Staatswissenschaftliche Fakultät, Willy Brandt School of Public Policy, Forschung

De-Globalisierung und globale Entkopplung: eine Neukalibrierung von Markt und Staat?

Datum
22. Apr. 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Haus Dacheröden
Veranstalter
Promotionskolleg De-Globalisierung und globale Entkopplung (DeGlobE)
Veranstaltungsart
Podiumsdiskussion/Forum
Veranstaltungssprache(n)
Deutsch
Publikum
öffentlich

Podiumsdiskussion des Promotionskollegs De-Globalisierung und globale Entkopplung (DeGlobE)

Im Zentrum steht die Frage, wie aktuelle Entwicklungen – von geopolitischen Spannungen bis zur Neuordnung globaler Lieferketten – als Prozesse der De-Globalisierung oder als grundlegende Transformation der Weltwirtschaft zu verstehen sind.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Podium: 

  • Prof. Dr. Stefan Schmalz  (Professur für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Melanie Vogelbach  (Bereichsleiterin Internationale Wirtschaftspolitik, Deutsche Industrie- und  Handelskammer)
  • Dr. Melanie Müller  (Forschungsgruppe Afrika und mittlerer Osten, Stiftung Wissenschaft und Politik)
  • Dr. Beate Scheidt  (Politische Sekretärin des IG Metall Vorstands)
     

Informationen der Veranstalter

Im Rahmen dieser Veranstaltung startet das Promotionskolleg „De-Globalisierung und globale Entkopplung (DeGlobE)“ in die inhaltliche Diskussion und lädt herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“ ein.

Die gegenwärtigen Entwicklungen in der Weltwirtschaft werfen grundlegende Fragen auf:
Handelspolitik wird zunehmend sicherheitspolitisch gerahmt, Industriepolitik erlebt eine Renaissance, und globale Lieferketten werden unter dem Gesichtspunkt von Resilienz und strategischer Abhängigkeit neu bewertet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie wir die bestehenden Prozesse besser beschreiben können: Sind wir Zeuge von De-Globalisierungsprozessen? Oder einer anderweitig tiefgreifenden Reorganisation globaler Märkte unter neuen politischen Vorzeichen?

Die Auftaktveranstaltung widmet sich diesen Fragen. Sie beginnt mit einem Input von Stefan Schmalz, der aktuelle Entwicklungen aus soziologischer Perspektive einordnet, insbesondere mit Blick auf globale Machtverschiebungen und die Rolle Chinas.

Kontakt

akademische Koordinatorin DeGlobE
(Willy Brandt School of Public Policy)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.03.08