IPB überzeugt im Wettbewerb um „Bestes Forschungsumfeld 2026“

Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung haben am 27. Juni in Berlin den Preis „Bestes Forschungsumfeld 2026“ verliehen. Damit zeichnen sie innovative, wertschätzende und kreative Forschungsstrukturen aus. Zu den fünf Siegerteams, die ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro erhalten, gehört auch das Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) der Universität Erfurt.

Der Preis „Bestes Forschungsumfeld“ wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Aus mehr als 170 Bewerbungen wählte die Jury bundesweit 15 Teams aus, die mit ihren Arbeits- und Forschungsstrukturen überzeugen konnten. Die Aufnahme in die Shortlist gilt bereits als Auszeichnung für Forschungsumfelder, die sich durch Offenheit, transparente Zusammenarbeit, kreative Forschungsansätze sowie eine wertschätzende Arbeitskultur auszeichnen. Am Ende wurden die fünf Gewinnerteams ausgelost.

Das Institute for Planetary Health Behaviour erforscht, wie Menschen gesundheits- und klimaschonend handeln und wie sich Verhalten durch Kommunikation, Politik und Interventionen verändern lässt. Auszeichnungswürdig erachtet die Jury die Verbindung von klarer Mission, interdisziplinärer Forschung (8 Professuren, 41 Mitglieder) und gezieltem Transfer. Interdisziplinäre Teams, Dialogformate und internationale Netzwerke fördern Kooperation, Praxisbezug und die frühe Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen. Der Beirat würdigt besonders die Verbindung von Forschung und praxisrelevantem Transfer.

Prof. Dr. Cornelia Betsch, Direktorin des IPB: „Ich bin stolz über diese Auszeichnung – aber vor allem darauf, dass sie von unseren Jungwissenschaftler*innen angestoßen wurde. Es zeigt doch, dass die Idee des IPB – Forschung und Wirkung als Teil einer lebendigen Gesellschaft – aufgeht und wertgeschätzt wird. Und dazu tragen alle bei, jeden Tag.“

Ansprechpartnerin:

Direktorin
(Institute for Planetary Health Behaviour (IPB))
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.01.27