Das Programm möchte eine neue Generation von Führungskräften hervorbringen, die sich für den öffentlichen Dienst, die internationale Zusammenarbeit und langfristige transatlantische Beziehungen engagieren. Mit dem Fulbright-Stipendiums können jedes Jahr drei deutsche Studierende des Master-Studiengangs Public Policy mit voller Finanzierung an die Partneruniversitäten in den USA gehen, die Brandt School wird im Gegenzug drei Studierende aus den USA in Erfurt willkommen heißen. Die Stipendiaten nehmen während ihres gesamten Studiums auch an von Fulbright organisierten Begleitveranstaltungen teil, die sie an die politische Praxis heranführen und auf zukünftige Führungsrollen vorbereiten. Darüber hinaus erhalten sie Zugang zum international renommierten Fulbright-Netzwerk.
Der neue Stipendienweg richtet sich an Bewerber, die die Fulbright-Grundwerte – Wissen, Vernunft und Mitgefühl – vertreten und sich dafür einsetzen, diese im Dienste der transatlantischen Beziehungen für eine friedliche, kooperativere Welt einzusetzen. Er spiegelt zudem die Prinzipien der zwischenmenschlichen Diplomatie wider und fördert dauerhafte persönliche und akademische Beziehungen, die das gegenseitige Verständnis vertiefen und über Regionen hinweg reichen. Fulbright Deutschland sorgt für eine breite geografische Streuung zwischen Heimat- und Gastinstitutionen in beiden Ländern, damit alle TAD-Teilnehmer und -Partner von unterschiedlichen regionalen, politischen und sozialen Kontexten profitieren und wirklich multiregionale Perspektiven gewinnen können.
Für das TAD arbeitet Fulbright mit ausgewählten Hochschulen und Einrichtungen in Deutschland und den USA zusammen, die über ein starkes akademisches Profil in den Bereichen Public Policy, Internationale Beziehungen und Diplomatie verfügen und sich für die Förderung des transatlantischen akademischen Austauschs und der institutionellen Zusammenarbeit engagieren. Die Teilnahme am TAD – sowohl als entsendende als auch als aufnehmende Einrichtung – ist auf diese Partnerhochschulen und -programme beschränkt. Dieses exklusive Programm gewährleistet eine enge Abstimmung der Studienpläne, das institutionelle Engagement und einheitliche akademische Standards auf beiden Seiten des Atlantiks. Zu den US-Partnern zählen die School of Public & International Affairs (SPIA) der University of Pittsburgh, die Josef Korbel School of Global and Public Affairs an der University of Denver, die Elliot School of International Affairs an der George Washington University sowie die Henry M. Hackson School of International Studies und die Evans School of Public Policy and Governance der University of Washington in Seattle.
„Die Initiative ist eine fantastische Chance für unsere Studierenden und ein Zeichen der Exzellenz unserer Einrichtung. Sie zeigt, dass die Universität Erfurt die Internationalisierung ernst nimmt und dass sich die Brandt School weltweit als Graduierteninstitution im Bereich Public Policy einen Namen gemacht hat“, erklärt Professor Achim Kemmerling, Vizedirektor und Prodekan für Internationalisierung an der Brandt School. „Es ist auch eine großartige Gelegenheit, dem transatlantischen Austausch neue Impulse zu geben“, sagt Professorin Beate Hampe, Vizepräsidentin für internationale Angelegenheiten an der Universität Erfurt.
Deutsche Studierende, die für den MPP-Jahrgang mit Studienbeginn im Oktober 2026 zugelassen sind, können sich noch bis zum 31. August 2026 direkt über die Fulbright-Plattform für das TAD bewerben und könnten dann ihr Studium in den USA im Herbst 2027 aufnehmen. Bewerbungen für den Master of Public Policy von deutschen Bewerbern und all denjenigen, die für ein Studium in Deutschland kein Visum benötigen, sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich.

