Die Universität Erfurt möchte mit dem Preis das Engagement der Dozent:innen würdigen, die sich um die Internationalisierung besonders verdient gemacht haben. Als preiswürdig gelten aktuell in Gang gesetzte internationale Projekte, die eine besondere Strahlkraft auf dem Campus der Universität entfalten, sowie bereits erprobte grenzübergreifende Formate der Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Allgemeines Ziel ist die Verstetigung und langfristige Implementierung internationaler Studieninhalte oder –formen und damit einhergehend auch eine höhere Sichtbarkeit der Universität im nationalen und internationalen Kontext.
Als vorschlagswürdig gelten insbesondere folgende Maßnahmen und Projekte:
Der Preis kann an einzelne oder mehrere Personen vergeben werden. Hochschulmitglieder, Fakultäten, zentrale Einrichtungen können Vorschläge einreichen oder sich selbst bewerben. Darüber hinaus kann der Studierendenrat Vorschläge unterbreiten. Bei einer individuellen Bewerbung ist mindestens ein Unterstützungsschreiben notwendig, welches jedoch nicht von einer Person derselben Professur stammen sollte.
Das Preisgeld beträgt 3.000 € für den ersten Platz und 2.000 € für den zweiten Platz. Es kann für internationale Projekte in Lehre und Forschung eingesetzt werden und soll bereits bestehende Aktivitäten oder neue internationale Kooperationen gezielt unterstützen.
Das Engagement für die Internationalisierung soll im Vorschlagsbogen angemessen dargestellt werden.
Der Senatsausschuss für Internationale Angelegenheiten trifft eine Vorauswahl und schlägt dem Präsidium Preisträger:innen vor. Die Vergabe des Preises erfolgt durch die Vizepräsidentin für Internationale Angelegenheiten.
Ausgezeichnet wurde zum einen das Projekt „Schule in der Einwanderungsgesellschaft: Schweden und Deutschland im Vergleich“ – eine Kooperation von Prof. Dr. Agnes Pfrang, Dr. Lisa Sauer und Judith Preiß aus der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät mit der Universität von Stockholm. Ein weiterer Preis ging an Prof. Dr. Myriam Wijllens und Yeshica Umaña Calderón aus der Katholisch-Theologischen Fakultät für das Studium-Fundamentale-Seminar „Wellbeing of the Child“.
Zielgruppe sind alle Professor:innen sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen, die ein hohes Engagement bei der Internationalisierung der Universität Erfurt zeigen oder gezeigt haben.