Nachhaltigkeit

Heute schon an später denken

Nachhaltigkeit ist uns ein wichtiges Anliegen. Dies gilt zum einen für unsere Lehre und Forschung, zum anderen aber auch für den Alltag auf dem Campus. Die Universität engagiert sich deshalb in verschiedenen Netzwerken zur Nachhaltigkeit und hat zentrale Schritte wie die Teilnahme am Wettbewerb um das Umweltsiegel „Ökoprofit“, das mehrfach verliehen wurde, forciert – außerdem die fortschreitende Umstellung der Beschaffung auf ein nachhaltiges Angebot sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der baulichen Entwicklung des Campus. Unsere Studierenden engagieren sich zudem seit vielen Jahren in studentischen Hochschulgruppen wie der AG Nachhaltigkeit, die u.a. seit 2007 als Praxispartner des studentisch organisierten Studium Fundamentale „Nachhaltigkeit – Mit Praxisprojekten die Welt verbessern“ wirkt, an dem seither jedes Jahr zahlreiche Studierende aller Fachrichtungen teilgenommen haben. Auf dieser Website möchten wir Ihnen verschiedene Projekte und Akteur*innen vorstellen.

Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung als Institution aber auch in der Multiplikatoren-Funktion bewusst.“

Studentin auf dem Fahrrad vor der Bibo Uni Erfurt

In diesen Netzwerken engagieren wir uns

Die Universität Erfurt ist sich ihrer Verantwortung bewusst, auch über den eigenen Campus hinaus Nachhaltigkeit zu verankern. Daher beteiligt sie sich an verschiedenen Netzwerken, deren Ziel die Etablierung nachhaltigen Denkens und Handelns in unterschiedlichen Lebensbereichen der heutigen und zukünftigen Gesellschaft ist. 

Gründungsnetzwerk der Thüringer Hochschulen

Die Universität Erfurt ist mit ihrem Gründungsservice Mitglied im Gründungsnetzwerk der Thüringer Hochschulen. Sie bemüht sich hier insbesondere um Social Entrepreneurship, also soziales Unternehmertum, das mit der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen nachhaltig in die Gesaellschaft wirkt.

Die Verankerung von „Social Entrepreneurship“ innerhalb der Hochschule soll dabei verstärkt soziale Innovationen aus dem Hochschulkontext befördern und somit einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert bieten.

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Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung

Logo Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung

Die Universität Erfurt gehört zu den Gründungsmitgliedern des 2009 gegründeten Hochschulnetzwerkes Bildung durch Verantwortung. Das Netzwerk, das ein Zusammenschluss von Hochschulen ist, die sich mit der Methode "Service Learning" und bürgerschaftlichem Engagement von Studierenden ("Community Service") auseinandersetzen, hat das Ziel, gesellschaftliche Verantwortung von und an Hochschulen zu fördern.

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Innovationsnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung

Logo InnoNet

Außerdem ist die Universität Erfurt maßgeblich am Innovationsnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung (InnoNet BNE) beteiligt, einem regionalen Netzwerk von Akteuren aus Bildung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen

Hochschulen als Orte, an denen zukünftige Entscheidungsträger*innen ausgebildet werden und als (Diskurs-)Räume, die als Experimentierfeld für Nachhaltigkeit dienen können, nehmen eine Schlüsselfunktion im gesellschaftlichen Transformationsprozess ein. Vier Thüringer Hochschulen bündeln deshalb im Rahmen des Forschungsvorhabens „KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen“ ihre jeweiligen Kompetenzen in diesem Projekt und entwickeln sie gemeinsam stetig weiter.

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Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT)

Logo Nachhaltigkeitsabkommen Thueringen

Seit Ende 2010 unterstützt die Universität Erfurt das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT), in dem thüringische Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Einrichtungen gemeinsam daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Thüringens unter den Aspekten der Nachhaltigkeit zu verbessern.

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Thüringer Hochschulnetzwerk Nachhaltigkeit

Im Sommer 2025 haben die zehn staatlichen Hochschulen in Thüringen das Thüringer Hochschulnetzwerk Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Mit der gemeinsamen strategischen Allianz stellen sie sich aktiv globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und sozialen Ungleichheiten. Das Netzwerk bietet den Hochschulen mit ihren unterschiedlichen Profilen, Entwicklungspfaden und spezifischen Herausforderungen eine Plattform zur koordinierten Zusammenarbeit und strategischen Abstimmung von Nachhaltigkeitsfragen. 

