Seit Jahren ist die Welt im Krisenmodus: Bewaffnete Konflikte, rechtspopulistische und teils -extremistische Parteien sowie ein sich änderndes Klima mitsamt zahlreichen Extremwetterereignissen fordern unsere freiheitlich-demokratischen Gesellschaften heraus. Was können Kirche und Theologie angesichts dieser Herausforderungen leisten? Wie kann der biblische Auftrag, Segen zu sein (Gen 12,2), in den Krisen dieser Welt umgesetzt werden? Diesen Fragen hat sich Friedrich Kramer am 7. Oktober 2026 im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt in einem öffentlichen Abendvortrag gewidmet.
Im Anschluss fand ein reger Austausch zum Vortrag statt, gefolgt von einer Posterpräsentation von Erfurter Theologiestudierenden sowie einer Abschlussandacht. Zahlreiche Gäste aus Erfurt, Thüringen und ganz Deutschland waren der Einladung ins Augustinerkloster Erfurt gefolgt. Anwesend waren u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Evangelisch-Theologischen Fakultätentages (E-TFT) sowie der Konferenz der Institute für Evangelische Theologie (KIET).
Die Veranstaltung fand statt anlässlich der jährlichen Plenarversammlung der Konferenz der Institute für Evangelische Theologie (KIET), die am Folgetag durchgeführt wurde.
Hierzu teilte Prof. Dr. Thomas Heller, der Sprecher des Martin-Luther-Instituts (MLI), im Nachgang der Versammlung mit: “Das MLI hat sehr gern die Gastgeberschaft für die jährliche Plenarversammlung der KIET übernommen. Dass Theologinnen und Theologen aus ganz Deutschland nach Erfurt kommen, um hier über Fragen des Theologiestudiums nachzudenken, unterstreicht die Bedeutung universitärer Theologie auch und gerade in hoch säkularen Kontexten und ist eine Auszeichnung für die am MLI geleistete Arbeit.”