Im Dialog zwischen Geschichtswissenschaft und benachbarten Disziplinen werden dabei zentrale Spannungsfelder beleuchtet: Ungleichheit und Eigentum, Öffentlichkeit und Medien, Migration und Erinnerungspolitik, Umwelt, Körper, Geschlecht und gesellschaftliche Teilhabe. Die Beiträge zeigen, dass Demokratie stets das Ergebnis von Aushandlungsprozessen, Kämpfen und gesellschaftlichen Transformationen war und ist. Die Tagung wird außerdem diskutieren, wie Demokratie historisch gewachsen, gegenwärtig herausgefordert und zukünftig gestaltbar ist.
Organisator*innen sind: Norbert Finzsch (Universität zu Köln), Jürgen Martschukat (Universität Erfurt) und Leonie Werle (Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Freiburg)
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wir um Anmeldung per E-Mail an: tagung.demokratie@uni-erfurt.de gebeten.
Programm:
Freitag, 20. November 2026
- 12.30 Uhr: Welcome Coffee
- 13-13:30-Uhr: Begrüßung und Einführung
- 13.30-14.45 Uhr: Demokratie, Körper und Geschlecht: Demokratische Sorge und autoritäre Austerität in Krisenzeiten der sozialen Reproduktion (Jule Govrin, Bergische Universität Wuppertal)
- 15.00-16.15 Uhr: Demokratie, Erinnerungspolitik und Migration: Was sagen uns die Debatten um Migration, Flucht und Asyl über die politische Kultur der Berliner Republik? (Patrice G. Poutrus, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin)
- Kaffeepause
- 16.45-18.00 Uhr: Demokratie, Partizipation und Engagement: (Wie) Funktionieren Bürgerdialoge in Stadtteilen mit extrem rechten Dominanzbestrebungen? (Heike Radvan, U Tübingen)
- 18.15-19.30 Uhr: Demokratie, Medien und Öffentlichkeit: Zu den Voraussetzungen einer freien Meinungsbildung (Ulrike Weckel, JLU Gießen)
- 20 Uhr: Abendessen
Samstag, 21. November 2026
- 9-10.15 Uhr: Demokratie, Eigentum und Ungleichheit: Braucht Demokratie Sozialismus? (Silke van Dyk, FSU Jena)
- 10.30-11.45 Uhr: Demokratie, Umwelt und Natur: Braucht Freiheit Überfluss? (Dirk Schuck, U Erfurt)
- 12 -12.30 Uhr: Wrap-up
- 13.30-15.00 Uhr: Hist4Dem-Treffen

