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HeatFuture Lab: Wie verändert Hitze unseren Alltag, unsere Gesundheit und die Medizin der Zukunft?

Wie fühlt sich ein heißer Sommer der Zukunft an? Und wie können Städte, Gesundheitsversorgung und wir selbst besser mit Hitze umgehen? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des HeatFuture Lab Thüringen, zu dem das Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt an drei Wochenenden im August in die Erfurter Defensionskaserne einlädt. Der Eintritt ist frei.

Heiße Sommer werden häufiger – auch in Thüringen. Doch wie verändert Hitze unseren Alltag, unsere Gesundheit und die Medizin der Zukunft? Das HeatFuture Lab, ein begehbares Zukunftslabor zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitgestalten, lädt dazu ein, gemeinsam zu erkunden, wie Hitze erlebt wird, welche gesundheitlichen Risiken damit verbunden sind, und wie Erfurt besser auf heiße Sommer vorbereitet sein könnte. Es verbindet Wissenschaftskommunikation, partizipative Forschung, KI-gestützte Zukunftsszenarien und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft – live zu erleben an den folgenden drei Wochenenden:

  • 07.08. – 09.08. von 13 bis 20 Uhr;
  • 14.08. – 16.08. von 13 bis 20 Uhr;
  • 21.08. – 23.08. von 13 bis 20 Uhr.

„Die Idee zum HeatFuture Lab ist aus dem laufenden Projekt HEATCOM heraus entstanden und bietet nun Gelegenheit, wissenschaftliche Erkenntnisse weiter zu vertiefen und in die Bevölkerung zu tragen – ganz im Sinne einer partizipativen Forschung und bevölkerungsnahen Wissenschaftskommunikation“, erklärt Dr. Dominik Daube. Er arbeitet als Postdoc im Projekt HEATCOM an der Universität Erfurt, das sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Menschen in Deutschland in Hitzesituationen verhalten, welche Faktoren ihr Schutzverhalten beeinflussen und wie Interventionen zu einer gesundheitsfördernden Anpassung beitragen können. Zusammen mit seiner Kollegin Sarah Pelull sowie studentischen Hilfskräften hat er das HeatFuture Lab Thüringen geplant.

„Wir bieten einen interaktiven Dialog- und Erfahrungsraum, in dem Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit jungen Forschenden darüber nachdenken können, wie ein heißer Sommer der Zukunft aussehen könnte – und welche Möglichkeiten es gibt, besser mit Hitze umzugehen. Anhand KI-generierter Zukunftsbilder aus realen Stadtfotos und anschaulicher Darstellungen zu Hitzestress sowie einzelner audiovisueller Elemente sollen die Besucher*innen nachvollziehen können, wie Hitze sich auf Wohlbefinden, Alltag und Gesundheitsrisiken auswirken kann.  Im Mittelpunkt all dessen steht die Frage, wie wir uns als Gesellschaft besser auf heiße Sommer vorbereiten können: z.B. durch Städte, die besser mit Hitze umgehen, durch verständliche Informationen und alltagsnahe Schutzmöglichkeiten – und durch eine Medizin der Zukunft, die Menschen bei Hitze präventiv, beratend und niedrigschwellig unterstützt. Dazu können etwa digitale Warn- und Beratungsangebote, telemedizinische Sprechstunden an Hitzetagen oder hitzesensible Versorgungsstrukturen in Hausarztpraxen und Pflege gehören.

Weitere Informationen / Kontakt:

Projekt- und Netzwerkkoordinatorin im Projekt HEATCOM
(Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.01.17
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt HEATCOM
(Philosophische Fakultät)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.01.23
Sprechzeiten
Montag, 16 - 17 Uhr mit Voranmeldung per E-Mail.

In den Semesterferien nach Vereinbarung per E-Mail.
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