| Gleichstellungsbüro

„Diversität ist ein fester Bestandteil des Profils unserer Universität“

Der jüngste Appell des Thüringer Landtags an die Landesregierung zum Verzicht auf gendergerechte Sprache in Landesbehörden und öffentlichen Einrichtungen hebt den vom Senat am 08. Juli 2020 gefassten Beschluss zur Verwendung einer gender-sensiblen Sprache an der Universität Erfurt nicht auf. Das hat jetzt das Präsidium der Universität mitgeteilt.

Dr. Theresia Piszczan, die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Erfurt, dazu: „Diversität ist uns wichtig – sie ist fester Bestandteil des Profils unserer Universität. Gendergerechte Sprache zeigt Wertschätzung gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Deshalb wollen wir auch künftig auf eine gendergerechte Sprache an der Universität Erfurt achten.“


Hintergrund...
.…ist ein Appell des Thüringer Landtags an die Landesregierung in der vergangenen Woche, nach dem die Landesbehörden und öffentlichen Institutionen künftig aus Gründen der Verständlichkeit auf das Gendern verzichte sollen. Dies soll im Landtag und in den Ministerien und darüber hinaus in den nachgeordneten Institutionen – etwa Gerichten, Schulen und Hochschulen – gelten. Der bundesweit erste derartige Vorstoß eines Landtags ist deshalb als Appell an die Landesregierung formuliert, weil der CDU-Antrag nicht als Gesetz, sondern als Aufforderung verfasst war. Von 74 anwesenden Abgeordneten hatten in namentlicher Abstimmung 38 für den Antrag und 36 dagegen votiert.

Offener Brief von Wissenschaftler*innen der Universität Erfurt

Wissenschaftler*innen der Universität Erfurt haben heute zu diesem Thema einen Offenen Brief an den Landtag veröffentlicht und sich zum Thema positioniert. Lesen Sie den Brief in unserem Download-Bereich.

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