Namensgeber der Veranstaltung ist der englische Mathematiker und Philosoph William Kingdon Clifford (1845–1879), der vor allem für seine geometrischen Algebren bekannt, die heute in der Mathematik besser als Clifford-Algebren bekannt sind und zu seinen Ehren so benannt wurden. Er leistete jedoch auch bedeutende Beiträge zu anderen Bereichen der Mathematik, insbesondere zur Geometrie.
Die Konferenz in Erfurt nimmt verschiedene Themen im Zusammenhang mit Clifford-Algebren und deren Anwendungen in den Blick: mathematische Physik, nichtkommutative Geometrie, Differentialgeometrie, Clifford-Analyse, Robotik, Signalverarbeitung, geometrische Algebra, Anwendungen von Clifford-Strukturen im maschinellen Lernen/KI und in der Bildverarbeitung, harmonische Analyse, diskrete Strukturen, Oktonionen und Cayley-Dickson-Algebren.
Im Rahmen der Veranstaltung wird erneut der mit 1000 Euro dotierte W.K.-Clifford-Preis für Nachwuchswissenschaftler*innen verliehen. Er würdigt Spitzenleistungen junger Forscher*innen auf dem Gebiet der theoretischen und angewandten Clifford-Algebren sowie deren Analysis und Geometrie. Darüber hinaus soll die Auszeichnung fundierte Forschung fördern und dadurch das Ansehen der Clifford-Forschungsgemeinschaft in der Mathematik, Physik und den angewandten Wissenschaften positiv stärken.

