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4,2 Millionen Euro Fördermittel für das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner hat heute an der Friedrich-Schiller-Universität Jena symbolisch einen Fördermittelbescheid in Höhe von 4,2 Millionen Euro für das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH an Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Mitglied des Beirats des Hochschulgründungsnetzwerks StarTH, übergeben. Gemeinsam setzen das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) sowie die acht beteiligten Hochschulen damit ein Zeichen für Innovation, Unternehmergeist und Zukunftsperspektiven in Thüringen.

Foto: Nicole Nerger (FSU Jena)

Mit der Förderung wird die Rolle der Thüringer Hochschulen als Innovationsmotoren weiter gestärkt. Hochschulen sind die zentralen Orte für wissensbasierte Gründungen, an denen Forschung, Kreativität und Unternehmergeist zusammenkommen. Dadurch entstehen neue Perspektiven für junge Talente und innovative Unternehmen in Thüringen. „Wer in Thüringen studiert, forscht und gründet, schafft Innovationen dort, wo sie unmittelbar Wirkung entfalten können. Hochschulausgründungen stärken nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Attraktivität Thüringens als Zukunfts- und Lebensstandort“, betonte Prof. Dr. Andreas Marx anlässlich der Übergabe.

Im StarTH-Netzwerk arbeiten die Thüringer Hochschulen gemeinsam daran, unternehmerische Lehre, Transfer und Gründungsförderung nachhaltig in der Hochschullandschaft zu verankern. Ziel ist es, Studierende, Forschende, Absolventinnen und Absolventen frühzeitig dabei zu unterstützen, Ideen weiterzuentwickeln und innovative Projekte in gesellschaftliche oder wirtschaftliche Anwendungen zu überführen.

„Hochschulen verbinden Forschung und Lehre heute stärker denn je mit Transfer, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung. Gründungsförderung ist dabei kein Add-on, sondern Teil eines modernen Hochschulverständnisses, das wissenschaftliche Erkenntnisse aktiv in Gesellschaft und Wirtschaft hineinträgt“, so Prof. Marx weiter. Besonders Hochschulinkubatoren und Gründungszentren entwickelten sich dabei zu praxisnahen Lern- und Experimentierräumen, in denen innovative Ideen erprobt, Prototypen entwickelt und interdisziplinäre Kooperationen aufgebaut werden können.

Mit Blick auf die Fachkräftesicherung, den demografischen Wandel und den internationalen Wettbewerb um Talente gewinnt die Förderung akademischer Ausgründungen zunehmend an strategischer Bedeutung. Hochschulgründungen schaffen qualifizierte Arbeitsplätze, stärken die regionale Wertschöpfung und erhöhen die Bindung junger Fachkräfte an den Standort Thüringen.

Die Thüringer Hochschulen sehen deshalb die langfristige Absicherung bestehender Gründungs- und Transferstrukturen als entscheidende Zukunftsaufgabe. In den vergangenen Jahren wurden hochschulnahe Unterstützungsangebote aufgebaut, die heute vielen Gründungsinteressierten den Zugang zu Beratung, Netzwerken und Förderprogrammen ermöglichen.

Programme wie EXIST-Women oder Formate im Bereich Creative Entrepreneurship zeigen überdies, dass Gründungsförderung auch einen wichtigen Beitrag zu Chancengleichheit, Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe leisten kann.

Das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH

… verbindet die Gründungsberatungsstellen der Thüringer Hochschulen und schafft eine gemeinsame Plattform für gründungsinteressierte Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Absolventinnen und Absolventen. Die beteiligten Hochschulen bündeln ihre Kompetenzen um Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Umsetzung umfassend zu begleiten. Im StarTH-Netzwerk vertreten sind:

  • Fachhochschule Erfurt
  • Universität Erfurt
  • Technische Universität Ilmenau
  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Hochschule Nordhausen
  • Hochschule Schmalkalden
  • Bauhaus-Universität Weimar

Durch die enge Zusammenarbeit der Hochschulen erhalten Gründungsinteressierte Zugang zu fachübergreifendem Expertenwissen, innovativen Forschungseinrichtungen sowie einem starken Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Das Hochschulgründungsnetzwerk StarTH ist Teil der Thüringer Gründer-Initiative (ThGI) und wird durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.

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