Sprache als Bild – Wie Metaphern das Lernen von Fremdsprachen erleichtern

Was verraten Redewendungen wie „Zeit ist Geld“ eigentlich über unser Denken – und warum spielen sie im Schulunterricht bislang nur eine Nebenrolle? Dr. Katharina Leonhardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Romanistische Literaturwissenschaft der Universität Erfurt, zeigt, dass Metaphern, also sprachliche Ausdrücke, weit mehr sind als schmückende Sprache: Sie prägen unsere Wahrnehmung, beeinflussen kulturelle Deutungsmuster und wirken auf unser Weltverständnis.

An konkreten Beispielen zeigt die Sprachwissenschaftlerin und Fremdsprachendidaktikerin, wie Lernende durch die Auseinandersetzung mit sprachlichen Bildern Missverständnisse vermeiden und Sprache reflektierter verwenden. Daraus ergeben sich bislang kaum ausgeschöpfte Potenziale für den Sprachenunterricht. Ein Plädoyer dafür, Metaphern und Phraseme (Redewendungen) frühzeitig und systematisch als Lerngegenstand stärker in den Fokus zu rücken. 

Hier finden Sie das vollständige Interview.