Am 17. Juni 2026 informierte das „Observatory Magna Charta Universitatum“ den Präsidenten der Universität Erfurt über den Erfolg der Bewerbung und die Aufnahme der Universität in die Liste der unterzeichnenden Institutionen. Der Beitritt gilt für fünf Jahre.
„Angesicht der zunehmenden globalen wie lokalen Herausforderungen, mit denen Universitäten sich konfrontiert sehen, halte ich diese Entscheidung seitens der Universität Erfurt mit Blick auf ihr eigenes regionales Umfeld für ein wichtiges Signal“, erklärt Prof. Dr. Beate Hampe, Vizepräsidentin für Internationale Angelegenheiten.
Die zweite Internationalisierungsstrategie der Universität Erfurt ist mit dem Beitritt zur Magna Charta, der in ihrer Präambel festgehalten ist, nun auch veröffentlicht [LINK]. Sie wurde dem Universitätsrat in seiner Sitzung am 19. Juni überreicht. Aufbauend auf einer umfassenden Rückschau auf die Entwicklungen der zurückliegenden Dekade verbindet die Strategie für die kommenden Jahre die direkte Kontinuität im Bekenntnis der Universität Erfurt zu Weltoffenheit, Internationalität und Interkulturalität in Lehre, Forschung und gelebter Campuskultur mit neuen Akzentsetzungen, die insbesondere das Internationalitätsprofil der Universität in der thematischen Ausrichtung von Forschung und Lehre, die strategische Weiterentwicklung des Kooperationsportfolios sowie die Verankerung von Internationalisierungsprozessen als Querschnittsaufgabe und Element der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre an der Universität Erfurt betreffen.