Dafür bündelt das Netzwerk die Expertise der Hochschulen, entwickelt sie weiter und vertritt gemeinsam seine Nachhaltigkeitsziele. Es schafft transdisziplinäre Schnittstellen und aquiriert Mittel für die gemeinsame Arbeit.

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Überdies haben die Thüringer Hochschulen, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) im Februar 2025 eine Kooperationsvereinbarung zur Einführung eines gemeinsamen Energiemanagementsystems geschlossen. Die ThEGA stellt dabei die einzuführende Software zur Verfügung und begleitet die Hochschulen bei der Einführung mit Schulungen und Unterstützung bei der Bestandsaufnahme der Liegenschaften. Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein, um die angestrebte Klimaneutralität der Landesverwaltung bis 2030 zu erreichen.

Auszeichnungen

Ökoprofit

Die Universität Erfurt ist seit 2001 mehrfach mit dem Umweltsiegel „Ökoprofit“ ausgezeichnet worden. Sie ist damit eine von mehr als 110 Einrichtungen, die diese Auszeichnung seit dem Jahr 2000 in Erfurt erhalten haben. In Deutschland erhielten bislang mehr als 2000 Unternehmen in mehr als 90 Städten die begehrte kommunale Auszeichnung. Sie alle bekennen sich damit zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und zu einem aktiven Beitrag, die Umwelt zu entlasten und Energiekosten zu senken. 

Plakette „Bienenfreunde“

Die Universität Erfurt wurde 2018 vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft für ihr Engagement für Bienen mit der Plakette „Bienenfreunde“ ausgezeichnet.

Akteur*innen und Ansprechpartner*innen:

Beauftragte des Präsidiums für Nachhaltigkeit

Beauftragte des Präsidiums für Nachhaltigkeit
(Universität Erfurt)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.00.26

Green Office

2026 wurde an der Universität Erfurt ein sogenanntes „Green Office“ – zunächst für die Dauer von zwei Jahren – im Forschungsbau „Weltbeziehungen“ eingerichtet. Die Finanzierung wird durch Mittel aus dem Projekt Klima-N ermöglicht. Das „Green Office“ wird von der Nachhaltigkeitsbeauftragten des Präsidiums zusammen mit dem Referat Nachhaltigkeit des Studierendenrats geführt. Es soll Projekte und Aktivitäten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit an der Universität koordinieren, bündeln und initiieren. Gleichzeitig soll es als Nachhaltigkeitsplattform und Ideengeber fungieren, die es Studierenden und Mitarbeitenden ermöglicht, Nachhaltigkeit voranzutreiben. 

Weitere Informationen gibt's im Interview mit den Initiator*innen.

Website des Green Office

Hochschulgruppen

Projekte zum Thema Nachhaltigkeit entwickeln u.a. die folgenden drei Hochschulgruppen an der Universität Erfurt:

  • AG Nachhaltigkeit
  • „Campusgrün“
  • „Greenpeace“

Nähere Informationen und Kontakte finden Sie auf der Website des Studierendenrates zu unseren studentischen Vereinigungen und Initiativen.

Referat Nachhaltigkeit des Studierendenrates

Die aktuellen Ansprechpartner beim StuRa finden Sie auf der Website des Referats.

zum Referat Nachhaltigkeit

Umweltteam der Universität Erfurt

Ihr Ansprechpartner bei Fragen zum Umweltsiegel “Ökoprofit” und zu Fragen nachhaltiger Betriebstechnik auf dem Campus:

Stefan Doogs
Leiter Betriebstechnik der Universität Erfurt
Tel.: +49 361 737-5341
E-Mail: stefan.doogs@uni-erfurt.de

Nachhaltigkeit in Studium und Lehre

Studienprofil „Nachhaltigkeit/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts KLIMA-N hat sich die Universität Erfurt verpflichtet, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu stärken. Bereits jetzt gibt es viele Lehrangebote im Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlbereich sowie im Studium Fundamentale, die dazu beitragen. Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, eine entsprechende Vertiefung zu dokumentieren, soll zum Wintersemester 2025/26 das Studienprofil „Nachhaltigkeit/Bildung für nachhaltige Entwicklung“ eingeführt werden.

