Wie kann Hitzeschutz in Thüringen wirksam gestaltet werden? Diese Frage steht am 19. November 2026 bei der 12. Landesgesundheitskonferenz Thüringen in Weimar im Mittelpunkt. Die Konferenz bringt Akteur*innen aus Politik, Kommunen, Wissenschaft, Sozialversicherung und weiteren Bereichen zusammen, um Gesundheitsförderung und Prävention im Freistaat gemeinsam weiterzuentwickeln.
Einen wissenschaftlichen Impuls liefert Sarah Pelull vom Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) der Universität Erfurt. In ihrem Vortrag „HEATCOM – Verhaltensdaten für eine wirksame Hitzekommunikation“ beleuchtet sie, wie Menschen in Hitzesituationen tatsächlich handeln, welche Faktoren gesundheitsförderliches Verhalten beeinflussen und wie Kommunikation gestaltet sein muss, damit aus Wissen auch Handeln wird.
Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt HEATCOM bieten wichtige Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung wirksamer Präventionsstrategien. Hitzeschutz ist dabei eine Querschnittsaufgabe, die wissenschaftliche Erkenntnisse, zielgerichtete Kommunikation und gemeinsames Handeln miteinander verbindet.

