"Die Schließung von Grenzen verringert die Zuwanderung. Migration ist eine Belastung für den Sozialstaat, Migration verstärkt Kriminalität" – wirklich Fakt oder doch ein Mythos? Studierende der Universität Erfurt haben sich in einem Seminar im Studium Fundamentale mit diesem Thema auseinandergesetzt und danach gefragt, was genau hinter solchen Mythen steckt. Unterstützt wurden die Studierenden bei ihrer Arbeit von Prof. Dr. Sabine Schmolinsky und Dr. Reiner Praß vom Historischen Seminar sowie von Dr. Jochen Voit, dem Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, und der Museumspädagogin und stellvertretenden Gedenkstättenleiterin Judith Mayer. Im Anschluss haben sie eine Ausstellung konzipiert, in der sie genau solche Behauptungen aktuellen Ergebnissen aus der Migrationsforschung gegenüberstellen. Ihre Ausstellung wird nun erstmals im Rahmen des Demokratiefests am 4. Juli 2026 in der Zeit von 11 bis 15 Uhr in der Kaufmannskirche in Erfurt gezeigt.

