„Unter vielen heutigen Muslimen hat sich eine negative Großerzählung über Jüdinnen und Juden etabliert. Woher stammt diese Erzählung? Wie konnte sie sich durchsetzen? Und vor allem: Wie lässt sie sich irritieren – und durch eine alternative, projüdische Großerzählung ersetzen?“
Diese Fragen stellt Mouhanad Khorchide am Beginn seines Buches. Der islamische Theologe stellt dar, welche Koranstellen und theologischen Überlegungen zu einem muslimischen Antisemitismus beitragen. Er entdeckt aber auch das Judentum als Ursprung und Quelle des Islams und fragt sich, was diese Feststellung für eine palästinensische Identität bedeutet.

