Wie lassen sich Prüfungen gestalten, die nicht nur Wissen abfragen, sondern tatsächliche Kompetenzen sichtbar machen? In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit zeitgemäßen Konzepten des Prüfens und Bewertens auseinander und entwickeln praxisnahe Prüfungsformate für unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen.
Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen kompetenzorientierten Prüfens, das Prinzip des Constructive Alignment sowie die Entwicklung geeigneter Prüfungsaufgaben und -formate. Die Teilnehmenden lernen, wie Lernziele, Lehrmethoden und Prüfungen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können und welche Prüfungsformen sich zur Förderung und Messung verschiedener Kompetenzstufen eignen.
Darüber hinaus werden typische Bewertungsfehler thematisiert sowie Strategien vorgestellt, um diese zu minimieren. Anhand konkreter Beispiele werden klassische und alternative Prüfungsformate, von schriftlichen und mündlichen Prüfungen bis hin zu Projekt-, Portfolio- oder Posterprüfungen, diskutiert und weiterentwickelt.
Der Workshop vermittelt außerdem praktische Kriterien zur Formulierung kompetenzorientierter Prüfungsaufgaben und zeigt, wie Operatoren nach Anderson/Krathwohl gezielt eingesetzt werden können, um unterschiedliche Kompetenzniveaus anzusprechen.
Ziele des Workshops:
- Die Teilnehmenden wissen, wie sie Prüfungen für unterschiedliche Prüfungsformate entwickeln.
- Sie kennen typische Verzerrungseffkte und können sie minimieren.
- Sie sind in der Lage, Prüfungsformate und Aufgabenstellungen zu entwickeln, die dem Prinzip des Constructive Alignment folgen.
- Sie wissen, wieso und wie sie Kompetenzen prüfen können.