„Unsere Studierenden schätzen die hier bereits existierenden Lehrangebote zu Nachhaltigkeit und BNE und haben den Wunsch geäußert, die Teilnahme an solchen Veranstaltungen ausgewiesen zu bekommen, um sich Berufsfelder im Bereich von Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung besser erschließen zu können“, erläutert Prof. Dr. Julia Knop, die Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten. „Mit der Einführung des Studienprofils möchte die Universität Erfurt diesem Wunsch nun ab dem Wintersemester 2025/26 entsprechen.“ Dieses fach- und fakultätsübergreifende Studienprofil beruht dabei ausschließlich auf innerhalb der bestehenden Ordnungen bereits existierenden Studienmöglichkeiten. Die Präsidiumsbeauftragte für Nachhaltigkeit, Bettina Hollstein, hatte die Lehrplaner*innen zuvor befragt, inwiefern in ihrem Lehrangebot entsprechende Module bzw. Veranstaltungen existieren. Julia Knop: „Der Rücklauf war gut und hat gezeigt: Es ist realistisch und attraktiv, ein solches Studienprofil einzurichten“.

Das Studienprofil soll bescheinigt werden, wenn Studierende bei ihrem Bachelor-Abschluss einschlägige Studienleistungen im Umfang von 24 LP/ECTS nachweisen. Die Einschlägigkeit einer Lehrveranstaltung wird dabei von den Lehrenden festgestellt. Der Nachweis erfolgt über das Transcript of Records, die Bescheinigung erstellt die Präsidiumsbeauftragte für Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website zur Lehre an der Universität Erfurt.

Studium Fundamentale „Nachhaltigkeit“

Das 2007 ins Leben gerufene Studium Fundamentale „Nachhaltigkeit – Mit Praxisprojekten die Welt verbessern“ bietet Studierenden aus Bachelor-Studiengängen der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt die Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten. Darin erproben sich die Studierenden in Kooperation mit außeruniversitären Praxispartnern in der Organisation von praktisch ausgerichteten Projekten im Bereich Nachhaltigkeit und erwerben berufsrelevante Schlüsselkompetenzen. Dieses studentisch organisierte Seminar wurde mehrfach als offiziell anerkanntes Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. 

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Commitment Award für Social Entrepreneurship

Seit 2012 schreiben die Engagementpreis-Stiftung und die Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt in enger Kooperation den Commitment Award aus. Er bietet Studierenden und Absolvent*innen der Brandt School, die Möglichkeit, das im Studium Gelernte anzuwenden und neue soziale Initiativen in Erfurt und weltweit zu initiieren. Die Projekte werden im Frühjahr eines Jahres vor einer unabhängigen Fachjury im Rahmen des Social Innovation Lab der Brandt School, geleitet von Prof. Dr. Heike Grimm, gepitcht. Die drei Gewinnerprojekte werden nach den Kriterien Gemeinnützigkeit, Wirksamkeit sowie Erfolgs- und Nachhaltigkeitspotenzial ausgewählt. Die Preise beinhalten ein Startkapital von jeweils 1.000 Euro, Mentoring und Vernetzungsmöglichkeiten.

Erfahren Sie hier mehr über die Gewinnerprojekte der vergangenen Jahre!

Gelebte Nachhaltigkeit im Schulgarten

Dass Kirschen nicht im Plastikschälchen wachsen und Rhabarber nicht am Baum, wissen viele Kinder heute nicht mehr. Oder was ein Komposthaufen ist. Vielen von ihnen fehlt ganz einfach die direkte Erfahrung mit der Natur. Ihre Wahrnehmung kommt aus zweiter Hand – dem Internet, dem Fernsehen oder anderen Medien. Zum Glück gibt es den Schulgartenunterricht. Und je weniger Kontakt die Kinder mit der Natur haben, desto wichtiger wird der Schulgarten. Er bietet den Kindern die Möglichkeit, biologischen und ökologischen Phänomenen auf die Spur zu kommen. Denn hier können sie Natur mitgestalten und formen, selbst etwas pflanzen und natürlich auch ernten. Damit sie dabei jemand kompetent begleiten kann, bietet die Universität Erfurt das Fach Schulgarten für angehende Lehrer*innen an. Übrigens einmalig in Deutschland. Studierende des Master-Studiengangs Lehramt – Grundschule haben hier die Möglichkeit, fachwissenschaftliche und didaktische Kompetenzen in einem ganz besonderen Wahlschwerpunkt zu erwerben. Im Frühjahr 2002 wurde für die praktische Ausbildung der Studierenden ein Lehrgarten auf dem Universitätscampus angelegt. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf der Schulgarten-Website.

