Podiumsdiskussion: Zusammenarbeit von Extremisten, Formen des transnationalen Terrorismus und organisierter Kriminalität

Datum
26. Nov. 2025, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Veranstaltungsort
C03 – Lehrgebäude 1, Hörsaal 3 (Campus)
Veranstalter
Staatswissenschaftliche Fakultät
Veranstaltungsart
Podiumsdiskussion/Forum
Veranstaltungssprache(n)
Deutsch
Publikum
öffentlich

Podiumsdiskussion: Zusammenarbeit von Extremisten, Formen des transnationalen Terrorismus und organisierter Kriminalität

Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts wird in der Wissenschaft über die Entwicklung einer neuen Annäherung zwischen organisierter Kriminalität und internationalem Terrorismus diskutiert. Ob im Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel - Organisierte Kriminalität scheint ein vitales Element von extremistischen und terroristischen Organisationen geworden zu sein. Sowohl der islamistische Terrorismus als auch Gruppen im Rechtsextremismus treten beispielsweise als Verbrechersyndikate auf. Dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) ihre Aktivitäten vor allem durch den Handel mit synthetischen Drogen finanziert, ist lange bekannt. Die rechtsextreme „Bruderschaft Thüringen“ hat sich in der Pandemiezeit zu einem Drogenkartell entwickelt. Aber auch der US-Präsident Donald Trump verfolgte in seiner ersten Amtszeit die Absicht, mexikanische Drogenkartelle als Terrorgruppen einstufen zu lassen.

Haben wir es mit einer neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Extremismus und Organisierter Kriminalität zu tun? Sind die Sicherheitsbehörden zeitgemäß aufgestellt? Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns im Rahmen der Veranstaltung beschäftigen.

 

Programm

18:30 Uhr  |  Begrüßung und Moderation

Tim Segler - Arbeitskreis Terrorismus und Innere Sicherheit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

18:45-20:30 Uhr  |  Impulse und Podiumsgespräch

Prof. Dr. Sophia Hoffmann - Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung, Uni Erfurt

Ludwig Kendzia - Freier Journalist, MDR

Jonas Urbach - Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

 

Die Veranstaltung wird gefördert durch Zuwendungen des Freistaates Thüringen.