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Der Newsletter der Graduiertenförderung erscheint regelmäßig einmal im Quartal. Hier finden Sie aktuelle Ausschreibungen sowie Neuigkeiten aus dem Akademischen Qualifizierungsprogramm, der Gleichstellung, aus den universitätsinternen Graduiertenkollegs und der Promovierendenvertretung.
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet für promovierte Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten. In der Online-Gesprächsreihe "Prospects" informiert die DFG im regelmäßigen über diese Angebote. Dabei werden ganzjährig in verschiedenen Onlineseminaren spezifische Förderinstrumente und Programme für die Zeit nach der Promotion vorgestellt. Auch für Promovierende interessant!
Die nächsten Veranstaltungen der Prospects-Reihe sind:
Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Slides vergangener Vorträge der Prospects-Reihe finden Sie unter: https://www.dfg.de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/wissenschaftliche_karriere/veranstaltungen/index.html
Das Programm richtet sich an deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus den Fachgebieten Politische Wissenschaft, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politische Ökonomie, Anthropologie und Public Policy, die an ihrer Habilitation oder einem vergleichbaren Forschungsprojekt arbeiten.
Gefördert wird im Rahmen eines zehnmonatigen Stipendiums (01.09.2027 bis 30.06.2028) die Durchführung eines Forschungsvorhabens am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Harvard University. Von den Fellows wird eine Teilnahme an den Aktivitäten und Programmen des CES erwartet. Dies schließt einen aktiven Austausch mit dem Lehrkörper, anderen Fellows und den Studierenden vor Ort ein.
Bewerbungsfrist: 30.10.2026
Die Universität Potsdam verleiht im Januar 2027 zum elften Mal den „Voltaire-Preis für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“. Mit dem Preis ehrt die Universität Potsdam jedes Jahr eine junge Wissenschaftlerin oder einen jungen Wissenschaftler, die einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog zu diesem Thema geleistet oder sich für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie für das Recht der freien Meinungsäußerung eingesetzt hat. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt eine Jury den Preisträger aus.
Die Preisträgerin oder der Preisträger des Voltaire-Preises wird im Rahmen des Neujahrsempfangs der Universität Potsdam im Januar 2027 geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Friede Springer Stiftung finanziert.
Nominierungen für den Voltaire-Preis müssen von dritten Parteien oder Organisationen eingereicht werden. Selbstnominierungen sind nicht möglich.
Bewerbungsfrist: 8. November 2026
Noch bis 11. November 2026 können sich herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen in der frühen und mittleren Karrierephase um eine fünfjährige Mitgliedschaft in der Junge Akademie bewerben.
Gesucht werden Menschen, die an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst, Politik und Gesellschaft arbeiten möchten und dabei neugierig, kreativ, verantwortungsbewusst und offen für neue Perspektiven sind.
Was unsere Mitglieder erwartet:
Die Junge Akademie bietet die Möglichkeit, über das eigene Fach hinaus wirksam zu werden und den Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft und Politik aktiv mitzugestalten. Bewerben können sich junge Wissenschaftler*innen und Künstler*innen mit abgeschlossener Promotion bzw. künstlerischem Qualifikationswerk, deren Abschluss in der Regel zum Ende der Bewerbungsfrist mindestens drei und nicht länger als sieben Jahre zurückliegt.
Einreichfrist: 11. November 2026
Zum Andenken an Wilhelm Liebknecht, den in Gießen geborenen Reichstagsabgeordneten und Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, vergibt die Universitätsstadt Gießen den „Wilhelm-Liebknecht-Preis“. Der Preis wird für hervorragende geschichtliche und sozialwissenschaftliche Publikationen verliehen, die sich den sozialen Grundlagen zum Aufbau und zur Sicherung demokratischer Gemeinwesen widmen. Ausgezeichnet werden selbstständige Arbeiten einzelner Wissenschaftler*innen. In Ausnahmefällen kann der
Preis an eine Arbeitsgruppe verliehen werden. Der „Wilhelm-Liebknecht-Preis“ ist mit 2.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.
Für den Wilhelm-Liebknecht-Preis 2027 können Arbeiten eingereicht werden, die in der Zeit vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2026 publiziert wurden. Einzureichen ist neben einem Anschreiben und möglichen Referenzschreiben eine digitale Version der Arbeit.
