Die Initiative bringt Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um zentrale Herausforderungen der Energieversorgung zu analysieren und wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Professor Goldthau wird sich als Mitglied der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Resilienz“ in den kommenden drei Jahren mit der Resilienz der Energierohstoffversorgung und der Versorgungssicherheit bei flüssigen Energieträgern sowie Einsatzstoffen für Industrie und Transport befassen.
Hintergrund sind die hohe Importabhängigkeit Deutschlands und Europas bei Energierohstoffen sowie die geopolitischen Risiken, die zuletzt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und im Krieg gegen Iran deutlich geworden sind. Es ist davon auszugehen, dass Europa vermutlich auch in einer klimaneutralen Zukunft weiterhin Energieträger importieren wird. Für ein sicheres und bezahlbares Energiesystem spielt die Resilienz der Energierohstoffversorgung eine zentrale Rolle. Ziel der ESYS-Aktivität ist es daher, Strategien und Handlungsoptionen für ein robustes, sicheres und zukunftsfähiges Energiesystem sowie ein vorausschauendes Risikomanagement zu entwickeln.

