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Für mehr Nachhaltigkeit in der Mensa

Sie möchten für mehr Nachhaltigkeit in der Mensa werben. Deshalb unterstützen Studierende der Universität das Studierendenwerk Thüringen jetzt bei der Berechnung des CO2-Abdrucks der Mensa-Gerichte – also der CO2-Emission, die die Gerichte in ihrem Produktionszyklus verursachen.

Den Studierenden geht es in erster Linie darum, die Mensa-Gäste für die Thematik zu sensibilisieren und gleichzeitig eine Einladung aussprechen, an einer nachhaltigen Veränderung der eigenen Umgebung mitzuwirken.

In einem ersten Schritt wurde dafür nach einer geeigneten Software gesucht, mit der die Nachhaltigkeit der Mensa-Gerichte nachverfolgt werden kann. Dabei wurden u.a. Kriterien wie kurze Transportwege und eine (ressourcen-)schonende Verarbeitung von Zutaten berücksichtigt. Fündig wurden die Studierenden dan bei "Eaternity", eine Berechnungssoftware, die das Studierendenwerk nun einsetzt. Erste Ergebnisse gibt es bereits: Sie zeigen, dass vegetarische und vegane Gerichte deutlich nachhaltiger sind als Gerichte mit Fisch oder Fleisch. Insgesamt weisen die vegane und vegetarischen Gerichte, die bereits in den Mensen in Erfurt, Jena und Ilmenau angeboten werden, eine gute Klimaverträglichkeit auf.

Das Studierendenwerk Thüringen kündigt nun in einer Pressemitteilung an, sein Essensangebot künftig noch klimafreundlicher zu gestalten. Dafür sollen noch mehr Lebensmittel eingekauft werden, die nachweislich umweltschonendere Kriterien erfüllen. Dass das Angebot "eintöniger" wird, müsse dabei niemand befürchten. Rebecca Heuschkel, Sprecherin des Studierendenwerks: "Unser Angebot bleibt natürlich vielfältig. Es ermöglicht den Gästen aber in Zukunft, mehr auf die eigene CO2-Bilanz zu achten – ein Gedanke, der von immer mehr Studierenden geteilt wird."