Campusbienen

Schon gewusst? Die Deutschen sind Weltmeister im Honigessen. Nicht ganz zufällig verweisen auch Sprüche wie die von den "fleißigen Bienchen" oder dem "Land, wo Milch und Honig fließen" auf die positive Wahrnehmung von Bienen. Dass Bienen allerdings sogar eine ganz entscheidende Rolle für unser Ökosystem spielen – 80 Prozent aller heimischen Kultur- und Wildpflanzen sind von der Bestäubung durch Bienen abhängig – ist leider viel zu wenig bekannt. Aktionen wie "Save the Bees" oder die Stadtimkerei machen nun vermehrt aufmerksam auf die Bedeutung der Bienenvölker und auf das Problem des Bienensterbens, das uns bereits seit einigen Jahren begleitet.

Dank der Zusammenarbeit ihres Fachbereichs Sachkunde, der Hochschulkommunikation und eines engagierten Mitarbeiters und Hobby-Imkers ist auch die Universität Erfurt im Sommer 2015 unter die "Stadtimker" Erfurts gegangen und beherbergt in ihrem Schulgarten nun zwei Bienenvölker. Eine hervorragende und nachhaltige Kooperation wie wir finden. Denn nicht nur unser Schulgarten, sondern auch der gesamte Uni-Campus sowie die angrenzenden Wiesen bieten eine reiche Pflanzenvielfalt, die man sicherlich auch in unserem Honig "Campusgold" wird schmecken können. Und nicht zuletzt lernen unsere angehenden Schulgarten-Lehrerinnen und -Lehrer den Umgang mit den Bienen. Und davon profitieren ihre zukünftigen Schüler und Schülerinnen gleich in mehreren Lernbereichen.

Die Universität wurde sogar für ihr Engagement für die Bienen ausgezeichnet: Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft überreichte 2018 die Plakette "Bienenfreunde".

+++ Leider sind uns unsere Völker im Sommersemester 2024 schon zum zweiten Mal gestohlen worden, so dass wir im Augenblick keine Bienen haben. Wir beraten aktuell, wie wir weitermachen und wie wir gegebenenfalls ein neues Volk besser vor Diebstahl und Vandalismus schützen können. :-( +++

Ausgewählte (Forschungs-)Projekte

Ob Bildung für nachhaltige Entwicklung, nachhaltige berufliche Bildung oder Forschung zu den Auswirkungen der Klimakrise – Nachhaltigkeit ist ein Thema, das sich in vielen (Forschungs)Projekten an der Universität Erfurt und im Engagement zahlreicher Gruppen widerspiegelt. Ein paar davon stellen wir im Folgenden vor. 

BBNE-Hubs. Regionale Netzwerke zur nachhaltigkeitsorientierte Qualifizierung des beruflichen Aus- und Weiterbildungspersonals

Im Projekt BBNE-Hubs werden pädagogische Interventionen aus erfolgreich durchgeführten Modellversuchen transferiert und weiter verstetigt. Dazu werden in einem ersten Schritt zwei bestehende regionale BBNE-Netzwerke (BBNE-Hubs) mit erfahrenen Akteur*innen aus den bisherigen Projekten sowie neuen Partnerinstitutionen in den Regionen Ostwestfalen (NRW) und Thüringen ausgebaut. In einem zweiten Schritt wird ein neues BBNE-Netzwerk in der Region Schleswig-Holstein mit neuen Partnerinnen/Partnern und Akteur*innen aufgebaut. Die BBNE-Netzwerke Ostwestfalen und Thüringen dienen hierfür als Adaptionsvorlagen und good-practice Modelle.

Das Projekt BBNE-Hubs wird im Rahmen des Programms Nachhaltig im Beruf - zukunftsorientiert ausbilden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.

Laufzeit: 05/2024–04/2026 (1. Förderphase) und  05/2026–04/2028 (2. Förderphase)

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Bildungsverbund Batterie Mitteldeutschland

Der BatterieMD ist ein Kooperationsprojekt, das sich den nachhaltigen Aufbau von Fachkräftekompetenz für die Region Mitteldeutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batteriezellenherstellung zum Ziel gesetzt hat – und zwar in zwei wesentlichen Säulen:

  1. Qualifizierung sowie Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten bereits ansässiger Unternehmen zur Gestaltung des Wandels, wobei insbesondere KMU Unterstützung bei der Personalentwicklung erhalten;
  2. Entwicklung von Angeboten der Umschulung und Weiterbildung von Fachkräften als Standortfaktor für die zukünftige Ansiedlung von Unternehmen und zur Unterstützung der ansässigen Unternehmen in ihren Wachstumsperspektiven.

Das BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) fördert das Projekt bis 2028 mit insgesamt 7,6 Millionen Euro, mit ihrem Fachgebiet Berufspädagogik und Weiterbildung ist auch die Universität Erfurt an diesem Projekt beteiligt und erhält knapp 593.000 Euro der Gesamtfördersumme.

