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1,3 Millionen Euro für Verbundprojekt „Journalist*innen und ihr Publikum im digitalen Zeitalter“

Die Universität Erfurt beteiligt sich gemeinsam mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Eberhard Karls Universität Tübingen am Verbundprojekt „Journalist*innen und ihr Publikum im digitalen Zeitalter: Wechselseitige Erwartungen und ihre Folgen für Journalismus-Publikums-Beziehungen und öffentliche Meinungsbildung“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Verbund innerhalb der Programmlinie „Kleine Fächer – Zusammen stark“ ab Mai über drei Jahre hinweg mit insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro.

Dr. Nicole Podschuweit

Im Rahmen des Projekts untersucht das Forscherteam mittels qualitativer und quantitativer Befragungen, wie reziproke Erwartungen und deren Erfüllung bzw. Verletzung Journalismus-Publikumsbeziehungen und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen. Das Erfurter Teilprojekt wird von PD Dr. Nicole Podschuweit am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft geleitet. Im Fokus steht die Perspektive des Publikums, die u. a. durch eine Befragung von rund 1.000 Rezipient*innen beleuchtet wird. Das Fördervolumen in Erfurt beträgt rund 460.000 Euro. Koordiniert wird das Verbundprojekt von Jun.-Prof. Dr. Helena Stehle von der Universität Münster, die gleichzeitig das dortige Teilprojekt leitet. Die Leitung des Tübinger Teilprojekts obliegt Dr. Hanne Detel. Ass.-Prof. Dr. Claudia Wilhelm (Universität Wien) wird das Projekt beratend begleiten. Sie war bereits an der Entwicklung der Projektidee und an Vorarbeiten zum Projekt beteiligt.

Mit ihrem Projekt wollen die Verbundpartnerinnen das kleine Fach Journalistik an den Standorten stärken. Kooperationen, Workshops und Publikationen sollen Fragestellungen der Journalistik auch innerhalb der nationalen und internationalen Scientific Community mehr Sichtbarkeit verleihen und dabei Schnittstellen zu anderen Forschungsfeldern und Disziplinen ausloten. Die Einbindung von Journalist*innen in verschiedene Projektphasen ermöglicht einen Transfer der Ergebnisse in die journalistische Praxis.

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