Über die Veranstaltung
Die Ausstellung, die derzeit im Forschungszentrum Gotha zu sehen ist, entführt Interessierte auf eine Reise in die Frühe Neuzeit zwischen 1500 und 1800. Sie beleuchtet die Reisevorbereitungen der Menschen, die Gefahren unterwegs und erzählt davon, wie Reisende sich informierten. Sie zeigt die medizinische Versorgung, das Postwesen und frühneuzeitliche Souvenirs. Besucher*innen begleiten zwei fiktive Personen – eine adelige Frau aus Weimar und einen Bürgerlichen aus Erfurt – auf ihren Reisen. Fiktive Reisetagebücher, die sich an realen Ereignissen und Routen orientieren, schildern ihre Erlebnisse.
Die Ausstellung wurde von Geschichtsstudierenden der Universität Erfurt entwickelt: Im Seminar “Reisen und Infrastrukturen in der Frühen Neuzeit” konzipierten sie unter der Leitung von PD Dr. Astrid Ackermann Thementafeln, recherchierten Quellen und Literatur, verfassten Texte und wählten historisches Bildmaterial aus.
Die öffentliche Führung von Richard Wacker und PD Dr. Astrid Ackermann findet am 15. Januar um 16 Uhr im Forschungszentrum Gotha, am Schloßberg 2, statt. Der Eintritt ist frei.