Laufzeit: 04/2023 – 03/2028

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COEVOLVERS

Wie können naturbasierte Lösungen (NBS) zum gesellschaftlichen Wandel beitragen, der zur Bewältigung der aktuellen Biodiversitäts- und Klimakrise erforderlich ist? Die Antwort sollen sogenannte Nature based solutions liefern, ein neues Politik-Konzept der Europäischen Kommission, bei dem Potenziale der Natur aktiviert werden, um dem Klimawandel und seinen sozialen Folgen zu begegnen: Ein Beispiel sind ökologisch angepasste urbane Nutzgärten. Das Projekt umfasst sieben Living Labs in Finnland, Spanien, Italien, der Slowakei, Schottland, Ungarn und Estland, in denen neue Ansätze zur Umsetzung solcher Konzepte entwickelt und getestet werden, die den Prinzipien der ‚Co-Creation‘ und der ‚Co-Evolution‘ folgen: Co-creation bedeutet dabei, dass alle betroffenen Gruppen an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt sind, und Co-Evolution meint, dass Institutionen und Techniken des Menschen im Zusammenspiel mit dem Ökosystem und seinen Lebewesen betrachtet werden, mit dem Ziel, diese in den Prozess der Co-Creation gleichberechtigt einzubeziehen und im Ergebnis Lösungen zu finden, die allen Lebewesen zugute kommen. Bei urbanen Nutzgärten wird also etwa gefragt, in welcher Weise diese nicht nur den Menschen Gemüse liefern, sondern auch die lokale Biodiversität befördern. Dazu müssen neue Formen des gegenseitigen Verständnisses von menschlichen und nicht-menschlichen Lebenswelten gefunden werden, die künstlerische Medien ebenso einschließen wie ‚virtual reality‘ Technologien.

Das Erfurter Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath, Fellow am Max-Weber-Kolleg, konzentriert sich auf theoretische Fragen, insbesondere auf das neue Konzept der ‚Co-Evolutionary Technology‘ und begleitet die Living Labs" in verschiedenen Funktionen, wie etwa als Moderator theoretischer Reflektion der gewonnenen Erfahrungen. Ziel ist es, der Kommission am Ende ein Handbuch für die Entwicklung ko-evolutionärer Nature Based Solutions vorzulegen.

Laufzeit: 11/2022 – 10/2026

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa" der Europäischen Union gefördert.

Concern-Behaviour-Gap

Die meisten Menschen in Deutschland wissen, dass der Klimawandel ein ernstes Problem ist – trotzdem wechseln längst nicht alle zu Ökostrom oder greifen zu nachhaltig produzierten Produkten. Dieses Auseinanderklaffen von Umweltbewusstsein und tatsächlichem Handeln, den sogenannten Concern-Behaviour-Gap, untersucht ein Team um Prof. Dr. Guido Mehlkop am Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt. In Befragungen und Experimenten geht es der Frage nach: Woran scheitert nachhaltiges Handeln im Alltag – an den Kosten, an der Art, wie eine Entscheidung präsentiert wird, oder daran, dass Menschen ihr eigenes Handeln als wirkungslos rechtfertigen (Was ich als Einzelner tue, ändert ohnehin nichts)? Die Ergebnisse sollen zeigen, wo genau Kommunikation und Politik ansetzen müssen, damit aus Umweltbewusstsein tatsächlich umweltgerechtes Handeln wird.

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HEATCOM

Das Projekt „Verhaltensdaten für wirksame Hitzekommunikation – HEATCOM” untersucht, wie sich Bürger*innen in Hitzesituationen verhalten, welche Faktoren ihr Schutzverhalten beeinflussen und welche Interventionen zu einer gesundheitsförderlichen Anpassung beitragen könnten. Ziel des Projekts ist es, wissenschaftliche Daten und Erkenntnisse zu gewinnen, die von entsprechenden Organisationen, Behörden oder dem Öffentlichen Gesundheitsdienst dazu genutzt werden kann, konkrete Kommunikationskampagnen und Interventionsprogramme zu konzipieren. Das Projekt leistet sowohl theoretische als auch praktische Weiterentwicklung im Bereich des Hitzeschutzverhaltens und der Hitzeschutzkommunikation. Es soll im Rahmen einer konzertierten Aktion Hitze auf Initiative des Bundesgesundheitsministeriums unter Beachtung der föderalen Zuständigkeiten und unter Beteiligung aller Verantwortlichen Empfehlungen für die Hitzekommunikation und verhaltenswissenschaftliche Maßnahmengestaltung für den deutschen Hitzeschutzplan generieren.