Einreichfrist: 31.12.2026
Das Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)-Forschungsstipendium unterstützt Sie als hochqualifizierte*n Postdoc aus Deutschland bei Ihrem Forschungsvorhaben in Japan – unabhängig von der Fachrichtung.
Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Förderlinien: Short-term Postdoctoral Fellowships, bei denen Forschungsaufenthalte von 1-12 Monate gefördert werden, sowie Standard Postdoctoral Fellowships für Forschungsaufenthalte von 12-24 Monate. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung übernimmt für die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) die Auswahl der Bewerber*innen ab einer Förderdauer von sechs Monaten. Der DAAD wählt die Stipendiat*innen mit kürzerer Förderdauer im Short-Term-Programm aus. Es werden jährlich bis zu 17 JSPS Postdoctoral Fellowships (short-term) und bis zu 12 JSPS Postdoctoral Fellowships (standard) vergeben.
Seit dem 01. März 2023 bietet der DAAD wieder Förderungen für die Teilnahme an Kongressen und Vorträgen an.
Im Kongressreisenprogramm wird die aktive Kongressteilnahme, im Vortragsreisenprogramm eine Vortragstätigkeit außerhalb von Kongressen und Konferenzen gefördert. Die Ausschreibungen finden Sie unter www.daad.de/kongressreisen und www.daad.de/vortragsreisen.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an das DAAD-Infocenter wenden. Sie erreichen unsere Beraterinnen und Berater unter der Tel. 0228-882 180 zu den folgenden Zeiten: Montag bis Donnerstag 9 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr (MESZ), Freitag 9 – 14 Uhr (MESZ), oder via DAAD-Kontaktformular.
Das schreibzentrum.berlin bietet Promovierenden kostenlose Online-Schreibtage an. An jedem 1. Freitag im Monat, von 9:30 – 12:00 Uhr treffen sich Doktorand*innen mit Gleichgesinnten und werden beim Schreiben durch erfahrene Schreib-Coaches mit Hilfe von Moderationstechniken und Schreibübungen unterstützt.
Das Angebot richtet sich dabei an Promovierende aller Fächer und aller Schreibphasen. Der Teilnahmeeinstieg ist dabei individuell jederzeit möglich.
Anmeldung und weitere Informationen zum Angebot finden Sie hier.
Das "DocColloq", das 2018 an der Universität Trier von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Camilla Haake und Natalie Tröller gegründet wurde, ist ein interdisziplinäres Netzwerk für Promovierende aller Fachrichtungen und aller institutioneller Anbindungen.
In regelmäßigen, digitalen Treffen über Zoom werden Promovierende aller Fachrichtungen aus ganz Deutschland zusammengebracht, um den Austausch zwischen Promovierenden und deren Vernetzung untereinander zu fördern und zu stärken. Gerade in Zeiten starker Vereinzelung aufgrund der Corona-Maßnahmen und der Digitalisierung von Lehre und Forschung hat sich dieses Austauschformat als sehr hilfreich erwiesen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Promovierende immer wieder vor den gleichen Problemen stehen, ungeachtet des Faches in dem sie promovieren, so die beiden Gründerinnen. Während der Treffen präsentieren bis zu drei Promovierende in jeweils 15-minütigen Kurzvorträgen ihre aktuelle Forschung. Im Anschluss daran wird gemeinsam diskutiert.
Eingeladen sind alle Promovierende, unabhängig davon, an welcher Universität oder Hochschule Sie promovieren, von Fachrichtung oder Stand der Promotion, und unabhängig davon, ob Sie Ihre Forschung selbst präsentieren, oder erst einmal nur zuhören möchten!
Interessierte werden gebeten, sich per Mail an doccolloq@uni-trier.de zu registieren. Ein Link für die Zoom-Veranstaltung wird zugesendet.
Die FAZIT-Stiftung ist eine gemeinnützige Verlagsgesellschaft, die durch die Vergabe von Promotionsstipendien sowie Zuschüsse für Druck- und Reisekosten Wissenschaft und Forschung gezielt fördert.
Bewerbungen auf ein zweijähriges Promotionsstipendium sowie auf Druckkosten- und Reisekostenzuschüsse sind jederzeit möglich.
Über weitere Voraussetzungen und einzureichende Unterlagen informiert die Stiftung auf ihrer Webseite.