Die Didaktische Werkstatt wurde heute nach konzeptioneller und räumlicher Weiterentwicklung wiedereröffnet und lädt alle Lehramtsstudierenden ein, sich dort auszuprobieren und eigene Projekte umzusetzen. Die Werkstatt stärkt insbesondere die Verbindung von Theorie und Praxis im technischen Sach- und Schulgartenunterricht und ist ein wichtiger Baustein der Lehrkräftebildung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät. Im Mittelpunkt steht ein handlungsorientiertes Lernkonzept, das es Studierenden ermöglicht, Unterrichtsinhalte nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern sie unter Anleitung in experimentellen Settings zu erproben und didaktisch zu reflektieren.
Gerade im Sachunterricht, der verschiedene naturwissenschaftliche und technische Disziplinen verbindet, sind experimentelle Lernumgebungen entscheidend, um komplexe Inhalte verständlich und kindgerecht aufzubereiten. Die Werkstatt spielt deshalb eine wichtige Rolle in der Ausbildung für die Grundschulpädagogik und den Sachunterricht. Studierende können Unterrichtsmaterialien und ganze Klassensätze nutzen und so Methoden des entdeckenden Lernens praktisch kennenlernen. „Die Werkstatt ist ein Ort des Ausprobierens: Unser Ziel ist es, Studierende zu befähigen, naturwissenschaftlich-technische Inhalte didaktisch so aufzubereiten, dass sie Kinder für diese Themen begeistern können und sie ermutigen, selbst forschend zu lernen“, sagt Dr. Andreas Michael Raith, der das Sachunterrichtslabor fachdidaktisch betreut.
Mit der Weiterentwicklung stärkt die Universität Erfurt ihre praxisorientierte Lehrkräftebildung und schafft einen dauerhaften Lernort zur Vorbereitung auf die spätere Unterrichtspraxis.