Link zum Projektsteckbrief

Im Rahmen des Projekts ist 2026 auch das HeatFuture Lab Thüringen – HeatSound & Vision für die Medizin der Zukunft entstanden, ein begehbares Zukunftslabor zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitgestalten. Denn heiße Sommer werden häufiger – auch in Thüringen. Doch wie verändert Hitze unseren Alltag, unsere Gesundheit und die Medizin der Zukunft? Im HeatFuture Lab lädt das Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt dazu ein, gemeinsam zu erkunden, wie Hitze erlebt wird, welche gesundheitlichen Risiken entstehen, und wie ein hitzeresilientes Erfurt aussehen könnte. Das HeatFuture Lab verbindet dabei Wissenschaftskommunikation, partizipative Forschung, KI-gestützte Zukunftsszenarien sowie den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Das Projekt wurde im „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ aus 220 Einreichungen als eine der besten zehn Projektideen ausgezeichnet und im August 2026 in der Defensionskaserne auf dem Erfurter Petersberg umgesetzt. An drei Wochenenden bot es die Gelegenheit, wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Bevölkerung zu tragen – ganz im Sinne einer partizipativen Forschung und an der Gesamtbevölkerung orientierten Wissenschaftskommunikation.

KoProNa

Wie bringt man Nachhaltigkeit in die Ausbildung von Industriemechaniker*innen oder Elektroniker*innen – mitten im Betriebsalltag, ohne den laufenden Betrieb zu stören? Genau das hat das Projekt KoProNa (2016–2019) unter Leitung von Claudia Müller an der Universität Erfurt untersucht. Im Mittelpunkt standen Thüringer Betriebe aus der Metall- und Elektroindustrie: Ausbilder*innen und Personalverantwortliche wurden in Workshops für das Thema sensibilisiert und dabei beraten, wie sie ihre Ausbildung nachhaltiger gestalten können.

Begleitend untersuchte das Team, unter welchen Bedingungen das in der Praxis gelingt – und woran es oft scheitert. Die Ergebnisse flossen in ein zweites Projekt namens Pro-DEENLA (mit Fokus auf einen kaufmännischen Beruf) und wurden später gemeinsam über das Projekt TraNaxis in die berufliche Weiterbildung weitergegeben. Gefördert wurde KoProNa vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Laufzeit: 05/2016 – 04/2019

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unseren Forschungsseiten

Vorgestellt wird das Projekt KoProNa auch im Video „BNE leben: Orte der Transformation (1/3)“ von der Deutschen UNESCO-Kommission (ab Min. 06:30).

Thumbnail Orte der Transformation

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Google Datenschutzerklärung.

Planetary Health Action Survey (PACE)

Wie gut ist die Bevölkerung eigentlich über Klimawandel und andere globale Krisen informiert – und was müsste sich ändern, damit mehr Menschen entsprechend handeln? Diese Fragen beantwortet das Projekt Planetary Health Action Survey (PACE), ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Erfurt, des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg, des Robert Koch-Instituts, des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, des Leibniz-Instituts für Psychologie und des Science Media Center und wird finanziell unterstützt durch die Klaus-Tschira-Stiftung.

Die PACE-Daten vermessen sehr umfassend und laufend aktualisiert sowohl Einstellungen als auch Verhalten der deutschen Bevölkerung in der Klimakrise. Das Spektrum der Erhebung reicht dabei vom reinen Wissensstand über die politische Partizipation der Befragten (etwa die Teilnahme an Demonstrationen oder Diskussionen im Freundes- und Verwandtenkreis zum Klimawandel) bis hin zur Bewertung konkreter politischer Maßnahmen wie etwa eines Tempolimits oder eines Verbots von Inlandsflügen. Auf der Projektwebseite werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. 

weitere Invormationen

Social & Human Infrastructures for Future Transitions (SHIFT)

Klimawandel und Digitalisierung verändern unser Leben gleichzeitig und in großem Tempo – trotzdem werden beide Umbrüche in der Forschung meist getrennt betrachtet. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe SHIFT an der Universität Erfurt bringt Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Pädagogik und Wirtschaftsforschung zusammen, um genau das zu ändern: Sie untersucht, wie Staaten, Organisationen und einzelne Menschen mit dieser doppelten Transformation umgehen – von politischen Systemen über Medien und Parteien bis zu individuellen Einstellungen und Bildungshintergründen.

