Die betonte Transdisziplinarität gibt ein Signal dafür in die Öffentlichkeit, dass die vielfach getrennt nebeneinander liegenden Wissenschaftsdisziplinen nicht nur wechselseitig, sondern auch gemeinsam wahrgenommen werden. Sie unterscheiden sich weniger durch ihre sie letztlich verbindenden gemeinsamen Fragestellungen, sondern vielmehr aufgrund ihrer methodischen Dispositionen.
Benannt ist der Preis nach Carl von Dalberg (1744–1817), der als Wirklicher Geheimer Rat und Statthalter zu Erfurt seit 1772 die Akademie zu besonderer Blüte erhob, mit den Großen seiner Zeit korrespondierte und ein Förderer der Wissenschaften und Künste war. 1802 wurde er Kurfürst im Erzbistum Mainz, dessen linksrheinische Gebiete an Frankreich abgetreten waren, und nach dem Reichsdeputationshauptschluss Kurerzkanzler bzw. mit Errichtung des Rheinbundes souveräner Fürst-Primas und Vorsitzender in der Bundesversammlung.
Der an die Wissenschaftsförderung Dalbergs erinnernde Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und soll im kommenden Wintersemester an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar verliehen werden. Bewerbungen werden bis zum 1. September 2026 an den Senat der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (Gotthardtstraße 21, 99084 Erfurt) erbeten. Online-Bewerbungen sind unter: vpgk@akademie-erfurt.de möglich.
Weitere Informationen zum Wissenschaftspreis und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Website der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.

