Die Veranstaltung wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
Die Veranstaltung wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
Um Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Beginn der Veranstaltung unter: 03621 8234 550 bzw. vermittlung@friedenstein-stiftung.de wird gebeten.
Vor 200 Jahren wurden die Ernestinischen Herzogtümer neu geordnet, das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha entstand. Unter dem Titel „Coburg | Gotha | 1826“ nimmt 2026 eine Ausstellung an verschiedenen Orten in Gotha und Coburg das Dynastie-Jubiläum in den Blick: Während in Coburg Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha (1784–1844) im Mittelpunkt steht, spürt Gotha seinen Netzwerken am Hof nach. Wer waren die Menschen, die um den Herzog wirkten und die Verwaltung und (Neu-)Gestaltung der Sammlungen im Zuge des Dynastie-Wechsels prägten? Die Jubiläumsausstellung dokumentiert den Umbruch in Form von Huldigungsschreiben in Seide und Papier und erzählt die Geschichte der Sammlung über Exponate in Silberfiligran, mit Majolika, Muscheln und Mineralien sowie auf Papier. Sie zeigt die Brüche der Sammlungen auf, aber auch und besonders ihre Kontinuität.
Die Gothaer Ausstellung ist vom 12. April bis 5. Juli 2026 zu sehen und ist ein gemeinsames Projekt der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt und der Friedenstein Stiftung Gotha. Das umfangreiche Rahmenprogramm finden Sie im Flyer oder auf der Ausstellungsseite.
Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten präsentiert dazu in der Zeit vom 12. April 2026 bis 3. Januar 2027 in den Herzoglichen Gemächern im Nordflügel, eine flankierende Ausstellung. Mittels beleuchteter Stelen wird darin ein Schlaglicht auf die Hintergründe und Protagonisten der Ereignisse um 1826, vor allem Ernst I. und seine Gemahlin Luise, geworfen. Welche Auswirkung hatte die Neuaufteilung der ernestinischen Territorien insgesamt auf die Thüringische Residenzenlandschaft? Darüber hinaus werden die Räume von Herzog Ernst I. auf dem Friedenstein mit den historischen Abbildungen Ferdinand Rothbarts wieder erlebbar.
Beachten Sie außerdem auch die Veranstaltungen in Coburg.