Ziel ist es, daraus konkrete Empfehlungen abzuleiten: Wie müssen Klimapolitik und andere Maßnahmen gestaltet sein, damit sie nicht nur wirksam, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert und tatsächlich umsetzbar sind? An SHIFT beteiligt sind Forschende der Willy Brandt School of Public Policy gemeinsam mit Kolleg*innen aus mehreren Fakultäten der Universität Erfurt.

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KLIMA-N: Teilprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE)

Wie lernt man Nachhaltigkeit nicht nur kennen, sondern tatsächlich anders zu handeln? Genau das untersucht die Universität Erfurt im Teilprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des thüringenweiten KLIMA-Netzwerks. Statt klassischer Vorlesungen entwickelt das Team Lehrformate, die Studierende direkt in reale Nachhaltigkeitsprojekte einbinden – etwa im Service Learning mit dem Verein Zukunftsfähiges Thüringen e.V., wo Studierende praxisnahe Projektarbeit übernehmen. Ob diese Formate tatsächlich zu einem Umdenken beitragen, wird fortlaufend gemeinsam mit den Beteiligten überprüft und direkt in Verbesserungen übersetzt. Ziel ist es, die besten dieser Formate (KLIMA.LLA) an allen vier beteiligten Hochschulen (Universität Erfurt, der Hochschule Nordhausen, der Fachhochschule Erfurt und der TU Ilmenau) zu etablieren.

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TraNaxis – Transfer von Nachhaltigkeit in die berufliche Aus- und Weiterbildungspraxis durch Multiplikatorenqualifizierung

Wie bringt man Nachhaltigkeit dorthin, wo Ausbildung tatsächlich stattfindet – in Werkstätten, Büros und Betrieben? Im Projekt TraNaxis sorgt die Universität Erfurt gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg dafür, dass Lernmaterialien aus zwei Vorgängerprojekten in der Praxis ankommen: Eines hatte sich mit kaufmännischen Ausbildungsberufen befasst, das andere mit gewerblich-technischen. TraNaxis bringt beide Perspektiven zusammen.

Der Clou dabei ist ein zweistufiges Prinzip: Zunächst bilden die Universitäten Trainer*innen der beruflichen Weiterbildung aus. Diese wiederum schulen anschließend eigenständig Ausbilder*innen aus regionalen Unternehmen – begleitet und beraten von den Universitäten. So erreicht das Projekt am Ende deutlich mehr Betriebe, als es allein könnte. Die Fortbildung für die betrieblichen Ausbilder*innen wird zudem als IHK-Zertifikatslehrgang anerkannt, was ihre Akzeptanz in der Praxis erhöhen soll.

Ausbilder*innen, die bereits an den Vorgängerprojekten beteiligt waren, sind erneut eingebunden – auch, damit sich kaufmännische und technische Perspektiven gegenseitig befruchten.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesinstitut für Berufsbildung mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Laufzeit: 11/2020 – 10/2022

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Weitere Forschungsprojekte finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Maßnahmen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf dem Campus

Betriebstechnik

Bereits 2001 hatte die Universität das Ökoprofit-Siegel erstmals erhalten, seither ist viel unternommen worden, um nun erneut für die Auszeichnung qualifiziert zu sein. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung als Institution aber auch in der Multiplikatoren-Funktion bewusst“, sagt Stefan Doogs, der die Ökoprofit-Maßnahmen an der Uni Erfurt maßgeblich koordiniert. „Deshalb gehört es zu unserer täglichen Aufgabe, zu überlegen, wie wir Rohstoffe und Energien bedarfsgerecht nutzen, im Verbrauch optimieren und möglichst in den Kreislauf zurückführen können.“ Dabei sollen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht länger im Gegensatz zueinander stehen, sondern sinnvoll ineinandergreifen. Und das heißt auch, dass die Universität bei Auftragsvergaben an außeruniversitäre Dienstleister darauf achtet, dass ausschließlich umweltverträgliche Mittel, Verfahren und Methoden angewendet werden. 

