Willkommen auf der Website zum Forschungsbau “Weltbeziehungen”. Der 2023 eingeweihte Neubau soll die Umsetzung eines langfristigen Forschungsprogramms des Max-Weber-Kollegs zum Thema „Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen“ ermöglichen. Um dem Rechnung zu tragen, bekam das neue Gebäude schließlich den Namen Forschungsbau „Weltbeziehungen“.
Heute beherbergt das Gebäude neben dem Max-Weber-Kolleg auch die Willy Brandt School of Public Policy, das Institute for Planetary Health Behaviour, das Theologische Forschungskolleg und die Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“, die hier inzwischen auch interdisziplinär zusammenarbeiten und auch gemeinsame Veranstaltungsreihen, wie z.B. die „Treppenhaus Lectures“ anbieten. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Forschung, die hier stattfindet, und die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen.
Anstatt Lebensqualität in der Währung von Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten zu messen, müssen wir unseren Blick auf die Beziehung zur Weltrichten, die dieses Leben prägt. Die Analyse von Weltbeziehungen steht daher im Fokus unseres Weberschen Forschungsprogramms. Der Forschungsbau ‚Weltbeziehungen‘ ermöglicht uns in Kooperation mit Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen, kultureller Hintergründe und Generationen diese Forschung weiter voranzutreiben.“ (Prof. Dr. Hartmut Rosa, Direktor des MWK)
Wir freuen uns auf den Forschungsbau und sind gespannt, welche interessanten Möglichkeiten sich ergeben, wenn wir in diesem neuen, für wissenschaftliche Teamarbeit so gut durchdachten Gebäude, mit Kolleg*innen aus vielen anderen Disziplinen zusammenkommen.“ Prof. Dr. Cornelia Betsch, Direktorin IPB)
Die Welt wird komplexer. Forschungspraxis wird komplexer. Umso wichtiger werden Räume, die Begegnung und Austausch schaffen, Räume, die einladen und in denen man gern ist. Forschung, die Leben erforschen will, braucht selbst gute Lebensräume. Mit diesem Versprechen, im Forschungsbau gute Lebensräume zu finden, sind wir eingezogen.“ (Prof. Dr. Julia Knop, Theologisches Forschungskolleg)
Die Brandt School ist gelebte ‚Weltbeziehung‘ – ein epistemologischer und ontologischer Dialog zwischen Kultur-, Wirtschafts- und Wissenschaftsräumen. Der Forschungsbau als unsere neue Wirkungsstätte erlaubt es uns, diesen Dialog in unserer Arbeit mit Forschenden und Studierenden aus Nord und Süd weiter zu vertiefen.“ (Prof. Dr. Andreas Goldthau, Direktor Brandt School)
Im Team unserer Forschungsgruppe Freiwilligkeit verarbeiten wir Impulse, leben vom Austausch, profitieren von Synergien. Am Ort unseres Forschungsbaus wünschen wir uns deren Entfaltung, Ergänzung und Erweiterung.“ (Prof. Dr. Jürgen Martschukat, Forschungsgruppe Freiwilligkeit)
Es war ein weiterer Meilenstein für die Universität Erfurt: Der Wissenschaftsrat hatte 2016 “grünes Licht” für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes auf dem Campus gegeben. Dabei war die Bewilligung eines solchen Vorhabens für eine geisteswissenschaftliche Hochschule wie die Universität Erfurt alles andere als selbstverständlich… Und es gab noch eine Besonderheit: Die Universität hat den Neubau selbst realisiert – es war das erste Mal überhaupt, dass eine Thüringer Hochschule eine sogenannte “große Baumaßnahme” in Eigenregie erstellen durfte.
Das Präsidium der Universität Erfurt hat mit Blick auf die langfristige Forschungsprogrammatik des Forschungsbaus Weltbeziehungen ein Wissenschaftliches Board eingerichtet. Es ist u.a. zuständig für die Weiterentwicklung der Forschungsprogrammatik, die Koordination gemeinsamer Aktivitäten, Entscheidungen über die Neuaufnahme von Forschungsprojekten in den Bau sowie für die Vertretung des Forschungsbaus gegenüber dem Präsidium und externen Kooperationspartnern.