Philosophische Fakultät, Historisches Seminar

„Schnack im Park: Picknick, Theater und Musik“

Datum
18. Juli 2026, 14:00 Uhr - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort
Brühler Garten, Erfurt
Veranstalter
Stadt Erfurt und Professur für Neuere- und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik der Universität Erfurt in Kooperation mit dem Blinde Flecken e.V.
Referent(en)
verschiedene
Veranstaltungsart
Sonstiges
Publikum
öffentlich

Offenes Begegnungsformat mit Musik, Theater, politischen Redebeiträgen und einem Markt der Initiativen.

Der „Schnack im Park“ ist Teil des Aufarbeitungsprojektes „Differenz – Transformation – Zusammenhalt“, einer Kooperation zwischen der Stadt Erfurt und der Universität Erfurt. Ausrichtender Verein ist der Blinde Flecken e. V. Die Veranstaltung möchte Menschen miteinander ins Gespräch bringen und Raum für Selbstvertretung, Erinnerungskultur und Begegnung schaffen, mit dem Ziel, Menschen aus der Erfurter Stadtgesellschaft anzusprechen, die sonst eher nicht mit politischen Themen in Berührung kommen. Geplant sind unter anderem:

  • Redebeiträge von Blinde Flecken, der LIGA Selbstvertretung sowie der Universität Erfurt, die an das Algerierpogrom 1975 erinnern wird;
  • das Theaterstück „Die Falle“ des libanesischen Autors und Schauspielers Riadh Ben Ammar (Theater für Bewegungsfreiheit ) bespricht die Situation an der EU-Außengrenze;
  • Live-Musik von Önder und dem ukrainischen Chor „De Libertate“;
  • DJ-Sets von Andrés (House) und Lilac (Techno) sowie
  • Beiträge weiterer Initiativen und Selbstvertretungen.
Hintergrund

Mit der Veranstaltung beteiligen sich die Stadt und die Universität Erfurt an der Aufarbeitung von Gewalt in der DDR sowie der Transformationszeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit der Frage, wie soziale Prozesse, Konfliktstrukturen und kollektive Formen des Erinnerns zwischen kommunalen Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und betroffenen Gruppen wirksam analysiert und reflektiert werden können. Ziel ist es, durch dialogorientierte und forschungsbasierte Veranstaltungsformate den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und neue Anstöße für ein solidarisches und inklusives Miteinander in der Stadt zu geben. Das Projekt „Differenz – Transformation – Zusammenhalt“ (DiTZu) versteht sich als überparteiliches Vorhaben möchte demokratische Strukturen festigen und zivilgesellschaftliches Engagement stärken. Es steht exemplarisch für die enge Kooperation zwischen städtischen Einrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und setzt damit ein Zeichen für eine widerstandsfähige Demokratie.

Weitere Informationen / Kontakt:

Inhaberin der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik
(Historisches Seminar)
C18 – Lehrgebäude 4 / Raum C18.01.21
Sprechzeiten
Vorlesungszeit:
Dienstag
14.00-16.00 Uhr
Terminbuchung digital
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