careerMe-Mentoring
Programmlinie "Karriere außerhalb der Hochschule"
In der Programmlinie „Karriere außerhalb der Hochschule“ werden Mentees von Mentor*innen z. B. aus der Wirtschaft, aus der Wissenschafts- und Kulturförderung oder aus dem Management begleitet und erhalten in den jeweiligen Bereich Einblicke aus erster Hand. Es geht um ideelle Unterstützung und nicht um direkte Arbeitsplatzvermittlungen.
Alle Informationen zur Programmlinie finden Sie in den folgenden Kategorien.
Zielgruppen
Die Programmlinie „Karriere außerhalb der Hochschule" richtet sich an fortgeschrittene Doktorand*innen und Postdoktorand*innen, die Einblicke in eine Karriere außerhalb der Hochschule erhalten und bei ihrer diesbezüglichen Karriereplanung und -entwicklung begleitet werden wollen.
Als Mentor*innen fungieren in der Regel promovierte Personen, die außerhalb der Hochschule (z. B. Wirtschaft, Stiftungen, NGOs) tätig sind.
Ziele und Vorteile
Für Mentees:
- Stärkung und Begleitung in der jeweiligen Karrierephase
- Unterstützung bei der Verwirklichung der individuellen Karriereziele
- Erhalt von informellem Wissen über Strukturen und Prozesse am Arbeitsort der Mentorin bzw. des Mentors
- Einblicke in Arbeitsbereiche und Kennenlernen beruflicher Möglichkeiten außerhalb der Hochschule
- Aufbau beruflicher Kontakte und Beziehungen
Für Mentor*innen:
- Individuelle, gezielte, aber auch fachübergreifende Graduiertenförderung
- Weiterentwicklung eigener Beratungskompetenzen
- Gewinn neuer Impulse für die eigene Arbeit
- Reflexion des eigenen Karrierewegs und der eigenen Führungserfahrungen
- Einblicke in aktuelle Hochschulprozesse
Programmbeschreibung
Im Vordergrund des careerMe-Mentoringprogramms steht der persönliche Austausch zwischen Mentor*in und Mentee.
Eine Mentoring-Vereinbarung, die zu Beginn geschlossen wird, dient als Grundlage der Beziehung und regelt sowohl inhaltliche als auch organisatorische Aspekte, wie etwa die Häufigkeit der Treffen.
Innerhalb der Mentoring-Beziehung nimmt die/der Mentee die aktive Rolle ein.
Zur optimalen Vorbereitung auf diese Rolle findet ein obligatorisches Vorbereitungscoaching mit einem externen Coach statt.
Der Beginn des Mentorings ist zeitlich flexibel. Die Laufzeit des Programms beträgt ein Jahr.
Zusätzlich wird mindestens einmal jährlich ein Netzwerktreffen angeboten, um den Austausch mit aktuellen und ehemaligen Programmteilnehmer*innen zu fördern und ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen.
Teilnahmevoraussetzungen
Interessierte können sich als Mentee anmelden, wenn ihre Annahme als Doktorand*in zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens zwei Jahre zurückliegt bzw. wenn sie Postdoktorand*innen sind. Darüber hinaus ist ein Verbleib an der Universität Erfurt von mindestens einem Jahr Voraussetzung für die Teilnahme.
Alle Interessierten müssen zunächst einen Online-Bewerbungsbogen ausfüllen (siehe unter Ihr Einstieg ins Mentoring). Dies führt allerdings nicht automatisch zu einer Programmteilnahme.
Nach erfolgreicher Bewerbung ist die Inanspruchnahme eines Vorbereitungscoachings (max. 1 Stunde) obligatorisch (Termine ab Juni verfügbar).
Mentor*innen sollen in der Regel promoviert sein.
Mentoring-Leitfaden
Lesen Sie vor einer Bewerbung als Mentee den Leitfaden, um detaillierte Informationen zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zu Ihrer Rolle als Mentee zu erhalten.
Den Leitfaden finden Sie hier.
Ihr Einstieg ins Mentoring
1. Bewerbung
Durch das Ausfüllen des Online-Bewerbungsbogens (siehe unten) erfolgt die Aufnahme in den Bewerber*innen-Pool.
2. Vorbereitungscoaching
Nachdem wir Ihnen den Bewerbungseingang bestätigt haben, nehmen Sie an einem Vorbereitungscoaching teil (Termine ab Juni verfügbar). In diesem Rahmen werden Sie bei der Klärung Ihrer Ziele für das Mentoringprogramm unterstützt, auf Ihre Rolle als Mentee vorbereitet und erhalten Tipps zur Suche nach geeigneten Mentor*innen.
3. Eigenständige Suche nach Mentor*in
Nach dem Vorbereitungscoaching können Sie mit der Suche nach einer geeigneten Mentorin bzw. einem geeigneten Mentor loslegen.
Sobald Sie Vorschläge haben, teilen Sie uns den Namen bzw. Kontakt mit.
Gerne können Sie uns auch mehrere Personen (inkl. Ranking) nennen.
4. Programmkoordination kontaktiert Mentor*in
Wir kontaktieren die potenzielle Mentorin bzw. den potenziellen Mentor. Dadurch soll die Wahrscheinlichkeit einer Zusage erhöht werden.
Wir geben Ihnen Bescheid, ob eine Zusage erfolgt ist. Sollten Sie uns mehrere potenzielle Mentor*innen genannt haben, so arbeiten wir im Falle einer Absage die Liste ab.
5. Kontakt Mentor*in durch Mentee
Nachdem die Zusage der potenziellen Mentorin bzw. des potenziellen Mentors erfolgt ist, können Sie ein erstes Gespräch vereinbaren.
6. Mentoring-Vereinbarung
Beim ersten Gespräch gehen Sie gemeinsam die Mentoring-Vereinbarung durch. Dabei werden organisatorische und inhaltliche Aspekte festgelegt und gegenseitige Erwartungen innerhalb der Mentoring-Beziehung formuliert.
Anschließend senden Sie uns die Vereinbarung (an akademische-qualifizierung@uni-erfurt.de).
Der Unterzeichnungstermin gilt als Beginn der Mentoring-Beziehung.
7. Individuelle Mentoring-Beziehung
Sie vereinbaren individuell mit Ihrer Mentorin bzw. Ihrem Mentor Termine.
Die Laufzeit beträgt ein Jahr. Bei beidseitigem Interesse kann die Beziehung privat fortgeführt werden.
Bitte lesen Sie vor der Bewerbung die Datenschutzhinweise für das careerMe-Mentoring.

