien dienen insbesondere der Übertragung und Anwendung fachlicher Kompetenzen in konkretes gesellschaftliches Handeln und dadurch auch der Erweiterung der Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement sowie der Beförderung von Vermittlungskompetenz. Dafür werden die Studierenden herausgefordert, nicht nur ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen im Rahmen von Projekten für die Gemeinschaft einzubringen, sondern diese durch organisationale Praxiserfahrung so wie konkretes gesellschaftliches Engagement weiterzuentwickeln.

Ästhetische und Kommunikative Studien (SFÄS) und (SFKS)

Ästhetische und kommunikative Studien ergänzen das Studium durch die Möglichkeit, sich als Individuum in künstlerisch/ästhetischen und sozialen Kontexten und Situationen zu erfahren, in diesen zu agieren und dies zu reflektieren. In ihnen werden keine Modulprüfungen abgelegt.

Disziplinäre Studien (SFDS)

Disziplinäre Studien für Fachfremde ermöglichen es Studierenden durch die Perspektivenübernahme einer fremden Disziplin, sich grundlegendes Wissen für gesellschaftliche Fragestellungen und Herausforderungen aus ihnen fremden Fächern, die sie nicht als Haupt- oder Nebenfach studieren, anzueignen, zu reflektieren und so fachfremde Sichtweisen in die Perspektiven ihrer eigenen Fächer einzubinden.