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Keine Einigung bei Verhandlungen mit der gewählten Präsidentin

Die Verhandlungen mit der gewählten Präsidentin der Universität Erfurt konnten nicht zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden. Das teilt jetzt Prof. Dr. Andrea Dorothea Bührmann, die Vorsitzende des Universitätsrates mit, die die Findungskommission geleitet hat.

„Die Kommission hat Prof. Dr. Anke Holler als eine hervorragend geeignete Kandidatin identifiziert, die anschließend im November von der Hochschulversammlung zur Nachfolgerin von Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg gewählt wurde. Im weiteren Verlauf ist es leider nicht gelungen, eine Einigung über die Konditionen zu erzielen. Diesen Ausgang bedauern sie und ich sehr.“

Prof. Dr. Anke Holler war im November 2025 von der Hochschulversammlung mehrheitlich in das Amt gewählt worden. Sie sollte auf Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg folgen, der nach zwölf Jahren im Amt im Oktober 2026 planmäßig in den Ruhestand tritt. Nun muss eine neue geeignete Person für das Präsidentenamt gefunden werden.

Vom Ende der Amtszeit von Prof. Dr. Bauer-Wabnegg, Anfang Oktober 2026, bis zum Amtsantritt einer neu gewählten Präsidentin bzw. eines neu gewählten Präsidenten wird die Universität von einem Interimspräsidenten bzw. einer Interimspräsidentin aus dem Kreis der bisherigen Präsidiumsmitglieder geleitet. 

Die Vorsitzende der Findungskommission, Prof. Dr. Andrea Dorothea Bührmann, betont indes: „Die Universität Erfurt steht auf einem starken Fundament, und die Nachfrage nach dieser Führungsposition zeigt das hohe Ansehen dieser Institution – auch weit über Thüringen hinaus. Ich bin deshalb überzeugt, dass wir zügig eine neue exzellente Persönlichkeit finden werden, die die Universität mit Fachkompetenz und Engagement in eine erfolgreiche Zukunft führt.“