Datum
20. Nov. 2026, 12:30 Uhr - 21. Nov. 2026, 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
C19 – Forschungsbau "Weltbeziehungen", Seminarraum (EG) (Campus)
Veranstalter
Sonderforschungsbereich "Strukturwandel des Eigentums" in Kooperation mit der Forschungsgruppe "Freiwilligkeit“ und "Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft“
Referent(en)
Silke van Dyk (FSU Jena), Jule Govrin (Bergische Universität Wuppertal), Patrice G. Poutrus (Amadeu Antonio Stiftung, Berlin), Heike Radvan (Universität Tübingen), Dirk Schuck (Universität Erfurt) Ulrike Weckel (JLU Gießen)
Veranstaltungsart
Tagung/Kongress
Veranstaltungssprache(n)
Deutsch
Wie steht es heute um die Demokratie – und welche Konflikte prägen und prägten sie? Die Tagung in Erfurt rückt Demokratie als historisch gewachsene und zugleich umkämpfte Praxis in den Mittelpunkt. Sie fragt danach, wie demokratische Ordnungen entstanden sind, welche Konflikte sie geprägt haben – und wie sich diese bis heute fortschreiben.
Im Dialog zwischen Geschichtswissenschaft und benachbarten Disziplinen werden dabei zentrale Spannungsfelder beleuchtet: Ungleichheit und Eigentum, Öffentlichkeit und Medien, Migration und Erinnerungspolitik, Umwelt, Körper, Geschlecht und gesellschaftliche Teilhabe. Die Beiträge zeigen, dass Demokratie stets das Ergebnis von Aushandlungsprozessen, Kämpfen und gesellschaftlichen Transformationen war und ist. Die Tagung wird außerdem diskutieren, wie Demokratie historisch gewachsen, gegenwärtig herausgefordert und zukünftig gestaltbar ist.
Organisator*innen sind: Norbert Finzsch (Universität zu Köln), Jürgen Martschukat (Universität Erfurt) und Leonie Werle (Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Freiburg)
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wir um Anmeldung per E-Mail an: tagung.demokratie@uni-erfurt.de gebeten