Maßnahmen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf dem Campus sind beispielsweise

  • der systematische Austausch alter Heizungspumpen und der Einsatz von Hocheffizienzpumpen auf dem Campus;
  • die energetische Optimierung der Bibliothek hinsichtlich Beleuchtung sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik zur Energieeinsparung und Betriebskostenreduzierung;
  • die Optimierung der Kälteversorgung des Serverraums der Bibliothek, u.a. durch den Einsatz wassergekühlter Datenschränke (abgeschlossen);
  • der Einsatz von Wasserspararmaturen an Waschbecken und Duschen (abgeschlossen);
  • der Einsatz von wasserlosen Urinalen in der Bibliothek (abgeschlossen);
  • die Fassadensanierung am Gebäude C23 (u.a. zur Einsparung von Heizenergie);
  • Sanierung der Sporthalle, auch unter dem Gesichtspunkt einer energetische Optimierung des Gebäudes (Abschluss der Baumaßnahmen im Wintersemester 2025/26 geplant);
  • die Überprüfung des Abfallkonzeptes sowie
  • die Umrüstung der Beleuchtung auf dem Campus auf LED-Technologie.

Photovoltaikanlagen

Gebäude C23
Im Rahmen des Konjunkturpaketes wurde 2010 die Außenfassade des denkmalgeschützten Hochhauses auf dem Campus der Universität Erfurt saniert. Zur Sicherstellung eines zweiten baulichen Rettungsweges musste dabei ein zweites Fluchttreppenhaus an der Südseite des Gebäudes gebaut werden. In gemeinschaftlicher Abstimmung zwischen dem Bauamt, der Denkmalbehörde, der Feuerwehr, dem TLBV und der Universität wurde dieser Anbau mit einer Photovoltaik-Anlage an der Fassade geplant und ausgeführt. Die Anlage ist seit dem 23. Dezember 2010 in Betrieb. Ihre 352 Solarmodule haben eine Nennleistung von rund 28 KWp und sollen im Jahr etwa 17.300 kWh Solarstrom produzieren. 

Gebäude C21 (KIZ)
Auf dem Dach des Kommunikations- und Informationszentrums (C21) ist im August 2024 eine Anlage mit 117 KWp offiziell in Betrieb genommen worden. Die dort erzeugte Elektroenergie soll künftig komplett auf dem Campus verbraucht werden.

Gebäude C03
Im Sommer 2025 wurde auf der Westseite des Gebäudes C03 eine Photovoltaikanlage mit 137 KWp installiert. Sie liefert nun weiteren Solarstrom für unseren Campus.

Gebäude C13 (Sporthalle)
Eine weitere Anlage mit 148 KWp befindet sich auf dem Dach der in Sanierung befindlichen Sporthalle. Die Fertigstellung ist aktuell für das Wintersemester 2026/27 geplant.

Weitere Photovoltaikanlagen sind in Arbeit bzw. in Planung:
Im Rahmen der anstehenden Sanierung des Gebäudes C12 ist ebenfalls ein PV-Anlage mit 96 Modulen und einer Gesamtleistung von ca. 43 KWp geplant.

Geothermie

Geothermie-Bohrung auf dem Campus

Die Universität Erfurt hat 2018 eine sogenannte "Große Baumaßnahme" zur Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes C12 beim Land Thüringen eingereicht und dafür die Bauherreneigenschaft erhalten. Das Gebäude ist aufgrund seiner erheblichen Mängel seit Frühjahr 2024 nicht mehr in Nutzung. Im Mai 2025 sind die Arbeiten zur Einrichtung der Baustelle gestartet. Die Bauplanung sieht erstmals die Realisierung einer Geothermie-Anlage für dieses Objekt vor. Im Sommer 2025 haben die dafür notwendigen Bohrungen stattgefunden.

Puzzlekiste

Die Puzzlekiste ist eine nachhaltige Tauschbörse für Haushaltsgegenstände und andere nützliche Dinge. Das Angebot richtet sich an internationale Studierende, die zum Studium nach Erfurt kommen und Bedarf an Haushaltsgegenständen wie Töpfe, Geschirr, Handtücher usw. haben. Diese können (je nach Verfügbarkeit) aus der Puzzlekiste ausgeliehen werden. Am Ende der Studienzeit sollten die Gegenstände idealerweise wieder abgegeben werden. Natürlich können auch alle anderen Studierenden und Mitarbeiter*innen der Uni das Projekt unterstützen, indem sie Haushaltsgegenstände, Besteck, Gläser, Handtücher etc., die sie selbst nicht mehr benötigen, in der Puzzlekiste abgeben. Bitte vereinbaren Sie einen Termin!

Wo? Die Puzzlekiste befindet sich im Keller des Lehrgebäude C07 Raum 3b (-112).
Kontakt: international.puzzlekiste@uni-erfurt.de

Die "Puzzlekiste" ist ein studentisches Projekt des Internationalen Büros mit Unterstützung von Studierendenrat, dem Exchange Student Network (ESN) und dem SWE Stöberhaus.

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